Eiszeit zwischen Biden und Netanjahu
Der Ton der USA gegenüber Israel wird immer schärfer. Netanjahu wehrt sich. Das hilft sowohl ihm als auch Biden, aber nur kurzfristig.
Der Ton der USA gegenüber Israel wird immer schärfer. Netanjahu wehrt sich. Das hilft sowohl ihm als auch Biden, aber nur kurzfristig.
In Israels Kriegskabinett warnt US-Außenminister Blinken davor, den Krieg ohne Strategie weiterzuführen. Regierungschef Netanjahu zeigt sich unbeirrt. Offenen Streit soll es zur Frage der Verhandlungen in Qatar gegeben haben.
Vor zwei Wochen publizierte „Bilder und Zeiten“ einen Essay des Chemnitzer Latinisten Burkhard Müller zum ersten Gebot. Darauf antworten hier zwei Experten für jüdische Bibelauslegung.
Ein türkischstämmiger Stadtverordneter hält demonstrativ die Palästina-Flagge am Rednerpult im Frankfurter Römer hoch und will die Flagge Israels während des Ramadans abhängen. Die Weltpolitik hat die Kommunalpolitik erreicht.
Russland und China haben im UN-Sicherheitsrat einen amerikanischen Resolutionsentwurf scheitern lassen. Die Forderung nach einer Feuerpause sei „heuchlerisch“.
Israels Finanzminister Smotrich erklärt 800 Hektar Land zum Staatsgebiet. Das sei die größte Beschlagnahmung von Land in Palästinensergebieten seit 1993, berichtet eine NGO.
Europas Regierungschefs fordern von Israel eine sofortige Feuerpause und warnen vor einer Bodenoffensive. Damit haben sich vor allem die Freunde Israels auf dessen Kritiker zubewegt.
Die Judenfeindschaft innerhalb der postkolonialen Theorie speist sich aus einem antiwestlichen Ressentimen. Es sieht nur überall die Gewalt. Ein Gastbeitrag.
Der Bundespräsident hält auf der Leipziger Buchmesse eine in vielerlei Hinsicht optimistische Rede. Das Thema Ostdeutschland geht dabei zunächst in abermaligen Propalästina-Protesten unter. Dann wird es literarisch.
Die Gespräche zwischen Saudi-Arabien und Israel näherten sich einer Eingung, sagt der amerikanische Außenminister. Das sei eine „historische Gelegenheit“.
Der Einsatz für die Friedenstruppe UNIFIL fristete lange ein Schattendasein. Jetzt entscheidet sich im libanesisch-israelischen Grenzgebiet, ob sich in der Region ein Flächenbrand ausbreitet. Ein Besuch an Bord und Land.
Die EU-Staaten verschärfen auf ihrem Gipfeltreffen in seltener Einigkeit ihren Ton gegenüber Israel und fordern eine Feuerpause in Gaza. Der Ukraine wurden milliardenschwere neue Militärhilfen in Aussicht gestellt.
Khalil Shikaki und sein Team betreiben Demoskopie unter Kriegsbedingungen. Ihre jüngste Umfrage dreht sich um die Zweistaatenlösung, das Massaker vom 7. Oktober und die Hamas.
Die USA arbeiten weiter an einer Normalisierung der Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Israel – aber ohne Rücksicht auf Netanjahu. In dieser Hinsicht geht die Rechnung der Hamas auf.
Der frühere Seriensieger der Formel 1 kommt auch im dritten Jahr nach Ablösung als Branchenprimus nicht voran. Selbst Rekordweltmeister Lewis Hamilton traut dem Rennwagen nicht in „schnellen“ Kurven. Er ist frustriert.
Viele Lehrer beobachten, dass muslimische Schüler religiöser werden. Ist das eine Gefahr? Und wie lässt sich der Einfluss von Islamisten auf Plattformen wie Tiktok zurückdrängen?
Die USA haben dem UN-Sicherheitsrat laut Außenminister Blinken einen Resolutionsentwurf vorgelegt, der eine „sofortige Feuerpause“ fordert. Die Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas kommen offenbar voran. Der Überblick.
Israels Nationaltrainer Alon Hazan spricht im Interview über Sport und Politik im Krieg, den „Horror“ angesichts der getöteten Zivilisten und den Umgang mit Protesten vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Island.
