Pandemiekontrolle kommt zu spät
Die Zahl der Corona-Infektionen steigt weiterhin, neue Lockdown-Maßnahmen treten ab Montag in Kraft. Auf einer Pressekonferenz fordern führende Mediziner nun, die Krankenhäuser auf Notfallbetrieb umzustellen.
Die Zahl der Corona-Infektionen steigt weiterhin, neue Lockdown-Maßnahmen treten ab Montag in Kraft. Auf einer Pressekonferenz fordern führende Mediziner nun, die Krankenhäuser auf Notfallbetrieb umzustellen.
Von Merkel über Lindner bis zur AfD zog sich eine Frage durch die Debatte im Bundestag: Was gilt ein Menschenleben? Die überzeugendste Antwort gab Ralph Brinkhaus: Wir sind keine Diktatur.
Die Bundeskanzlerin verteidigt die neuen Einschränkungen des Alltags. Unterbrochen wird sie von der AfD. Deren Fraktionsvorsitzender Gauland spricht von einer „Corona-Diktatur“. Der Unionsfraktionsvorsitzende Brinkhaus attackiert FDP-Chef Lindner.
Merz keilt aus +++ Essay von Friedrich Merz +++ Greser & Lenz +++ Kritik an Corona-Maßnahmen +++ Schöner Start in den Tag
Bei ihrer Regierungserklärung zur den am Mittwoch beschlossenen Corona-Maßnahmen bekam Bundeskanzlerin Merkel die Kritik einiger Abgeordneter zu spüren.Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble musste die Abgeordneten zur Ordnung rufen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute die neuen Corona-Einschränkungen im Bundestag erläutert.
Die Angriffe von Friedrich Merz gegen das „Partei-Establishment“ nehmen ihm viele in der CDU übel. Bei anderen, die sich schon länger über Berlin und Angela Merkel ärgern, trifft er auf offene Ohren.
Nur keine neuen Besuchsverbote: In Pflegeheimen soll es viel mehr Corona-Tests geben. In der Praxis ist das gar nicht so einfach.
Die Kanzlerin begründet im Bundestag die Maßnahmen, mit der sie die Corona-Lage in den Griff bekommen will. Erste Branchenverbände planen dennoch Klagen. Und der Wahlkampf in Amerika biegt auf die Zielgerade. Der Newsletter für Deutschland.
Die Zahl der täglichen Neuinfektionen steigt in Deutschland auf einen neuen Höchststand. Das Robert-Koch-Institut meldet zudem 89 weitere Todesfälle.
Hat Friedrich Merz mit seinem Wutausbruch gegen das CDU-„Establishment“ die Dinge einfach nur beim Namen genannt, wie es sich in Demokratien gehört? Über einen eventuell doch sehr taktischen Gebrauch von Empörung in der Politik.
Merkel und die Ministerpräsidenten haben sich verständigt: Im November wird das Land in eine Art „Lockdown light“ versetzt. Restaurants werden geschlossen, Veranstaltungen und private Hotelübernachtungen verboten, Kontakte beschränkt. Alle stünden hinter dieser Entscheidung, sagt die Kanzlerin.
Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert für November im Kampf gegen das Coronavirus eine „nationale Kraftanstrengung" in Deutschland. Die ab 2. November geltenden Kontaktbeschränkungen seien nötig, um die Kurve der Neuinfektionen wieder abzuflachen.
In der Konferenz über neue Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wollen die Bundesländer vor allem eins: einen kompletten Lockdown verhindern. Unsere Korrespondenten haben sich umgehört.
Restaurants schließen, Schulen offen lassen, touristische Übernachtungen und Treffen mit vielen Menschen unterbinden, Friseurbesuche aber weiterhin erlauben – so könnte es kommen, wenn die Bundesregierung heute ihre Pläne durchsetzt.
Nach den Bund-Länder-Beratungen will Kanzlerin Merkel dem Bundestag die Corona-Politik der Bundesregierung erläutern. Verfolgen Sie ihre Rede live.
Die Veranstaltungswirtschaft demonstriert ein weiteres Mal in Berlin – und fordert ein „passgenaues“ Hilfsprogramm für die Branche. Ansonsten sehe es düster aus.
Ein so teures Gesundheitssystem wie das deutsche finanziert sich nicht von selbst. Die Politik muss deshalb gut begründen, warum sie welche Maßnahmen anordnet.
Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) kritisiert die von der Bundesregierung geplanten neuen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Er verlangt so viel „normales Leben“ wie möglich. Karl Lauterbach (SPD) fordert hingegen Kontrollen in Privatwohnungen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel berät mit den Ministerpräsidenten angesichts steigender Corona-Fälle über weitere Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie.
Für Armin Laschet ist die Lage „sehr, sehr ernst“. Einen Lockdown will er vermeiden. Der November sei „der Monat der Entscheidung“, sagt Nordrhein-Westfalens Regierungschef.
Sich über Friedrich Merz zu empören, ist leicht. Er ähnelt einem SUV zwischen lauter Volkswagen Golfs – und ist die Anti-Greta, der Inbegriff des alten weißen Mannes. Alles Vorurteile? Wir haben alte Weggefährtinnen gefragt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beraten über weitere Corona-Maßnahmen. Im Sport geht die Angst um. Am Handeln von Politik und Behörden kommt zunehmend auch aus dem Fußball deutliche Kritik.
Im Rahmen eines Gespräches zur „Konzertierten Aktion Pflege“ mit weiteren Mitgliedern der Bundesregierung hat Bundeskanzlerin Merkel auf die besondere Verantwortung beim Schutz von besonders gefährdeten Gruppen vor der Corona-Pandemie hingewiesen.
Die Kanzlerin wirbt laut einem Bericht bei den Ministerpräsidenten für einen begrenzten Lockdown. Offenbar will auch Nordrhein-Westfalen dazu ein Konzept vorlegen. Baden-Württembergs Innenminister plädiert für härtere Maßnahmen.
Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, ziehen Bund und Länder ihre Beratungen vor. Der Begriff „Lockdown light“ macht die Runde. Wirtschaftsminister Altmaier rechnet mit 20.000 Neuinfektionen am Ende der Woche.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gab den Tod seines Parteikollegen auf Twitter bekannt. Zahlreiche SPD-Politiker zeigten sich schockiert. Deutschland verliere einen versierten Politiker und die Sozialdemokraten einen kämpferischen Genossen.
In seinem Essay für die F.A.Z. übt Friedrich Merz Kritik am Krisenmanagement der Kanzlerin. Das Vertrauen in die CDU sei zwar hoch, aber Merkels Politik könne „die Risiken für den Eintritt weiterer Krisen“ ungewollt erhöht haben.
Die CDU will den Wandel unserer Zeit aktiv gestalten. Wir wollen das, was sich bewährt hat, bewahren, um den Menschen Sicherheit zu geben. Wir „demobilisieren“ nicht unsere Gegner, wir stellen uns der kontroversen Debatte. Ein Essay.
Die jetzigen Einschränkungen reichten nicht aus, um einen deutlichen Anstieg der Todeszahlen zu verhindern, sagt Karl Lauterbach laut einem Bericht. Er fordert mehr Homeoffice und eine Aufteilung von Schulklassen. Auch der Außenhandelsverband warnt vor einem neuen Lockdown.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrem wöchentlichen Videopodcast alle Bürger in Deutschland dazu aufgerufen, wegen der gestiegenen Corona-Neuinfektionen „weniger Menschen zu treffen“.
Die Forderungen nach einheitlichen Coronamaßnahmen werden lauter. Kritik, die Regierung handle in der Krise am Bundestag vorbei, sei aber unberechtigt, findet Unionsfraktionschef Brinkhaus.
Die Präsidentin des Hamburger Giga-Forschungsinstituts sieht in der Corona-Krise keinen Gegensatz zwischen Gesundheitsschutz und wirtschaftlichen Interessen. Doch müsste nun stärker als in der ersten Welle an die Vernunft der Jüngeren appelliert werden.
In der CDU wird der Unmut gegen „Drohszenarien“ der Bundesspitze im Kampf gegen das Coronavirus lauter. Auch der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Günther schert aus – Zeit für eine Grundsatzdebatte?
Das RKI meldet mehr als Zehntausend Neuinfektionen an einem Tag, das Statistische Bundesamt stark zunehmende Toilettenpapier-Käufe. Nur eine dieser beiden Nachrichten sollte uns beunruhigen.
Seine Ambitionen auf das Amt des Bundesfinanzministers zerschlugen sich 2009. Hermann Otto Solms blieb bei den Liberalen der Mann im Hintergrund. Nach 40 Jahren plant er seinen Rückzug aus dem Bundestag.