Steuert Erdogan den Migrationsstrom?
Die Zahl der Migranten, die Italien über das Mittelmeer erreichen, steigt wieder deutlich. Die Regierung Draghi wirft der Türkei vor, den Migrationsstrom nach Belieben nach Europa zu lenken.
Die Zahl der Migranten, die Italien über das Mittelmeer erreichen, steigt wieder deutlich. Die Regierung Draghi wirft der Türkei vor, den Migrationsstrom nach Belieben nach Europa zu lenken.
Nach elf Tagen Krieg mit Israel schweigen die Waffen wieder. Im Gazastreifen wurden mehr als 250 Menschen getötet. Der Konflikt trifft alle Palästinenser, auch wenn sich nicht alle auf die Seite der Hamas stellen.
Machthaber Baschar al-Assad verlangt den Syrern eine Demonstration des Gehorsams ab. Westliche Diplomaten sprechen von einer „Theaterveranstaltung“. In der Bevölkerung macht sich Apathie breit.
Trotz heftiger Kritik aus aller Welt hält Belarus den Oppositionellen Protassewitsch weiter gefangen, Wladimir Putin nimmt eine Einladung Joe Bidens an und Deutschland bereitet sich auf Cyberangriffe vor. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wie weit darf Toleranz gehen und wo endet sie? Ein Psychologe und sein Team geben ein Seminar zur Extremismus-Prävention in einer zehnten Klasse. Die Diskussion zeigt, wie schmal der Grat zwischen Empathie, Entrüstung und Aufklärung ist.
Die vielgepriesene Kooperation mit Marokko steht laut Auswärtigem Amt plötzlich „auf dem Prüfstand“. Erste Wirtschaftsvertreter stellen sich schon auf eine deutliche Verschiebung ein.
Die EU reagiert auf die erzwungene Landung in Minsk, Russland lobt Lukaschenko. Forderungen nach Impfungen für Kinder, und nach dem Seilbahnunfall ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Israel-Palästina-Konflikt bewegt auch in Deutschland die Gesellschaft. Im Interview spricht der Münchner Kabarettist Christian Springer über den hiesigen Antisemitismus, Kriegsverbrechen in Nahost und das Gute an jüdischen Witzen.
Um die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zu stützen, reist der amerikanische Außenminister Antony Blinken in den Nahen Osten. Die Lage ist weiter angespannt, auch nach einem Messeranschlag in Jerusalem.
Viele Juden in Deutschland fühlen sich bedroht. Daran haben neben Rechtsradikalen auch Muslime ihren Anteil.
Experten warnen vor einer drohenden humanitären Katastrophe in Tigray. Die USA machen nun mit Strafmaßnahmen Druck.
Marokko und Europa streiten über die Westsahara. Als der Unmut größer wird, stürmen Migranten auf spanischen Boden. Ein Zufall?
Die israelische Bestseller-Autorin Zeruya Shalev schreibt zum ersten Mal direkt über ihr Heimatland. „Schicksal“ basiert auf dem Leben ihres Vaters.
Der eine brüllte am vergangenen Wochenende „Free Palestine“, der anderen machten die brennenden Israel-Flaggen große Angst. Was haben sie einander zu sagen?
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch verschiebt den Erscheinungstermin eines Buches über Michel Foucault, weil gegen den Philosophen Vorwürfe erhoben wurden. Eine falsche Entscheidung.
Israelische Regierungsmitglieder kündigen der Hamas bei künftigen Angriffen aus dem Gazastreifen härtere Gegenmaßnahmen an. Dazu gehöre auch die gezielte Tötung ihrer Führer.
Wolfgang Schäuble spricht über Israel und die Hamas sowie über Juden, Muslime und Christen in Deutschland. Und er nimmt die AfD vor dem Vorwurf des Antisemitismus in Schutz.
Man darf bezweifeln, dass es im Nahen Osten eine dauerhafte Waffenruhe geben wird. Schließlich gehört das Schüren von Hass innerhalb Israels auch in die Beschreibung der Zwecke, die Hamas verfolgt.
