Mit fremden Frisuren geschmückt
Am Sonntag wird in Österreich ein neues Parlament gewählt. Die Parteien schielen in ihrem Wahlkampf nach Deutschland - und auf den Erfolg von Bundeskanzlerin Merkel.
Am Sonntag wird in Österreich ein neues Parlament gewählt. Die Parteien schielen in ihrem Wahlkampf nach Deutschland - und auf den Erfolg von Bundeskanzlerin Merkel.
Reinhard Klimmt war Bundesverkehrsminister, Freund von Oskar Lafontaine - und warnt seine Partei vor einer großen Koalition. Stattdessen kann sich der SPD-Politiker spätestens in vier Jahren eine rot-rote Koalition vorstellen.
Die deutschen Aktienindizes tendieren am Donnerstag nach freundlichem Start knapp behauptet. Langsam wird die schwierige Regierungsbildung in Berlin den Börsianern bewusst.
Nach der Wahl beginnt in Berlin das Strippenziehen. Union und SPD werden hart verhandeln und hernach die vielen Ämter verteilen - wenn sie zusammenfinden. Wahrscheinlich ist das. Ein Fahrplan.
ban./Lt./sat. BERLIN, 25. September. In der CDU ist die Offenheit für eine schwarz-grüne Koalition offenbar größer, als es das Gesprächsangebot von ...
Horst Seehofer führt Angela Merkel vor, wer von ihnen beiden wirklich triumphiert hat. Er regelt sogar schon seine Nachfolge.
Noch jubelt die Union über ihren Wahltriumph. Doch wird sie Forderungen von SPD oder Grünen akzeptieren müssen, die ihr zuwider sind: Vielleicht sogar höhere Steuern.
Volker Kauder führt wieder die Unionsfraktion. Er ist Angela Merkels wichtigster Mann im Regierungsalltag. Nichts dringt nach draußen, wenn Kauder und die Kanzlerin einmal Differenzen haben.
Auch Sandra Maischberger nahm sich der dieser Tage alles überstrahlenden Frage an: Mit wem kann, soll und wird Angela Merkels CDU koalieren? Man ahnte, wer es sein wird. Aber viel wichtiger scheint, dass plötzlich so vieles denkbar und offen ist.
hmk./wmu. BRÜSSEL, 24. September. Der EU-Energiekommissar und ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat für eine Bündelung ...
Noch nie hatten Wahlen zum Deutschen Bundestag in Spanien und Portugal so viel Aufmerksamkeit geweckt wie dieses Mal. Und noch nie haben die beiden Länder auf ...
Angela Merkel zögerte nicht lange, als im japanischen Fukushima im März 2011 ein Tsunami eine Atomkatastrophe auslöste. Mit feinem Gespür für Empörung und ...
In Nordrhein-Westfalen wehrt sich die SPD noch gegen eine große Koalition in Berlin. Das ist zwar nur Fassade, aber die Interessen der Landesverbände haben Gewicht.
Was haben Gordon Brown, José Luis Zapatero, Silvio Berlusconi, Mario Monti und Nicolas Sarkozy gemeinsam? Sie sind allesamt Geschichte. Nicht wenige europäische Zeitgenossen hätten dieses politische Schicksal auch Kanzlerin Merkel gewünscht.
Die FDP ist vom Wähler in die Freiheit geschickt worden. Sie kann jetzt über neue Antworten nachdenken, ohne von Ämtern belastet zu sein. An großen Aufgaben für Liberale ist kein Mangel.
Der Finanzminister hat einen großen Wahlerfolg eingefahren. Trotzdem ist noch nicht klar, ob er sein Amt behalten kann.
Die kleinen Parteien haben sich politisch selbstverzwergt. Den Grünen ist ihr programmatischer Kern abhanden gekommen. Die AfD ist in jene „Protest“-Position eingerückt, die im Westen die Linke innehat. Eine Wahlanalyse.
