Deutsche Aktien nach Wahl unentschlossen
Nach einem spannenden Wahlsonntag sind die deutschen Aktienindizes freundlich gestartet, gaben ihre Zugewinne jedoch wieder ab.
Nach einem spannenden Wahlsonntag sind die deutschen Aktienindizes freundlich gestartet, gaben ihre Zugewinne jedoch wieder ab.
Mit diesem Ergebnis hatte niemand gerechnet: ARD, ZDF, RTL, n-tv, N24 und Phoenix berichten über eine denkwürdige Bundestagswahl. Das vorläufige Fazit: Verwirrung.
Eine absolute Mehrheit hat die Union dann aber doch nicht erreicht. Nun muss sie mit der SPD oder den Grünen eine Koalition bilden. Denn Schwarz-Gelb ist Vergangenheit - die FDP ist erstmals seit 1949 nicht mehr im Bundestag.
Nach ihrem triumphalen Wahlsieg mit der Union gehört Angela Merkel nun in die Reihe der ganz großen Kanzler – auch wenn sie ihren bisherigen Partner verloren hat. Ihre Partei weiß, dass sie diesen Sieg allein der Kanzlerin zu verdanken hat.
Die CSU jubelt. Doch die Bundestagswahl könnte für sie ein paradoxes Ergebnis haben: Die Partei ist so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr - und muss doch befürchten, in Berlin bald weniger Macht zu haben.
Familienministerin Schröder verzichtet zugunsten ihrer Tochter auf ihr Amt. Sie will künftig nur noch Bundestagsabgeordnete für ihren Wiesbadener Wahlkreis sein. Von der eigenen Landespartei ist sie enttäuscht.
Bundesfamilienministerin Schröder (CDU) hat den Wahlkreis Wiesbaden geholt, zieht sich aber aus dem Bundeskabinett zurück. Ihre Partei hat bis auf wenige Ausnahmen die Bundestagsmandate in Hessen abgeräumt.
Ein Abend und ganz unterschiedliche Gefühle im Wahlkreis 181: Bittere Abrechnung bei der FDP, große Freude bei der CDU.
Die SPD ist von den Ergebnissen der Bundestagswahl enttäuscht – und plant doch bereits für die große Koalition. Dabei wollen sich alle Beteiligen bis zuletzt alle Optionen offen halten.
Die Kanzlerin kann sich nach dem Wahlsieg der Union aussuchen, mit wem sie koalieren will. Falls sie einen Koalitionspartner braucht.
Mit wohligen Gefühlen hat Angela Merkel am Sonntagmittag in ihr Wahllokal, eine Universitätsmensa in der Mitte Berlins, gehen können.
Eine Woche voller erstaunlicher Nachrichten: Angela Merkel wird bei der Wahl nur Vierte, Jürgen Klopp kann mir einer Hand zwei Schiedsrichter würgen und Ferdinand Piëch steht auf Schmuse-Soulstar Seal.
Union und FDP haben versichert, ihre Koalition fortzusetzen, sofern auch nur mit einer Stimme die absolute Mehrheit im Bundestag erreicht werde. Doch wenn die AfD in den Bundestag einzieht, kommt es wohl zu einer großen Koalition.
Vor Gertrud Steinbrück hat noch nie ein Partner eines Kanzlerkandidaten so deutlich öffentlich gesagt, dass er von der Bewerbung nichts hält. Müssen Partner eine Kanzlerkandidatur unterstützen?
Der Wahlkampf mache ihr Spaß, hat Angela Merkel vor einigen Wochen erklärt. Sie führte ihn in der Erwartung, dass sie Kanzlerin bleiben kann - welche Koalition auch immer sie anführt.
Der Wahlkampf - langweilig. Merkel - überparteilich. Die Wahl - längst entschieden. Da könnte man ja glatt abschalten. Oder genauer hinsehen: Stefan Thomas Kröger hat deutsche Spitzenpolitiker fotografiert - und dabei so manche Überraschung erlebt.
ANTWORT: FRAGE: Herr Maier, hinter Angela Merkel und Peer Steinbrück liegen anstrengende Wochen. Wem hat man den Stress mehr angesehen?ANTWORT: Ich würde ...
