Israel setzt sich weiter für Geiseln ein
Israel bemüht sich um die Freilassung der Geiseln, will aber nicht von einer Bodenoffensive absehen. Die Debatte um eine Feuerpause geht weiter. Der Überblick.
Israel bemüht sich um die Freilassung der Geiseln, will aber nicht von einer Bodenoffensive absehen. Die Debatte um eine Feuerpause geht weiter. Der Überblick.
Die Hamas gibt an, die beiden Frauen aus „humanitären Gründen“ freigelassen zu haben. Das Internationale Rote Kreuz bestätigte die Freilassung. Qatar und Ägypten sollen als Vermittler fungiert haben.
Die Nahostkrise verschiebt in Frankreich die politischen Fronten. Marine Le Pens rechte Partei steht an der Seite Israels, der Führer des Linksbündnisses dagegen bedient antisemitische Vorurteile.
In mehreren Städten Österreichs wurden Israel-Fahnen heruntergerissen, die aus Solidarität mit den Terror-Opfern wehten. Nach Kritik wird der Stadttempel in Wien nun rund um die Uhr bewacht.
Wer die deutsche Staatsangehörigkeit haben will, beantragt nicht nur einen Pass. Er wird Teil eines Volkes, das Lehren aus seiner Geschichte gezogen hat. Das kann sich der Staat durchaus bestätigen lassen.
Für die SPD-Vorsitzende Saskia Esken gehört ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels, zum Schutz jüdischen Lebens und gegen Antisemitismus zu den Voraussetzungen für das Erlangen der deutschen Staatsbürgerschaft.
Josep Borrell spricht sich in Luxemburg für eine „humanitäre Feuerpause“ aus. Annalena Baerbock hingegen sagt, Frieden könne es nur geben, wenn der Terrorismus bekämpft wird.
Außenministerin Annalena Baerbock will das Leid der Zivilisten in Gaza lindern – und hält es für legitim, dass die Hamas weiter bekämpft wird. Doch in der EU sind viele anderer Meinung.
Die amerikanische Regierung will mehr Geiseln aus den Händen der Hamas freibekommen. Deshalb wirkt sie auf Israels Regierungschef ein, noch nicht in den Gazastreifen einzumarschieren.
Warum der Israelhass ausgerechnet jene Gruppen verbindet, die sonst wenig miteinander teilen: Islamisten und Queerfeministen, Kommunisten, türkische Nationalisten, Anhänger und Gegner des iranischen Regimes.
Optimismus ist Pflicht, sagte der Philosoph Karl Popper einst – das gilt gerade in diesen düsteren Zeiten: Was aus Gaza irgendwann vielleicht noch werden könnte.
Die Junge Union fordert den Umzug der deutschen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Doch gleich mehrere Außenpolitiker der CDU halten das für keine gute Idee.
Die hessischen Abgeordneten verurteilen die Gräueltaten der Hamas einstimmig. Aber an den Rändern des politischen Spektrums treten abweichende Positionen zutage.
Seit dem Angriff der Hamas haben die Cyberattacken gegen Israel deutlich zugenommen. Viele lassen sich auf Gruppen in Russland, China und Iran zurückführen. Wer betroffen ist, was zu tun ist – und welche Lehre Deutschland ziehen sollte. Ein Gastbeitrag.
Nicht der Kampf gegen den IS in Mossul könnte das Vorbild für den Einsatz von israelischen Bodentruppen im Gazastreifen sein. Es sei eher wie der Angriff auf eine Insel, sagt ein früherer amerikanischer Oberst.
Das israelische Militär setzt die Angriffe auf den Gazastreifen und den Süden Libanons fort. Dabei sollen zwei Zellen der Hizbullah zerstört worden sein. Unterdessen meldet das US-Außenministerium Angriffe auf US-Militärbasen in Irak und Syrien.
Militärexperten fürchten bei der erwarteten Bodenoffensive „viele Kollateralschäden“. Hilfslieferungen kommen nur langsam voran. Diplomaten ringen um Deeskalation. Der Überblick.