So denken die Deutschen über die Grünen. Der EU-Gipfel soll ein Signal der Unterstützung für die Ukraine senden. Netanjahu hält weiter an einer Offensive in Rafah fest. Der F.A.Z.-Newsletter.
Washington mischt sich mit der Forderung nach Neuwahlen in innere Angelegenheiten Israels ein. Umgedreht geschieht das aber ebenfalls: Ist der Gazakrieg auch ein Beitrag Netanjahus zu Trumps Wahlkampf?
Ministerpräsidentin Meloni nennt die Entscheidung „besorgniserregend“. 1700 Dozenten haben einen Aufruf unterzeichnet, jede wissenschaftlich-technische Kooperation mit israelischen Universitäten auszusetzen.
Weil die Situation in Gaza so verheerend sei, will Kanada keine Rüstungsgüter mehr nach Israel exportieren. Die israelische Armee kämpft unterdessen auch in Gaza-Stadt weiter.
Die USA wollen Israel Alternativen für eine Bodenoffensive in Rafah aufzeigen. Israels Premier Netanjahu jedoch lässt sich von seinem Vorhaben nicht abbringen. Das will er US-Präsident Biden auch „unmissverständlich klargemacht“ haben. Der Überblick.
Die AfD beansprucht das Bundesverfassungsgericht. Die Cannabis-Kritiker beanspruchen Karl Lauterbach. Und wir Deutschen würden gern ein wenig Glück von den Finnen beanspruchen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Italien setzt an beiden Seiten des Mittelmeers an, um Migration zu unterbinden. Es kooperiert mit Transitländern und macht privaten Seenotrettern das Leben schwer. Die Zahl der Ankünfte sinkt – doch die Kritik nimmt zu.
Ein Telefonat zwischen Biden und Netanjahu kann die Differenzen über eine Offensive in Rafah nicht beseitigen. Israel schickt nun Vertreter nach Washington – auch um über Alternativen zu der Operation zu beraten.
Nach Kritik an Äußerungen der Regisseure al-Adra und Abraham auf der Berlinale wird der Film „No Other Land“ dort gezeigt, wo er spielt: im Süden des Westjordanlands. Die beiden berichten, was danach geschah.
Die Ukraine-Kontaktgruppe berät über weitere Munitionslieferungen. Die Demokratie ist weltweit auf dem Rückzug. Und das IOC diskutiert, ob russische Sportler an der Olympia-Eröffnung teilnehmen dürfen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ein Telefonat zwischen Biden und Netanjahu kann die Differenzen über eine Offensive in Rafah nicht beseitigen. Israel schickt nun Vertreter nach Washington – auch um über Alternativen zu der Operation zu beraten.
Israel verdient jede Unterstützung, um seine Sicherheit zu schützen. Auf Extremisten aber muss der Druck erhöht werden, selbst wenn die Wirkung überschaubar bleibt.
Antisemitismus ist kein neues Phänomen. Aber seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel ist vieles viel schlimmer geworden. Ein bedrückender Erlebnisbericht aus und über Deutschland.
Offene Briefe, Sit-Ins und Vandalismus: Propalästinensische Aktivisten attackieren in New York Galerien und Museen. Einschüchtern lassen wollen die Vertreter der Kunst sich nicht.
Israel liefert sich Gefechte in der Schifa-Klinik. Die Regierung schickt eine neue Delegation zu den Vermittlungsgesprächen über eine Feuerpause. Der Überblick.
Die Signa-Gläubiger bestimmen über die Zukunft von René Benkos Imperium, die CDU will das Bürgergeld reformieren und der Organspendeausweis wird digital. Der F.A.Z.-Newsletter.
Nach Tunesien und Mauretanien hat die EU-Kommission ein drittes strategisches Partnerschaftsabkommen geschlossen, diesmal mit Ägypten. Es soll irreguläre Migration eindämmen, aber auch die Menschenrechtslage verbessern. Kritiker stürzten sich schon darauf, bevor sie überhaupt den Inhalt kannten.
Der Bundeskanzler warnt Israel davor, Friedensbemühungen durch eine Offensive in Rafah zunichtezumachen. Netanjahu wendet sich gegen solche Aufforderungen.