Wahltag: Mit dem heutigen Sonntag endet hoffentlich auch die Flut der weitgehend sinnfreien Meldungen, mit denen alle möglichen Aussender versucht haben, ein
Langweilig soll der Wahlkampf gewesen sein. Wirklich? Wie es ausgeht, weiß niemand. Und war Peer Steinbrück wirklich öde? Hat Angela Merkel tatsächlich „asymmetrisch demobilisiert“?
Zu oft heißt es, der Nationalstaat habe ausgedient. Doch wer die Dezentralität lobt, ist kein schlechter Europäer.
Zwei von drei Deutschen haben Angst, als Steuerzahler am Ende die Kosten für die Euro-Krise tragen zu müssen. Sie fragen sich, ob das Ringen zwischen Politik und Ökonomie zu einer Transferunion führen wird.
Der Wahlkreis ist das Reich der Erststimme. Politik zum Anfassen. Unspektakulär. Es sei denn, man kämpft gegen Angela Merkel oder Peer Steinbrück. So wie Kerstin Kassner und Michaela Noll.
Michael Moesslang: „Spitzenkandidaten im Körpersprache-Check“Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zeigt nicht nur vor Pressefotografen, sondern auch bei Parteitagen
Angela, die goldisch Maus, ist passé. Und das stand für Bäppi La Belle schon vor der Bundestagswahl fest. Sechs Jahre sind genug, außerdem ärgert sich der ...
Pünktlich zur Bundestagswahl meldet sich Karl-Theodor zu Guttenberg wieder zu Wort. In einer Zeitung attestiert er der Kanzlerin nicht nur das Abschleifen konservativer Positionen; er porträtiert sie auch genüsslich als Opportunistin.
In einer Zeitungsanzeige wirbt Tengelmann für Angela Merkel. Illustriert wird die Empfehlung mit einem Stimmzettel mit Zeichnungen der Handhaltungen: die zur Raute geformten Finger von Merkel und der Stinkefinger von Steinbrück.
Kann sie denn nicht in andere Taschen schauen? Bundeskanzlerin Angela Merkel scheint die Marke Longchamp zu mögen – andererseits: Was ist demokratischer als 300 Euro am Handgelenk?
Der DAAD hat mich eingeladen, gemeinsam mit einer Gruppe von Kollegen aus der ganzen Welt den deutschen Bundestagswahlkampf zu beobachten.
Der Bundestagswahlkampf wird in Griechenland aufmerksam verfolgt. Das Interesse an deutscher Innenpolitik ist größer denn je. Klar scheint: Die meisten Griechen würden Steinbrück wählen.
Angela Merkel liebt das Spiel mit Andeutungen. Festlegungen könnten schädlich sein. So hält sie es auch im Bundestagswahlkampf. Ein Risiko muss sie ohnehin nicht eingehen.
Auf den letzten Metern vor der Wahl kommen die SPD und ihr Kandidat nochmal in Schwung. Dass die Kanzlerin nervös wird, merkt man an Kleinigkeiten.
Peer Steinbrück muss als Kanzlerkandidat der SPD vor der Bundestagswahl einen fast aussichtslosen Kampf kämpfen. Nach einer vermurksten Kampagne geht es für ihn um die Würde.
Dreißig Schriftsteller wollen, dass Angela Merkel die Abhöraffäre aufklärt. Dafür haben sie 70000 Unterschriften gesammelt. Sie im Kanzleramt abzugeben, ist aber nicht leicht.
Die Bundeskanzlerin ist des Kaisers liebstes Motiv, erst recht vor der Wahl. Aber weil Karl Lagerfeld nicht auf den Ausgang der Bundestagswahl wetten möchte, hebt er sie lieber auf eine andere Ebene.
Es war die letzte Sitzung des Merkel-Kabinetts vor der Bundestagswahl. Einer fehlte: Wolfgang Schäuble - weil er seinen 71. Geburtstag feierte. Aber einige Minister werden ihr Amt verlieren – so oder so.
Das Interesse an der Wahl ist stark gestiegen. Die meisten erwarten, dass Angela Merkel bleibt. Aber mit wem wird sie regieren? Eine Allensbach-Umfrage zur Bundestagswahl.