Die Stunde des Armin Laschet
Die Kritiker werden plötzlich ganz leise: Wie der neue CDU-Vorsitzende seinen Kurs in der Pandemie durchsetzte und trotzdem ein Freund Angela Merkels blieb.
Die Kritiker werden plötzlich ganz leise: Wie der neue CDU-Vorsitzende seinen Kurs in der Pandemie durchsetzte und trotzdem ein Freund Angela Merkels blieb.
Die gesamte Konstruktion, mit der Bund und Länder die Pandemie bewältigen wollten, hat Risse bekommen. Deutschland erlebt eine neue Form von politischem Kontrollverlust.
Bis in den späten Abend hinein ringen die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten um die neue Linie in Sachen Corona. Zu fortgeschrittener Stunde kommt es in der Schalte zum Schlagabtausch.
Die Corona-Beschlüsse werden nichts daran ändern, dass Deutschland hinterherhinkt. Das liegt an Selbstblockade, die als bürokratische Bräsigkeit wahrgenommen wird.
Nach monatelangem Stillstand gibt es für den Amateur- und Breitensport in der Pandemie die Option für schrittweise Lockerungen. Dabei sind laut Beschlusspapier allerdings einige Regeln zu beachten.
Die Teilnehmer des Corona-Gipfels rechtfertigen die Ergebnisse, die Opposition holt zur Kritik aus. FDP-Chef Lindner ist gegen das Festhalten am Lockdown, die Linke spricht von einem „Corona-Irrgarten“.
Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigt nach den Bund-Länder-Beratungen weitere Öffnungsschritte auch für den Einzelhandel an.
Nach stundenlangen Beratungen haben sich Bund und Länder auf neue Corona-Maßnahmen geeinigt. Kontaktbeschränkungen werden etwas gelockert, der Einzelhandel darf unter Auflagen wieder öffnen. Die Beschlüsse im Überblick.
Bund und Länder streben nun doch Lockerungen für Regionen an, in denen nur eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird. Das geht aus einem neuen Beschlussentwurf für die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin hervor.
Schleichend verliert die Hektik der Corona-Politik an Akzeptanz. Jens Spahn droht zum Sündenbock gemacht zu werden. Die SPD kostet das aus, die CDU zeigt kaum Gegenwehr.
Deutschland öffnet sich behutsam und der Blick auf die Impfquote offenbart eine gute Nachricht. Was heute sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Vor dem Treffen mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch hält Kanzlerin Merkel vorsichtige Öffnungsschritte für denkbar. Wichtig sei aber eine „Notbremse“, wenn die Infektionszahlen wieder stark anstiegen.
Im Münsterland sind manche Wahlkreise Erbhöfe in der CDU. Jetzt stellt eine junge Frau die alten Regeln in Frage und fordert den Platzhalter heraus.
Die Schnauze voll zu haben mag verständlich sein, ebenso der Wunsch nach einem baldigen Ende der Corona-Maßnahmen. Dennoch muss man sich jede Lockerung sehr gut überlegen.
Anne Will setzt auf den Schlauberger-Effekt, wenn sie ihre Gäste nach Wegen aus dem Lockdown fragt. Sie diskutieren innovative Apps und ethische Expertisen. Und versuchen Merkels Inzidenz-Maxime zu widerlegen.
Lange stand die Mehrheit der Deutschen hinter den harten Anti-Corona-Maßnahmen, doch die Stimmung ist gekippt. Auch Vizekanzler Scholz dringt auf eine klare Perspektive für eine Öffnung. Andeutungen aus dem Kanzleramt machen Hoffnung.
Preisgünstige Wohnungen in Städten sind knapp. Neue müssen her. Das scheitert auch am Egoismus der Städter: Wohnraum für alle, aber nicht da, wo wir in der Sonne sitzen!
Die Katastrophe in Fukushima besiegelte das Ende der Kernkraft in Deutschland. Nur vier Tage brauchte Angela Merkel, um den endgültigen Ausstieg einzuleiten. Unüberlegt, verstolpert. Eine Rekonstruktion der Ereignisse vor zehn Jahren.
