Politische Aufräumarbeiten
Im libyschen Katastrophengebiet greifen die Sicherheitskräfte härter durch. Nachdem Bewohner von Darna gegen die Behörden demonstrierten, soll die ausländische Presse die Stadt wieder verlassen.
Im libyschen Katastrophengebiet greifen die Sicherheitskräfte härter durch. Nachdem Bewohner von Darna gegen die Behörden demonstrierten, soll die ausländische Presse die Stadt wieder verlassen.
Veranstaltungen in geschlossenen Räumen können faktisch nicht verboten werden. Die Stadt Stuttgart ist dennoch gegen ein zweites Eritreer-Seminar.
Die Tragödien von Libyen bis Griechenland sind hausgemacht. Unterschätzt wurde aber vor allem die plötzliche Wucht des Klimawandels, wie Forscher zeigen. Eine Bestandsaufnahme.
In Brasilien gewann Julian Draxler mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel, nun zieht es den Fußballprofi von Paris Saint-Germain nach Qatar. Von ersten Vorbehalten will der 29-Jährige nichts mehr wissen.
Hunderte Menschen protestieren in der Küstenstadt Darna gegen das Parlament: Sie fordern den unverzüglichen Wiederaufbau der Stadt und Entschädigungen für die Opfer der Überschwemmungen.
Benjamin Netanjahu trifft endlich Joe Biden. Auf die Justizreform-Proteste reagiert die israelische Regierung immer dünnhäutiger. Das bekommt auch Deutschlands Botschafter zu spüren.
Vermittler für den Austausch zwischen den Erzfeinden Iran und USA war Qatar. Neben den Gefangenen gab Washington zusätzlich bislang eingefrorenes iranisches Vermögen in Höhe von sechs Milliarden Dollar frei.
Nach der Eskalation in Stuttgart verteidigt Baden-Württembergs Innenminister Strobl die Polizei gegen Kritik. Manch ein Politiker fordert nun, gewalttätige Eritreer abzuschieben. So leicht ist es aber nicht.
Das Erdbeben in Marokko hinterlässt große Schäden: Etwa 30 Denkmäler sind zerstört oder beschädigt worden. Besonders Minarette hat es getroffen. Ein Rundgang durch die Altstadt Marrakeschs.
Mit Beteiligung des qatarischen Staatsfonds strebt der Mainzer Pharmaglas-Hersteller an die Börse. Schott Pharma will bis zu eine Milliarde Euro einsammeln. Es wäre der bis dato größte Börsengang in Deutschland.
Seit Monaten wurde der Gefangenenaustausch verhandelt. Washington gab dafür iranisches Vermögen in Höhe von sechs Milliarden Dollar frei.
Rettungskräfte warnen vor einer sich „rasch ausweitenden Gesundheitskrise“. In Darna seien bereits 55 Kinder erkrankt, weil sie kein sauberes Wasser haben.
Sergej Lawrow und Wolodymyr Selenskyj nehmen an der UN-Vollversammlung teil. Die Letzte Generation will in Berlin wieder Straßen blockieren. Und sollte man die Straftäter der Stuttgarter Ausschreitungen ausweisen? Der F.A.Z. Newsletter.
Ein tödlicher Autounfall mit griechischen Nothelfern überschattet den Hilfseinsatz in Libyen. Die Sorge vor der Ausbreitung von Krankheiten steigt. Die UN warnen vor der prekären Lage an zwei weiteren Dämmen.
Die Kommentare nach dem Rücktritt des deutschen UN-Beauftragten für Sudan, Volker Perthes, sind nicht freundlich. Für das Land zeichnet sich weiter keine Lösung ab.
Frankfurter sorgen sich um ihre Familien in Marokko – mehrere Moscheen bündeln ihre Kräfte, um zu unterstützen.
Im ostlibyschen Katastrophengebiet wächst die Sorge vor dem Ausbruch einer Choleraepidemie. Erste Erkrankungen wurden schon gemeldet.
