Warum sich Berlin zur UN-Mitgliedschaft Palästinas enthielt
Hier ist sich die Ampel einig, sogar mit der Union: Die Zeit sei noch nicht reif für eine Aufnahme Palästinas in die UN. Dafür gibt es gute Gründe.
Hier ist sich die Ampel einig, sogar mit der Union: Die Zeit sei noch nicht reif für eine Aufnahme Palästinas in die UN. Dafür gibt es gute Gründe.
Wenn der jüdische Pflug die Grenze nicht mehr markiert: Der 7. Oktober bedeutet einen besonders perfiden Angriff auf das zionistische Ethos Israels, das sich neu wird ausdeuten müssen. Ein Gastbeitrag
Am israelischen Gedenktag für Opfer von Krieg und Terror ist nur wenig Platz für palästinensisches Leid. Friedensaktivisten von beiden Seiten wollen das ändern.
Die Warnungen an Israel vor einer Großoffensive in Rafah reißen nicht ab. Die Armee beteuert, man gehe „präzise“ vor. Der israelische Generalstabschef vermisst offenbar Pläne für die Zeit nach dem Krieg. Der Überblick.
Es gibt den erwarteten Zweikampf der beiden Favoriten, am Ende aber setzt sich Nemo aus der Schweiz gegen Baby Lasagna aus Kroatien durch. Deutschland darf sich freuen.
Israels Sängerin Eden Golan wird beim ESC-Finale vom Publikum teilweise hörbar ausgepfiffen. Im Halbfinale hatten noch die Jubelrufe die Pfiffe übertönt.
Olaf Scholz spricht in einer Talkrunde über arbeitende Ukrainer und die Hoffnungen für die Friedenskonferenz. Für die Bundestagswahl wünscht er sich Merz als Gegner.
Einem Bericht der US-Regierung zufolge hat Israel in Gaza wahrscheinlich gegen das Völkerrecht verstoßen. Das ist brisant, weil sich die USA verpflichtet haben, Waffen nur an Länder zu liefern, die das Völkerrecht einhalten.
Die Biden-Regierung hat einen Bericht an den Kongress gegeben, wonach Israel mit dem Einsatz amerikanischer Waffen in Gaza möglicherweise gegen das Völkerrecht verstoßen hat. Doch Konsequenzen soll das keine haben.
Lange galt Jerry Seinfeld als Komiker, der von Politik und dem Zustand der Welt nichts wissen will. Das hat sich mit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober geändert. Seinfeld äußert sich - und wird angefeindet.
Israel sieht sich mit neuen Forderungen konfrontiert, den Militäreinsatz in Rafah zu beenden. Die Vereinten Nationen stärken die Rechte der Palästinenser. Der Überblick.
Die USA halten es laut einem Bericht des Außenministeriums für plausibel, dass Israel mit US-Waffen gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen hat. Es gebe „genügend gemeldete Vorfälle, die Anlass zu ernsthaften Bedenken geben“.
Bei einer Ringvorlesung zum Thema „Antisemitismus“ kam es an der Universität Hamburg zu tätlichen Auseinandersetzungen. Der Staatsschutz ermittelt.
Die USA stimmten gegen den neuen Beobachterstatus, Deutschland enthielt sich. Israel erklärt derweil, in Gaza notfalls ohne amerikanische Militärhilfe zu kämpfen.
Eine große Mehrheit der Generalversammlung der Vereinten Nationen hat für neue „Rechte und Privilegien“ Palästinas gestimmt. Die geforderte Vollmitgliedschaft dürfte jedoch wieder an den Vereinigten Staaten scheitern.
Wir können uns Ferien im eigenen Land nicht mehr leisten. Der Palast prasst. Ein deutsch-türkischer Journalist bringt Erdoğan mit einer Frage zu Israel in Verlegenheit.
Während in Malmö tausende Demonstranten den Ausschluss Israels vom diesjährigen ESC fordern, wird die israelische Teilnehmerin Eden Golan im Halbfinale von den Zuschauern ins Finale gewählt.
Hamburg rüstet sich für die nächste Islamistendemo. Die FDP will die Bundeswehr mit Reservisten stärken. Und: Wer gewinnt den ESC in Malmö? Der F.A.Z. Newsletter.