Wir brauchen ein besseres naturwissenschaftliches Grundwissen, um uns gegen Desinformation zur Wehr zu setzen. Ein Gespräch mit der Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim.
Warum Plattformkonzerne wie Facebook, Google oder Twitter die Demokratie gefährden, hat der Sturm aufs Kapitol gezeigt. Europa kann dem entgegentreten und ein Zeichen für die Welt setzen. Ein Gastbeitrag.
Studenten in der Pandemie +++ Identitätspolitik +++ Wolfgang Thierse +++ Kritik von Nico Hoppe +++ Ko-Elternteil-Tag +++ Souffleuse +++ Empfängnisplanung
Wenn RKI-Präsident Wieler vom „Freitesten“ spricht, klingt das noch zurückhaltender als bei der Kanzlerin. Ihre jüngsten Äußerungen zu Lockerungen der Corona-Maßnahmen zeigen: Das Wahljahr hat begonnen.
Gesundheitsminister Spahn will zeigen, dass er am Hoffnungsthema Testen dranbleibt. Die Schnelltests brächten aber keine absolute Sicherheit, mahnt er – und verbreitet mit RKI-Chef Wieler Zuversicht zur Impfkampagne.
Seit Pandemie-Beginn haben in Hessen besonders Altenheime viele an oder mit Covid-19 Verstorbene beklagt. Nun sieht Minister Klose Besserung. Thüringen hängt Hessen bei der Impfquote aber ab.
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Schuldenbremse +++ Marx und Woelki +++ Vereinigte Staaten und China +++ Systemrelevanz des Unterrichts +++ Sprengmeister
Nach dem ersten Tag des digitalen EU-Gipfels zum Thema Corona bekräftigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Entschlossenheit der EU autonome Impfproduktionskapazitäten zu schaffen. Zudem wolle die EU in den kommenden drei Monaten digitale Impfpässe entwickeln.
Gastronomie und Handel hoffen auf Corona-Lockerungen. Doch Kanzlerin Merkel bremst die Erwartungen an Selbsttests und CSU-Chef Söder warnt vor „Öffnungshektik“. Kommunen und Apotheken fordern ein detailliertes Schnelltestkonzept.
Man habe Astra-Zeneca genau im Auge, warnte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim EU-Gipfel zur Corona-Krise. Der Vorstandschef zeigte sich optimistisch, dass das Unternehmen seine Zusagen erfüllen könne.
Man kann Volker Bouffiers Aufwallung wegen der Corona-Beschränkungen verstehen. Mit Angela Merkels „Ich bin sehr im Reinen mit mir“ kann man keinen Wahlkampf machen.
Lange verfolgte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier ganz die Linie der Kanzlerin. Doch jetzt sagt er: „Die Leute haben die Schnauze voll.“ Hessen steht vor einer Kehrtwende in der Corona-Politik.
Warum SPD-Generalsekretär Klingbeil den Gesundheitsminister scharf kritisiert, wie Bayerns Gesundheitsminister den „Impfturbo“ aktivieren will - und wieso die CDU in Rheinland-Pfalz bei der Landtagswahl keinen Wahlkampf mit Corona machen will.
In Deutschland soll es schon in wenigen Tagen Corona-Schnelltests zur Eigenanwendung geben. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel sind „umfassende Schnelltests, gleichsam als Freitesten", Teil einer Strategie für einen Ausstieg aus dem Lockdown.
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist gegenüber der Vorwoche deutlich angestiegen – auf 11.869. Auch die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder an. Der R-Wert hält sich dagegen unter der Marke von 1.
In den Kühlschränken der Impfzentren häufen sich unverbrauchte Impfdosen, Kanzlerin Merkel lehnt Privilegien für Geimpfte weiterhin ab, und die EU-Kommission gerät abermals in die Schusslinie. Der F.A.Z.-Newsletter.
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im F.A.Z.-Interview über die Gefahren einer dritten Corona-Welle, die Verzögerungen beim Impfen und Testen, die „demokratische Zumutung“ – und über ihren letzten Ringkampf mit sich selbst.