Chalifa Haftar herrscht mir harter Hand über Ostlibyen. Setzt ihn die Flutkatastrophe einer politischen Bewährungsprobe aus? Ein Porträt des Warlords.
27 Polizisten werden bei Auseinandersetzungen zwischen Einwanderern aus Eritreas schwer verletzt, die Polizei ist der Prellbock.
Mit einem Zehn-Punkte-Plan will EU-Kommissionpräsidentin von der Leyen Italien helfen. Sie stellt ein härteres Vorgehen gegen Schleuser in Aussicht. Zurückhaltend reagiert sie auf Italiens Forderung einer EU-Mittelmeer-Mission.
Marokko will der Welt beweisen, dass es die Folgen des Erdbebens weitestgehend allein bewältigen kann. Gelingt das?
Oppositionelle und regimetreue Eritreer geraten in Stuttgart aneinander. Politiker reagieren entsetzt. „Ausländische Konflikte dürfen nicht in unserem Land ausgetragen werden“, sagt Bundesinnenministerin Faeser.
Ende Mai musste Vorstandschef Oliver Kahn beim FC Bayern gehen. Nun macht er eine Reise nach Saudi-Arabien und zeigt sich auf Fotos mit Neymar, Ronaldo und Mané. Das bringt viele negative Kommentare.
In Frankfurt gibt es eine große marokkanische Gemeinde, die nach dem Erdbeben um Angehörige bangt. Sie versuchen nun, Unterstützung zu organisieren.
Seit Tagen gehen die Zahlen zu den Opfern der Überschwemmungen in Libyen weit auseinander. Eine neue UN-Bilanz beziffert die Todeszahl nun auf 11.300 und rechnet mit einem weiteren Anstieg.
Mit Steinen, Flaschen und Holzlatten greifen bis zu 200 Personen eine Eritrea-Veranstaltung in Stuttgart an. 24 Beamte werden verletzt, es kommt zu mehreren Festnahmen. Die Union fordert sofortige Ausweisungen.
Marokkos Monarch Mohamed VI. hat nur langsam auf das verheerende Erdbeben reagiert. Seiner Macht wird die Katastrophe trotzdem nicht schaden.
Die konkurrierenden Regierungen erschweren die Rettungsarbeiten nach der Flutkatastrophe im libyschen Darna erheblich. Ausländische Helfer bekommen das weniger zu spüren als die Libyer selbst.
Einen Tag nach der Anhörung des Obersten Gerichts spricht der von rechten Kräften in Israel angefeindete deutsche Botschafter in Jerusalem. Aber er darf nicht zitiert werden.
Italiens Regierungschefin pocht auf ein Eingreifen der EU, um Migranten auf dem Weg über das Mittelmeer zu stoppen. Ihre Forderungen dürfte sie bei einem Besuch aus Brüssel auf Lampedusa geltend machen.
Die Herausforderungen für die Rettungsteams im Katastrophengebiet in Libyen sind weiter gewaltig. Viele Zufahrtsstraßen sind weggeschwemmt. Inzwischen sind auch Hilfsgüter des Technischen Hilfswerks im Land angekommen.
Zufahrtsstraßen sind weggeschwemmt, Brücken unter Schlammmassen begraben: Wie Rettungsteams in Libyen nach Überlebenden suchen und Leichen aus dem Wasser bergen, ist nur schwer vorstellbar. Vielerorts herrscht Chaos und Verwirrung.
Das verheerende Erdbeben in Marokko hat zu einer Welle der Solidarität mit den Opfern geführt. Viele brechen auf eigene Faust ins Katastrophengebiet auf und versuchen zu helfen. Doch der Wiederaufbau wird lange dauern.
Es wird wieder global für das Klima gestreikt, die Außenministerin trifft sich mit ihrem amerikanischen Amtskollegen in Washington – und am Wochenende jährt sich der Tod der Iranerin Mahsa Amini. Der F.A.Z. Newsletter.
Rund 50.000 Häuser wurden bei dem verheerenden Erdbeben teilweise oder ganz zerstört. Betroffene Haushalte sollen nun mit Notunterkünften und Finanzhilfen unterstützt werden.