Wann Diktatoren stürzen
Für Machthaber auf der ganzen Welt war 2024 ein stürmisches Jahr. Welche Kipppunkte nötig sind, damit auch langjährige Autokraten in die Flucht geschlagen werden, erklärt unser Kolumnist.
Für Machthaber auf der ganzen Welt war 2024 ein stürmisches Jahr. Welche Kipppunkte nötig sind, damit auch langjährige Autokraten in die Flucht geschlagen werden, erklärt unser Kolumnist.
Annalena Baerbock spricht im Interview über den Umgang mit der neuen US-Regierung, mögliche Wege aus dem Krieg in der Ukraine und wertegeleitete Politik, die es mehr denn je brauche.
Deutschland exportierte 2024 Rüstungsgüter für 13,33 Milliarden Euro – ein neuer Höchststand, vor allem wegen der Hilfe für die Ukraine. Ursprünglich hatte die Ampel die Exporte eindämmen wollen.
Die Polizei durchsucht am Mittwochmorgen Wohnungen von neun Mitgliedern der propalästinensischen Gruppe. Der Verein hatte zahlreiche Demonstrationen in Frankfurt organisiert, bei denen gegen Israel gehetzt wurde.
In Homs waren viele erleichtert über Assads Ende. Aber den neuen Machthabern trauen sie auch nicht. Und die Spannungen zwischen Siegern und Besiegten könnten Syrien zerreißen.
Schon unter dem Diktator Ben Ali war die tunesische Journalistin Sihem Bensedrine im Gefängnis. Jetzt protestiert die 74 Jahre alte einstige Vorsitzende der Wahrheitskommission mit einem Hungerstreik gegen ihre neuerliche Inhaftierung.
Israels Regierungschef gratuliert dem neuen US-Präsidenten und beschwört den gemeinsamen Kampf gegen Irans „Terror-Achse“ mit der Hamas und Hizbullah. Trump schwärmt unterdessen über das Wetter und Entwicklungspotenzial in Gaza. Der Überblick.
Die freigelassenen Geiseln und ihre Familien erleben Glücksmomente des Wiedersehens. Und sie erinnern an diejenigen, die noch im Gazastreifen ausharren.
In Davos startet das Weltwirtschaftsforum. Donald Trump wird in Washington zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident vereidigt. Und: Eine mögliche Intrige sorgt bei den Grünen für Unruhe. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Das Inkrafttreten des Gaza-Abkommens ist Grund zur Freude – sowohl für Israel als auch für die Palästinenser. Doch den Gesellschaften auf beiden Seiten stehen nervenaufreibende Tage und Wochen bevor.
Die Waffenruhe ist in Kraft, erste Geiseln sind freigelassen. Die Verzögerungen und heftige Kritik an der Vereinbarung aber verdeutlichen, wie ungewiss es ist, ob der Krieg zwischen der Hamas und Israel damit tatsächlich endet.
Qatar war maßgeblich an den Verhandlungen über das Waffenstillstandsabkommen beteiligt. Im Interview spricht Außenministeriums-Sprecher Majid al-Ansari über die Hintergründe, die Umsetzung und die Zukunft Gazas.
Im Austausch für die Geiseln soll Israel zahlreiche Häftlinge entlassen. Manche wurden erst vor kurzem inhaftiert, andere sitzen seit Jahrzehnten im Gefängnis.
Der Beginn des Waffenstillstands hatte sich zunächst verzögert, da die Hamas die Namen der drei Geiseln, die sie freilassen will, nicht rechtzeitig an Israel übermittelte. Schließlich erhielt Israel die Liste.
Die touristische Situation in Israel bleibt angespannt. Internationale Gäste bleiben aus, Fremdenverkehrsgewerbe und Hotels mussten schließen. Nur Uri Buri kocht in seinem Fischrestaurant in Akko unerschütterlich weiter. Ein Besuch.
