Leserbriefe vom 4. Juni 2021
Kampf um Jerusalem +++ Gewalt in Nahost +++ Steinmeier kandidiert wieder +++ Bob Dylan wird 80 +++ Hochschulskandal in Halle
Kampf um Jerusalem +++ Gewalt in Nahost +++ Steinmeier kandidiert wieder +++ Bob Dylan wird 80 +++ Hochschulskandal in Halle
In Sachsen-Anhalt geht der Wahlkampf in die letzte Phase. In Israel hofft das Anti-Netanjahu-Bündnis auf eine rasche Vereidigung. Und die FDP klagt auf Auskunft über den Verfassungsschutz. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Eine ideologisch diverse Koalition findet in Israel zusammen, um den Ministerpräsidenten abzulösen. Netanjahu und seinen Anhängern bleiben aber noch Zeit für Störmanöver. Es gibt sogar Drohungen gegen Abgeordnete.
Der Ministerpräsident hat sein Land und den Nahen Osten stark geprägt. Von der Koalition, die ihn ersetzen will, sollte man nicht zu viel erwarten.
Dem charismatischen Oppositionsführer in Israel, Jair Lapid, ist es gelungen, ein gewagtes Bündnis zu schmieden: Um Benjamin Netanjahu aus dem Amt zu jagen, holt Lapid nicht nur Naftali Bennett und dessen rechtsreligiöse Jamina-Partei in die Koalition, Bennett soll in einer gemeinsamen Regierung sogar als erster das Ministerpräsidentenamt für zwei Jahre übernehmen.
In Israel könnte ein ungewöhnliches Bündnis schon bald seine Arbeit aufnehmen. Erstmals könnte auch eine arabische Partei Teil der israelischen Regierung werden.
Sie ist Christin, er Muslim. Na und?, dachten sich Katharina Mergelt und Yvonne Akgül, als sie sich in ihre späteren Partner verliebten. Doch dann stellten sich ihre Familien quer.
Nach zwölf Jahren steht die Regierung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor dem Aus: Kurz vor Fristende gelang Oppositionsführer Jair Lapid die Bildung einer Regierungskoalition ohne den langjährigen Regierungschef.
Seit 2018 muss das amerikanische Verteidigungsministerium einen jährlichen Bericht über zivile Opfer vorlegen. Im Jahr 2020 seien es 23 getötete Zivilisten gewesen. Nichtregierungsorganisationen gehen von einer höheren Zahl aus.
Acht Oppositionsparteien einigen sich auf eine ungewöhnliche Regierung zur Ablösung von Benjamin Netanjahu. Über den Machtwechsel muss die Knesset noch entscheiden. Aber er rückt weiter näher.
Erstmals nach zwölf Jahren steht Israel vor einer Regierung ohne Benjamin Netanjahu. Oppositionsführer Lapid schmiedet eine Koalition – Ministerpräsidenten wird er aber wohl vorerst nicht.
Was die Israelis nach der Festnahme Adolf Eichmanns nicht preisgaben, stand am 2. Juni 1960 im Aufmacher der F.A.Z.: Fritz Otto Ehlert, ein in Buenos Aires lebender Korrespondent, hatte Eichmanns Leben in Argentinien rekonstruiert.
Fast denkt man, die Künste bedeuten hier mehr als in Deutschland: Eine Buchmesse manifestiert den kulturpolitischen Geltungsdrang der Emirate.
Nach seiner Wahl durch die Knesset versprach Yitzhak Herzog, keinen Stein aus dem „einzigartigen gesellschaftlichen Mosaik“ Israels zu vergessen. Der erfahrene Politiker steht vor der schwierigen Aufgabe, ein gespaltenes Land zu einen.
Die israelische Knesset wählt am Mittwoch ein neues Staatsoberhaupt. Die größeren Chancen der beiden Kandidaten werden dem früheren Minister Yitzhak Herzog zugeschrieben. Als im Volk beliebter gilt die Lehrerin Miriam Peretz.
