Krieg und Staatsräson
Zum zweiten Mal nach dem Hamas-Terrorangriff ist Scholz in Israel. Seine Botschaften weist Netanjahu schon vor dem gemeinsamen Gespräch zurück.
Zum zweiten Mal nach dem Hamas-Terrorangriff ist Scholz in Israel. Seine Botschaften weist Netanjahu schon vor dem gemeinsamen Gespräch zurück.
Bundeskanzler Scholz besucht Jordanien und anschließend Israel. Bei seinem Treffen mit Netanjahu kritisiert er Israels Militärstrategie und drängt auf mehr humnitäre Hilfe.
Die EU-Kommission hat ein strategisches Partnerschaftsabkommen mit Ägypten geschlossen. Es soll irreguläre Migration eindämmen, aber auch die Menschenrechtslage verbessern.
Der frühere Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes, Ami Ayalon, glaubt nicht, dass man die Hamas militärisch besiegen kann. Im Interview sagt er: Lieber sollten die Verbündeten Israel zu Verhandlungen drängen.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reist für den Abschluss eines milliardenschweren Abkommens nach Kairo. Die EU erhofft sich davon weniger Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa kommen. Flüchtlingsorganisationen halten das für den falschen Weg.
Brutale Straftaten zwangen die grün-schwarze Landesregierung 2018 zum Handeln. Inzwischen haben sich in Baden-Württemberg die Sonderstäbe zur Abschiebung krimineller Asylbewerber bewährt.
Die Berliner Clubszene hat ein Antisemitismusproblem. Die jüdisch inspirierte Technoparty „Karneval de Purim“ ist deshalb zum Politikum geworden. Jetzt spricht der Veranstalter.
Vor seiner Reise nach Jordanien und Israel hat Scholz die israelische Regierung am Samstag vor einer Bodenoffensive gegen die Stadt Rafah gewarnt. Regierungschef Netanjahu hat gerade erst Pläne einer Bodenoffensive gebilligt.
Das Studio al-Ahram war 1944 erbaut worden. Nun ist es Flammen zum Opfer gefallen, die auch auf drei benachbarte Gebäude übergriffen. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.
Eine schwimmende Plattform bringt Nahrung an Land, wo es keinen Hafen gibt. Die USA verlangen von Israel glaubwürdige Pläne zum Schutz von Zivilisten, und Olaf Scholz reist heute in die Region. Der Überblick.
Mit viel Geld und großen Plänen verlockt der Wüstenstaat zu einer Revolution des Profitennis. Der Versuch, mit Petrodollars die alte Ordnung zu überwinden, soll sogar einem guten Zweck dienen.
Weil Nahrungsmittel wegen des Bürgerkriegs nicht zu ihren Bestimmungsorten gelangen, steht Sudan vor einer Hungersnot. An die Kriegsparteien appellieren die UN wegen des Zugangs – an die Weltgemeinschaft wegen fehlender Gelder.
Die Hamas hat ein neues Angebot für die Freilassung von Geiseln und eine Waffenruhe vorgelegt. Israels Ministerpräsident reagiert ablehnend, andere sprechen von Fortschritten.
Der arabisch-israelische Krieg von 1948 brachte Israel die Unabhängigkeit und den arabischen Staaten eine schmachvolle Niederlage. Das Schicksal der damals vertriebenen Araber und Juden nährt bis heute den Nahostkonflikt.
Der amerikanische Außenminister besucht Wien. Im Gepäck hat Antony Blinken viele Themen, auf Kritik an Österreichs Russlandgeschäften verzichtet er.
Chuck Schumer ist seit jeher eine proisraelische Stimme in Washington. Aber nun wendet sich der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat gegen Netanjahu.
Im aktuellen Gutachtenverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) wird gegenüber Israel abermals der Apartheidvorwurf erhoben. Dessen völkerrechtliche Prüfung ist komplexer als die Anhörungen vermuten lassen.
Die Türkei drängt den Irak zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die PKK. Das hat auch mit dem türkischen Wahlkampf zu tun.
Die FIFA hat beschlossen, den Zweijahres-Rhythmus für die Austragung der U-17-Weltmeisterschaften zu beenden. Von 2025 wird jedes Jahr gespielt – und stets im gleichen Land.
Laut und leise, wüst und weise: Die 24. lit.Cologne war ein Spiegelbild aktueller Themen und Debatten. Rückblick auf ein höchst gelungenes Literaturfestival.
Die Palästinenser melden mehr als 20 Erschossene an einer Essensausgabe, Israel weist das zurück. Die Kritik aus Washington wird schärfer. Der Überblick.
Russlands Machthaber Wladimir Putin will sich in einer Scheinwahl abermals zum Präsidenten wählen lassen. Olaf Scholz und Emmanuel Macron treffen sich in Berlin zur Aussprache. Und die „Letzte Generation“ will wieder demonstrieren – ohne Kleber. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Konflikt zwischen Washington und Jerusalem über den Gazakrieg wird schärfer. Chuck Schumer, Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, nennt Israels Regierungschef Netanjahu ein „Hindernis für den Frieden“.
Bei einem israelischen Raketenangriff auf Gaza stirbt der palästinensische Fußball-Star Mohammed Barakat. Die Forderungen Israel vom internationalen Sport auszuschließen werden nun immer lauter.
Die deutschen Handballer siegen 41:29 gegen Algerien beim Olympia-Qualifikationsturniers. Das Team überzeugt dabei nur teilweise. Am Wochenende warten Österreich und Kroatien.
Tagelang harrten Dutzende Flüchtlinge in einem Schlauchboot ohne Nahrung und Wasser auf der offenen See aus. Die meisten von ihnen konnten nicht gerettet werden.
In Hannover geht es für die deutschen Handballer um die Qualifikation für die Olympischen Spiele. Die Mannschaft hat damit die Zukunft von Trainer Gislason in der Hand – und das Image ihres Sports.
Die israelische Armee will im südlichen Gazastreifen die letzten Bataillone der Hamas zerschlagen. US-Außenminister Blinken mahnt den Schutz von Zivilisten an. Der Überblick.
Die „Berliner Zeitung“ streicht ein Interview mit Roger Waters zusammen. Wusste der Musiker davon? Er stellt seine Version ins Netz.
Es ist richtig, dass sich die Bundeswehr an der Luftbrücke nach Gaza beteiligt. Die internationale Meinung über Israel dürfte sich allerdings weiter verschlechtern.
Für ihren Einsatz für benachteiligte Mädchen ist die ehemalige FC-Köln-Fußballerin Tuğba Tekkal ausgezeichnet worden. „Scoring Girls“ kicken in Deutschland und im Irak.
Die deutsche Beteiligung an der Luftbrücke für den Gazastreifen könnte schon Ende dieser Woche starten. Doch der Einsatz ist komplex – und Hilfsorganisationen warnen vor zu großen Erwartungen.
Die EU und UN fordern Israel auf, mehr Hilfsgüter auf dem Landweg nach Gaza zu lassen. Ein neuer Weg wurde geöffnet, aber die humanitäre Not wird von Tag zu Tag schlimmer. Über US-Präsident Biden ist man in Israel verärgert.
Sollte Israel Rafah angreifen, könnte es Probleme mit Waffenlieferungen aus Amerika geben, heißt es aus Washington. Die Hinweise von Regierungsvertretern sollen Netanjahu warnen.
Auf Betreiben Berlins bringt die israelische Armee fast 70 Waisenkinder aus dem Gazastreifen nach Bethlehem. In Israel reagieren rechte Minister, Politiker und Aktivisten mit harscher Kritik.