Die Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas lädt geradezu zu Konflikten ein. Die Hoffnung der Familien der noch lebenden Geiseln stützt sich darauf, dass es jetzt auch Trumps Problem ist, ob der Deal hält.
2015 flohen Tausende nach Deutschland. Hier erzählen einige von ihnen ihre Geschichte: Einer ist in den Irak zurückgekehrt, einer hat sich als Maler selbständig gemacht – und einer baut deutsche Bürokratie ab.
In Assads Syrien war man als Jude ständigen Schikanen ausgesetzt. Die meisten verließen deshalb das Land. Der in Damaskus lebende Bakhour ist einer der wenigen, die blieben.
Assads Sturz hat Iran geschwächt. Für Trump bietet das eine Gelegenheit, Teheran in die Enge zu treiben. Könnte er Iran zur Flucht nach vorn zwingen?
Mehrere israelische Regierungsparteien sehen im Gaza-Deal eine „Kapitulation“ gegenüber der Hamas. Ministerpräsident Netanjahu kann aber seine Koalitionsmehrheit bislang sichern.
Über Jahre hatte sich der französische Präsident an der libanesischen Politik die Zähne ausgebissen. Jetzt feiert er in Beirut einen unerwarteten Aufbruch.
Nicht an der Universität, sondern in den Räumen einer Hilfsorganisation hat die umstrittene Palästina-Konferenz in Frankfurt stattgefunden. Die Veranstalter werfen der Hochschulleitung vor, sie habe einen akademischen Diskurs verhindern wollen.
Ob und wie lange die Waffenruhe für den Gazastreifen hält, bleibt ungewiss. Doch jeder kleinste Fortschritt ist Grund zur Hoffnung – trotz oder vielleicht gerade wegen Trump.
Das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat eine Einigung über eine Waffenruhe und ein Geisel-Abkommen gemeldet. Er habe das Sicherheitskabinett angewiesen, später an diesem Freitag zusammenzutreten, um das Abkommen zu genehmigen.
Das Portal „Mediapart“ enthüllte 2011 einen Skandal über Geschäfte, die der frühere Präsident Sarkozy und Libyens Diktator Gaddafi machten. Ein neuer Film zeigt, worum es geht. Sarkozy und seine Helfer stehen zurzeit vor Gericht.
Das israelische Kabinett könnte heute über das Gaza-Abkommen entscheiden. Deutschlands Eliten setzen auf die Union. Und: In den USA endet die Frist zum Verkauf von Tiktok. Der F.A.Z. Newsletter
Damit sollte der Weg für eine Waffenruhe im Gazastreifen frei sein: Israels Ministerpräsident will das Abkommen zur Freilassung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln von seinem Sicherheitskabinett beschließen lassen.
Die Rub’ al Khali ist die größte Sandwüste der Welt. In ihr suchen die Vereinigten Arabischen Emirate ihre historische Identität und verändern dabei rabiat das Antlitz dieser überwältigenden Landschaft.
Schon kurz nach der Einigung zwischen Israel und der Hamas werden Vorwürfe und Kritik laut. Ob am Sonntag wirklich eine Waffenruhe einsetzt, ist ungewiss.
Als wichtigster Unterstützer der Autonomiebehörde wird die EU eine zentrale Rolle beim Wiederaufbau Gazas spielen. Die Schäden sind riesig. Es geht um mindestens fünfzig Milliarden Euro.
Die Bundesregierung begrüßt die Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas und dringt auf die Einhaltung der Vorgaben. Doch es gibt noch viele offene Fragen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wirft der Hamas vor, in letzter Minute Zugeständnisse zu erpressen und die vereinbarte Waffenruhe zu gefährden. Bei israelischen Luftangriffen wurden mindestens 46 Palästinenser getötet.
Wie es nach der Einigung auf ein Gaza-Abkommen weitergeht. Wie Frankreichs Premierminister Bayrou sein politisches Überleben sichern will. Und worüber die deutschen Fußballklubs streiten. Der F.A.Z. Newsletter