Das Bundeskabinett will die Pflegereform auf den Weg bringen. Ein schnelles Ende der Homeoffice-Pflicht ist erst einmal nicht in Sicht – genauso wie Rohstoffe für den Häuserbau. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Gemeinsam mit den Vereinten Nationen richtet die Bundesregierung ein neues Treffen aus. Dabei geht es um Schritte, mit denen das vom Bürgerkrieg gezeichnete Land dauerhaft stabilisiert werden kann.
Der libanesische Karikaturist Bernard Hage hat sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen gemacht, auch international. Nun steht er kurz vor dem Absprung nach Berlin.
Heute wird die Aufklärung verdreht dargestellt. Dabei brauchen wir ihre Werte dringender denn je, um über den eigenen Stamm hinauszudenken. Ein Gastbeitrag.
In Israel könnte die Ära von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu Ende gehen. Seine politischen Gegner wollen eine Regierungskoalition schmieden.
Seine Architektur scheut keine Symbolik: Zvi Hecker hat von Kanada über Frankreich bis Israel und Deutschland Spuren hinterlassen. Heute feiert er seinen neunzigsten Geburtstag.
Der Bundesfinanzhof verkündet, ob die Rentenbesteuerung rechtmäßig ist. Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt wird über den Erfolg rechter Parteien im Osten gestritten. Und Merkel spricht mit Macron über Sanktionen gegen Belarus. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die rechte Jamina von Naftali Bennett stimmt für ein breites Bündnis mit Oppositionsführer Jair Lapid und mehreren liberalen Parteien. Netanjahu warnt vor einem „Betrug des Jahrhunderts“.
Regelmäßig eskaliert der palästinensisch-israelische Konflikt. Solange es keine Lösung für die Situation in Jerusalem gibt, dürfte sich daran nichts ändern. Die ist wegen der religiösen Dimension aber schwer zu erreichen.
In Akko brannte nach einem Anschlag ein Theaterzentrum aus, in dem seit vielen Jahren jüdische und arabische Israelis zusammenarbeiten. Wie soll es weitergehen?
Syrien ist noch lange nicht befriedet, denn das Regime lehnt eine Aussöhnung mit Andersdenkenden ab. Unter diesen Bedingungen kehrt jedoch niemand freiwillig ins Land zurück.
Ein Genusstempel in der Hafenstadt Akko, der sich gegen den Hass stemmt – dafür steht das „Uri Buri“. Unser Redakteur hat sein Lieblingsgericht aus dem Restaurant nachgekocht.
Weil sich das fossile Zeitalter dem Ende zuneigt, will Saudi-Arabien mit der „Vision 2030“ unabhängig vom Erdöl werden. Kronprinz Muhammad Bin Salman bleibt dafür aber nicht viel Zeit.
Iran und seine arabischen Verbündeten wollen die Hamas stärker an ihre „Achse des Widerstands“ binden. Im Gazastreifen aber zögert man. Die meisten Palästinenser hegen keine Nähe zum Regime in Teheran.
Kein anderes Land hat so enge Beziehungen zur Hamas wie Qatar. Seit der Machtübernahme der Islamisten hat der Golfstaat den Gazastreifen mit etwa zwei Milliarden Dollar unterstützt – auch in Israel wird das anerkannt.
Der autoritäre Staatschef setzte sich gegen zwei Zählkandidaten durch. In dem Bürgerkriegsland konnte nur in einigen Regionen gewählt werden. Die Opposition spricht von einer „Farce“.
Die ägyptische Dokumentarfilmerin Atteyat Al Abnoudy hat in kurzen Werken grundsätzliche Veränderungen ihrer Heimatgegend festgehalten. Das Berliner Arsenal-Kino verhilft ihr im Stream zu einer eindrucksvollen Werkschau.
In Uni-Städten ist es für junge Leute oft eher eine taktische Frage, ob sie grün oder links wählen. Verdächtig ist den gut situierten Anhängern der Grünen die sozialistische Umverteilungs-Linke.