Antisemiten sind immer die anderen. Rechte, linke, bürgerliche, migrantische und deutsche Antisemiten werfen sich gegenseitig vor, die wahren Antisemiten zu sein.
Zwar liegt „ungeklärt“ mit 4535 Fällen auf Platz vier der Herkunftsländer bei Asylanträgen. Doch in den meisten Fällen betrifft das Kurden oder Palästinenser und stellt für die Behörden kein Problem dar.
Äthiopien will in den kommenden Jahren grüner werden. Dafür werden sogar Schulen und Behörden geschlossen.
In Hessen fanden am Samstag abermals Demonstrationen gegen Israel statt. Es blieb deutlich ruhiger als in den vergangenen Tagen. In Gießen gingen Menschen „Pro Israel“ auf die Straße.
Über die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla versuchen Menschen weiterhin, nach Europa zu gelangen. Im Hafen von Ceuta starb nun ein Jugendlicher.
Das Entsetzen über die antisemitischen Demonstrationen ist groß. Nach Ansicht von Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, darf man die Jugendlichen, die dort Hass verbreiten, nicht aufgeben.
Der amerikanische Präsident hält nachhaltigen Frieden im Nahen Osten nur für möglich, wenn alle Akteure Israels Existenzrecht anerkennen. Für die Zusammenstöße in Jerusalem macht er Extremisten auf beiden Seiten verantwortlich.
Nach der Waffenruhe in Nahost lassen sich sowohl die Hamas als auch Israel als Gewinner feiern. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas geht hingegen deutlich geschwächt aus dem Kurzkrieg hervor.
An diesem Samstag wird will die Palästinensische Gemeinde in Hessen für Frieden im Nahen Osten demonstrieren. 750 Menschen werden auf dem Römerberg erwartet. Das Frankfurter Ordnungsamt hat derweil detaillierte Auflagen für die Demonstration erlassen.
In den vergangenen Tagen hat der amerikanische Präsident versucht, auf die Konfliktparteien einzuwirken. Die Waffenruhe nutzt er, um seine „Amerika ist wieder da“-Botschaft zu unterstreichen. Auch innerparteiliche Zeichen setzt er.
Nach der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas sind am Freitag Tausende Palästinenser auf die Straßen gegangen. Vereinzelt kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. US-Präsident Joe Biden nennt die Vereinbarung eine „wirkliche Chance“.
Im Süden des Landes erleben Israelis erstmals ruhige Stunden nach den elftägigen Gefechten zwischen dem Militär und den radikal-islamischen Palästinensern. Doch viele würden lieber den Krieg mit der Hamas weiterführen
Wie lange hält die Ruhe – und was wird sie diesmal kosten? Die jahrelange Feuerpause nach dem Gazakrieg von 2014 konnte die Hamas zur Aufrüstung nutzen. Das will Israel nicht noch einmal zulassen.
Auf Computerentwürfen sieht der Zug schnell und schnittig aus, der mit Hilfe vom Siemens-Konzern bald in Ägypten fahren soll. Aber auf den Schienen des Landes rumpelt es noch gewaltig – und immer wieder gibt es Tote. Gelingt dem Land der Sprung in die Bahn-Zukunft?
Nach dem kurzen Krieg sollten sich Amerika und Europa wieder stärker diplomatisch in Nahost engagieren.
Das Leiden der Menschen im Gazastreifen und in Israel hat nach elf Tagen vorerst ein Ende gefunden. Am frühen Freitagmorgen ist eine eine Waffenruhe in Kraft getreten. Russland fordert direkt Verhandlungen.
Nach mehreren militärischen Angriffen zwischen der Hamas und Israel, wurde nun ein Waffenstillstand von beiden Konfliktparteien beschlossen. Das trägt zur kollektiven Erleichterung bei – insbesondere in Gaza-Stadt.
Die Konfliktparteien in Israel halten inne, am Pfingstwochenende ist in Deutschland vielerorts wieder Urlaub möglich und in der Bundesliga fallen wichtige Entscheidungen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.