Netanjahu zeigt sich unbeirrt angesichts der US-Drohungen, Waffenlieferungen einzuschränken. Laut Israels Armee haben 150.000 Palästinenser Rafah verlassen. Die Gespräche über eine Waffenruhe wurden unterbrochen. Der Überblick.
In Malmö kam es am Donnerstag zu einer propalästinensischen Großdemonstration. Eden Golan aus Israel ließ sich davon aber nicht beirren. Auch die favorisierten Künstler aus der Schweiz und den Niederlanden sind weiter.
Bei einer Demonstration fordern Tausende den Ausschluss Israels vom Eurovision Song Contest. Unter ihnen ist auch eine bekannte Klimaaktivistin.
Schon bisher waren Darmstadt und Nahariya in Nordisrael in einer Städtefreundschaft miteinander verbunden. Diese Verbindung ist nun offiziell besiegelt.
Die USA haben ihre Haltung gegenüber Israel verschärft, Biden droht mit der Aussetzung von Waffenlieferungen. Am Rande von Rafah wird weiter gekämpft.
Der amerikanische Präsident droht, die Waffenlieferungen nach Israel einzuschränken, sollte es zur Offensive in Rafah kommen. Es ist eine Machtdemonstration – und der Versuch eines Befreiungsschlags.
Nach der Aussetzung amerikanischer Waffenlieferungen sehen manche in Israel die Schuld bei der eigenen Regierung. Andere kritisieren Joe Biden.
Pinchas Goldschmidt warnt in seiner Rede zur Übergabe des Karlspreises vor Hass auf Juden. In seiner Laudatio auf den ehemaligen Oberrabiner von Moskau sagt Robert Habeck, Antisemitismus sei tief ins „zivilisierte“ Europa eingeschrieben.
In Hamburg demonstrierten Islamisten kürzlich für die Einführung eines Kalifats. Nun folgt am Wochenende die nächste Kundgebung. Die Kritik an den Behörden ist scharf.
Pinchas Goldschmidt ist der Träger des Karlspreises 2024. Der ehemalige Oberrabiner von Moskau hat Russlands Angriff auf die Ukraine verurteilt. Unerschrocken kämpft er für Toleranz und interreligiösen Dialog.
Seit Wochen warnen die USA vor einer Großoffensive in Rafah. Nachdem Israel nun in das Gebiet vorrückt, findet Biden klare Worte und droht mit der Einschränkung von Waffenlieferungen.
Sollte Israel iranische Atomanlagen angreifen, müsse das Land seine Abschreckung ändern, sagt ein Berater des Obersten Führers des Landes. Bislang heißt es immer, das Land strebe nicht nach Atomwaffen.
Die propalästinensischen Proteste an deutschen Universitäten weiten sich aus. In Berlin und Leipzig greift die Polizei durch. Andernorts werden Zeltlager errichtet.
Seit Beginn des Kriegs in Nahost ist Israels Wirtschaftskraft eingebrochen. Eran Yashiv, Ökonom der Tel Aviv University, fürchtet, dass das erst der Anfang ist.
Kaum hat der ESC in Malmö offiziell begonnen, gibt es schon den ersten Skandal. Ausgerechnet ein Gastkünstler trägt ein politisches Symbol, das die Organisatoren verboten hatten.
Nach Aussage eines hochrangigen Regierungssmitarbeiters setzen die Vereinigten Staaten eine geplante Lieferung tausender Bomben an Israel aus. Grund seien „Bedenken“ hinsichtlich einer israelischen Offensive in der Stadt Rafah im Gazastreifen.
Verhandlungen unter Hochdruck sollen eine Waffenruhe und die Freilassung von Geiseln erreichen. Die Sorge, dass Israel doch noch zu einer Großoffensive in Rafah ausholt, wächst. Washington hält als Warnung eine Waffenlieferung zurück.
Die CDU startet in die heiße Phase des Europawahlkampfs, Xi Jinping reist nach Serbien und Ungarn, und der FC Bayern will im Bernabéu bestehen. Der F.A.Z. Newsletter.