Die israelische Armee treibt die Vorbereitungen für die Bodenoffensive voran. Sahra Wagenknecht und ihre Mitstreiter präsentieren ihr Bündnis in Berlin. Und: Die erste Frau, die die mächtige IG Metall lenken soll, hat klare Ziele. Der F.A.Z. Newsletter.
Für viele Jugendliche berührt der Nahostkonflikt Fragen der Identität. In der Schule wird das zur Herausforderung – gerade jetzt. Wie gehen Lehrer aus Neukölln und dem Wedding damit um?
Die Vereinigte Staaten erhöhen den Druck auf Benjamin Netanjahu, den Raum für Geiselverhandlungen zu vergrößern. Das könnte die Bodenoffensive verzögern.
Wer in Deutschland eingebürgert werden möchte, soll das Existenzrecht Israels anerkennen, so der CDU-Vorsitzende. Andernfalls habe man in „Deutschland nichts zu suchen“.
Spenden von Sympathisanten, ein Netzwerk von Geschäften – und staatliche Unterstützung aus Iran: Die Terrororganisation finanziert sich aus vielen Quellen. Das zu ändern, wird dauern.
Der israelische Sicherheitsexperte Michael Milshtein hat stets vor der Hamas gewarnt. Im Interview erörtert er Szenarien für die Zukunft des Gazastreifens – und fordert, dass die Palästinenser ihre Feigheit ablegen.
Niemand hat bisher eine vernünftige Idee, was nach dem Krieg mit dem Gazastreifen geschehen soll. Dafür braucht man die arabischen Nachbarn.
Angehörige von Entführten appellieren an die Hamas, die Geiseln freizulassen. Dabei scheint die Menge einen Moment lang den Atem anzuhalten.
Alon Mayer, Präsident des Dachverbandes jüdischer Sportvereine, hat das Verhalten von Bayern München im Fall Mazraoui als schädlich für die Gesellschaft bezeichnet.
Erst verboten, dann erlaubt: Eine propalästinensische Kundgebung bleibt friedlich, doch werden israelkritische Töne angeschlagen.
Einige Lastwagen haben die Grenze in Rafah überquert. Laut den Vereinten Nationen sind deutlich mehr Lieferungen notwendig.
Israelische Klimaaktivisten haben sich empört über die Aussagen Greta Thunbergs zum Nahost-Konflikt gezeigt. Sie verurteilen in einem offenen Brief ihre Solidarität mit Palästina.
Bei ihrem Deutschlandtag zeigt sich die Junge Union an der Seite Israels. Friedrich Merz hält eine staatsmännische Rede, Markus Söder bringt Partystimmung in den Saal.
An einer Solidaritätskundgebung für Israel in Berlin nehmen Tausende Demonstranten teil. Steinmeier erklärt, Deutschland stehe fest an Israels Seite. Der israelische Botschafter fordert eine Null-Toleranz-Politik gegen Antisemitismus.
Tunesien hatte die Auslieferung eines Mannes beantragt, der vorige Woche zwei Schweden tötete. Doch der Antrag war gar nicht bearbeitet worden. Deshalb trat der Justizminister zurück.
An der Grenze zwischen Israel und Libanon bleibt die Lage angespannt. Die israelische Armee evakuiert weitere Orte – und die Hizbullah sieht sich bereits in einem Zweifrontenkrieg.
In Deutschland wird auf der Straße der Terror gegen Israel gefeiert, die muslimischen Verbände schweigen. Der Terror der Hamas von heute ist auch ein Produkt der Versäumnisse von gestern.
Südafrikas Regierungspartei bekundet seine unerschütterliche Solidarität mit Palästina. Auch Widerstandskämpfer gegen die Apartheid stimmen in den Chor ein.
Für die Basketballspieler des israelischen Meisters Maccabi Tel Aviv gab es in dieser Woche Wichtigeres als das Spiel in Valencia. Sie schenkten geflüchteten Kindern ein Lächeln.