Netanjahus nächste Phase
Während Israel seine Bodenoffensive in Gaza beginnt, tun sich an der Heimatfront Risse auf. Vor allem einer kämpft dort mit harten Bandagen.
Während Israel seine Bodenoffensive in Gaza beginnt, tun sich an der Heimatfront Risse auf. Vor allem einer kämpft dort mit harten Bandagen.
Israel weitet die Einsätze von Bodentruppen im Gazastreifen aus. Zugleich bekundet Regierungschef Netanjahu, er wolle alle Geiseln zurückbringen. Deren Familien sind besorgt und fordern „klare Antworten“ von der Regierung.
Eine Resolution, die weder die Hamas noch deren Geiseln erwähnt, beeindruckt Israel nicht. Mit seiner Enthaltung hat Berlin aber auch sonst nichts erreicht. Zumindest nichts Gutes.
Der Angriff auf Israel zeigt, dass die Vereinigten Staaten die Rolle der Ordnungsmacht nicht loswerden. China und Russland sind abgemeldet, Europa leider auch.
Ein mit den Verhandlungen vertrauter Diplomat sagt der F.A.Z., dass sich der Fortschritt der Gespräche über die Freilassung von Geiseln „drastisch“ verlangsamt habe. Beide Seiten steckten bei technischen Fragen fest.
Israel weitet den Einsatz von Bodentruppen schrittweise aus – und verhandelt gleichzeitig weiter über die Geiseln in der Hand der Hamas. Die Familien der Entführten sind besorgt.
Über Krieg und Frieden in Nahost entscheidet immer auch Teheran. Einige Kommandeure in Irans Schattenarmee können es gar nicht erwarten, ihr Raketenarsenal endlich einzusetzen.
Der Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas ist in die nächste Phase eingetreten. Die Lage für die Zivilisten wird immer schlimmer. Große Sorge bereitet auch das Schicksal der Geiseln. Der Überblick.
Ziel der ausgeweiteten Bodenoffensive sei es, die Herrschaft der Hamas im Gazastreifen zu zerstören und die Geiseln nach Hause zurückzubringen, erklärt Israels Ministerpräsident. Der Krieg werde schwierig und langwierig, sagt Netanjahu.
Ein exemplarischer Fall: Wie die einflussreiche Architekturzeitschrift „The Funambulist“ und ihr Herausgeber ihre Israelfeindschaft ausagieren.
Auch in Hessen wollen Muslime ihr Recht auf Demonstrationsfreiheit zum Nahostkonflikt geltend machen. Doch die Sicherheitsbehörden tun sich schwer damit. Woran liegt das?
In verschiedenen Städten Deutschlands kommt es zu teils verbotenen Kundgebungen zum Nahostkonflikt. In Hamburg wird eine Demonstration aufgelöst.
Die UN-Abstimmung über den Nahostkonflikt zeigt, welche Blöcke sich innerhalb der internationalen Gemeinschaft gebildet haben. Einige Staaten wollen die Hamas als Täter benennen, ein Großteil aber nicht.
Israelische Soldatinnen, die die Grenze zu Gaza überwachten, haben offenbar schon früh Alarmzeichen für einen bevorstehenden Angriff der Hamas gesehen. Wurden ihre Warnungen von den Geheimdiensten ignoriert?
Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat Deutschland auf dem Parteitag der nordrhein-westfälischen CDU am Samstag für sein Abstimmungsverhalten in der UN-Generalversammlung kritisiert.
Auf der Wüstenstraße zwischen Kairo und Alexandria kollidierten drei Busse und zehn Autos. Es soll viele Tote geben. Mehrere Fahrzeuge fingen Feuer und brannten vollständig aus.
Die FIFA vergibt die Fußball-WM 2030 an sechs Länder und macht den Weg für das Turnier vier Jahre später in Saudi-Arabien frei. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch übt deutliche Kritik.
Das israelische Militär operiert nach eigenen Angaben im Norden des Küstenstreifens, in dem Internet und Telefon ausgefallen sind. Ein Reporter spricht von einem „riesigen Bombardement“. Derweil gibt es weiterhin Raketenalarm in Israel.