Schon mancher Wissenschaftler ist an der politischen Praxis gescheitert. Andere fühlen sich dort wohl. Auch diesmal haben wieder einige Akademiker den Sprung gewagt.
WIESBADEN. Vierundzwanzig Jahre jung, braun gebrannt, am Sandstrand von Formentera. Kristina Köhlers gewagter Auftritt in einer großen Boulevardzeitung passt ...
Mysteriöse Kieselalgen über den Wolken: Warum schaffen es Astrobiologen einfach nicht, auf dem Boden zu bleiben? Die Kanzlerin schafft es doch auch.
tens./tp./wie./theu. ISTANBUL/ROM/MADRID/LONDON, 23. September. Der Wahlsieg von Angela Merkel ist in den Krisenstaaten mit großem Respekt aufgenommen worden.
FRANKFURT, 23. September. Wiesbaden, Frühjahr 2012: Noch sind es fast eineinhalb Jahre bis zur Bundestagswahl 2013, aber spätestens im Januar 2014 muss auch in ...
BRÜSSEL, 23. September. In Brüssel wurden nach der Wahl viele offizielle Glückwünsche an die Kanzlerin verschickt, manche sogar lange vor Bekanntwerden des ...
F.A.Z. BERLIN, 23. September. In der Führung von CDU und CSU gibt es Präferenzen für eine große Koalition. Doch wurden am Montag, ein Tag nach der ...
Der Wahlsiegerin stehen unangenehme Entscheidungen bevor. SPD oder Grüne? Wo gibt es welche Schnittmenge?
Nach dem enttäuschenden Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl versucht der Vorsitzende Sigmar Gabriel, seine Partei behutsam auf eine große Koalition vorzubereiten.
Ein graues bis tiefschwarzes Gestein mit irisierendem Farbenspiel – aus besonders hartem Material. Die Kette der Kanzlerin macht es möglichen Koalitionspartnern nicht leicht.
Die AfD hat so rasch Zulauf bekommen wie keine Parteigründung vor ihr. Denn Merkels Krisenpolitik passt nicht zum Erbe Erhards. So bleibt Platz für eine Partei der ökonomischen Vernunft.
Die SPD-Linke wird sich mit einer großen Koalition nicht abfinden. Sie sehnt Rot-Rot-Grün herbei.
In der Union blicken manche schon auf das Preisschild des Wahlerfolgs. Der wird teurer werden als die Fortsetzung von Schwarz-Gelb - inhaltlich wie personell. Eine Minderheitsregierung lehnt Kanzlerin Merkel ab.
Die AfD umwirbt konservative Wähler und CDU-Mitglieder, die von Angela Merkel enttäuscht und zu Protestwählern geworden sind. Nach dem schnellen Aufstieg kommen nun die Mühen der Ebene.
Am Morgen nach dem Triumph hat die Union endgültig entdeckt, dass sie einen neuen Koalitionspartner braucht. Sie kann nur zwischen zwei linken Parteien wählen. Ein Kommentar.
Die Bundestagswahl beeindruckt die Finanzmärkte kaum. Allgemein rechnet man mit Angela Merkel und einem schwächeren Euro. Historisch ist der Zusammenhang ohnehin eher lose.
Nach Angela Merkels Triumph bekommen die Krisenstaaten noch mehr Respekt vor ihr, berichten unsere Korrespondenten. Ein bisschen Angst ist auch dabei.
Nach dieser Bundestagswahl ist vieles nicht mehr so, wie es einmal war. Die Union ist mit Angela Merkel groß, aber einsam. Viele bürgerliche Wähler sind verwaist. SPD und Grüne haben eine klare linke Mehrheit. Eine Analyse.
Es gibt „keinen Automatismus für eine große Koalition“, sagt SPD-Generalsekretärin Nahles. Auch die Grünen geben sich betont distanziert. Beide Parteien warten darauf, dass die Kanzlerin auf sie zugeht.