Schlaflose Nächte, eine neue, alte Angst und die quälende Sorge um die Geiseln: Nach dem Pogrom der Hamas in Israel sind Juden in Deutschland fassungslos. Wo bleibt unser Mitgefühl?
Als Nachfahren der Schoah-Überlebenden erklärten wir unseren Großeltern und Eltern: In Deutschland gilt „Nie wieder“. Jetzt fliegen Brandsätze, Häuser werden mit Davidsternen markiert – und wir Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft haben Angst. Ein Gastbeitrag.
Lippenbekenntnisse gibt es reichlich, was die Solidarität mit Israel angeht. Bei politischen Konsequenzen herrscht Fehlanzeige. Das Pathos ist hohl.
Laut Aktivisten sind am Freitagabend schwere Explosionen in der Nähe von zwei amerikanischen Stützpunkten zu hören gewesen. Außerdem sei ein Feuer ausgebrochen. Hinter den Attacken werden Iran-treue Milizen vermutet.
Nach zähen Verhandlungen hat eine Resolution zur humanitären Lage in Gaza in der UN-Generalversammlung die nötige Mehrheit erhalten. Israel spricht von einer „Schande“. Deutschland wiederum enthält sich.
Markiert die Ankündigung den Beginn der weithin erwarteten israelischen Bodenoffensive? Das ist zunächst unklar. Die israelische Armee bombardiert den Gazastreifen offenbar massiv. Alle Kommunikations- und Internetdienste fallen vor Ort aus.
Die palästinensische Terrororganisation habe das Ziel, die Juden auszulöschen, sagt das Grünen-Urgestein Daniel Cohn-Bendit. Auch er als säkularer Jude sei damit gemeint. Es sei an der Zeit, wieder eine Zweistaatenlösung ernsthaft anzustreben.
Nach massiven Beschuss des Gazastreifens werden aus dem Palästinensergebiet zahlreiche Raketen Richtung Israel abgefeuert. Die humanitäre Lage im Gazastreifen verschlimmert sich.
Unter den Todesopfern und Geiseln der Hamas-Terroristen stellen die Thailänder die größte ausländische Gruppe. Bangkok holt nun Tausende aus Israel zurück – doch an der Regierung gibt es auch Kritik.
Mehr als 200 Menschen aus Israel werden von der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen als Geiseln gefangen gehalten. Zum Auftakt des Schabbat wird in Berlin und Frankfurt mit einer Solidaritätsaktion an sie erinnert.
Der neue Sprecher des Repräsentantenhauses stellt sich gegen das gemeinsame US-Hilfspaket für die Ukraine und Israel. Mike Johnson will die Milliarden für Israel vorziehen, zur Ukraine gebe es Fragen.
Nicole Faktor leitet die jüdische Hilfsorganisation WIZO Deutschland, die viele Einrichtungen in Israel unterstützt. Doch Faktor bemüht sich auch um ein besseres Verständnis zwischen Juden und Nichtjuden in der Bundesrepublik.
„Wenn im Training nichts mehr passiert, dann spielt er. Er freut sich drauf, wir freuen uns drauf“, sagt Bayern-Trainer Thomas Tuchel. Das letzte Spiel hatte Neuer bei er WM in Qatar gegen Costa Rica bestritten.
Aus Sicht der Kommissionspräsidentin spielt Ägypten eine entscheidende Rolle im Nahen Osten. Sie wirbt für ein umfassendes Partnerschaftsabkommen mit dem Land.
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich zu, nachdem die USA Ziele in Syrien angegriffen haben.
Israel hat am Freitag einen kurzen Bodeneinsatz im Gazastreifen durchgeführt. Amerika bombardiert Ziele in Syrien. Die EU fordert humanitäre Feuerpausen.
Israels UN-Vertreter nutzt die Vollversammlung für eine Abrechnung mit den UN selbst. Irans Außenminister richtet eine unverhohlene Drohung an die USA.
In Israel gibt es Überlegungen über Möglichkeiten, die Geiseln im Gazastreifen freizubekommen. Die UN weist Vorwürfe zurück, die Hamas stehle Treibstoff.