Union und SPD sprechen über acht Themen
CDU, CSU und SPD setzen am Montag ihre Sondierungsgespräche mit einem breiten Themenspektrum fort. Führende Grüne sehen indessen kaum noch eine Chance, mit der Union über eine Koalition zu verhandeln.
CDU, CSU und SPD setzen am Montag ihre Sondierungsgespräche mit einem breiten Themenspektrum fort. Führende Grüne sehen indessen kaum noch eine Chance, mit der Union über eine Koalition zu verhandeln.
Der SPD-Vorsitzende Gabriel nähert sich seinem Ziel, eine große Koalition mit der Union auf die Beine zu stellen. Das Sechs-Augen-Gespräch mit Merkel und Seehofer könnte der entscheidende Schritt gewesen sein.
Der 36 Jahre alte CDU-Abgeordnete Carsten Linnemann führt künftig den Unions-Wirtschaftsflügel. Dieser will weiter für mehr marktwirtschaftliche Reformen kämpfen - und den unter Angela Merkel geschwundenen Einfluss zurückgewinnen.
Weder Merkel noch Bouffier wollen sich vor den Entscheidungen der nächsten Legislaturperiode auf unbekanntes Terrain vorwagen. Das spricht für die große Koalition - und gegen eine Expedition mit den Grünen.
Während die Union noch mit den Grünen sondiert und sogar ein zweites Treffen vereinbart hat, deutet in Berlin vieles auf eine große Koalition hin. Schon am Montag sollen in einer zweiten Sondierung mit der SPD Details festgelegt werden.
In der NDR-Sendung „DAS!“ verrät Boris Becker, warum er „Das Leben ist kein Spiel“ geschrieben hat. Mehr Heuchelei, billiger Machismo und Frauenfeindlichkeit in einer Dreiviertelstunde geht nicht.
Die neue Spitze der Grünen-Fraktion zeigt vor allem eines: die Stärke der Linken – und die Schwäche der Realos. Und so geht es an diesem Donnerstag in die Sondierung mit der Union.
In der Sitzung der Unionsfraktion hat es keine Aussprache darüber gegeben, ob der SPD oder den Grünen der Vorzug gegeben werden soll. Die Koalitionsverhandlungen sollen mit Beginn der Legislaturperiode beginnen.
Die CDU braucht einen neuen Vorsitzenden für ihre Mittelständler. Um den Posten kämpft der Ex-Grüne Oswald Metzger mit dem Abgeordneten Carsten Linnemann.
Wenn sich die Kanzlerin für die deutsche Autoindustrie einsetzt, wird sie hierzulande schnell gescholten. Aber jedes Land kämpft für seine Industrie. Warum sollte Angela Merkel abseitsstehen?
In ihrer wöchentlichen Videobotschaft hat Kanzlerin Merkel die Themen Schulden und Bildung zur Priorität erhoben. Besonderes Augenmerk gelte zudem der Verschmelzung von Informationstechnologien mit der klassischen Industrie.
Die Union stellt sich darauf ein, dass die SPD das Arbeitsministerium beansprucht. Ursula von der Leyen soll ein anderes Ressort bekommen. Beide Seiten vereinbarten ein weiteres Sondierungsgespräch.
Die nordrhein-westfälische SPD gilt als Hort des Widerstands gegen eine schwarz-rote Bundesregierung – doch die Front bröckelt. Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich diese Koalition.
Was in anderen Städten die Schickeria, ist im politischen Berlin der erlauchte Kreis der Sondierungsrunde. Wer an diesem Freitag an ihr teilnehmen darf - und warum.
Wer steht noch für die Wirtschaft im Bundestag ein? Die FDP kann diese Rolle nicht mehr einnehmen. Der Union fehlen ein klares wirtschaftspolitisches Profil und ein Fachmann von Gewicht.
In der engeren Führung der CDU wird nach F.A.Z.-Informationen ein schwarz-grünes Koalitionsbündnis ausdrücklich als „echte Alternative“ bezeichnet. Spitzenpolitiker der CDU hätten führenden Grünen-Politikern versichert, entsprechende Gesprächsangebote seien ernst gemeint.
Die Anzeichen verdichten sich, dass Schwarz-Grün ernsthaft ins Auge gefasst wird. Jetzt haben es die Parteioberen in der Hand, das Projekt „reif“ zu machen.
Der ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, der die Gesinnungsschnüffelei der DDR im Detail kennenlernte, sieht die freiwillige Offenbarung junger Menschen im Internet skeptisch.
In Stuttgart haben die Feiern zum Tag der Deutschen Einheit begonnen. Bundesratspräsident Kretschmann empfing Kanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck. Erwartet werden 400.000 Besucher.
Es gibt keinen Grund für Steuererhöhungen. Bisher sah das auch die Union so. Im Wahlkampf war Frau Merkel eindeutig: Eine Mehrbelastung von Besserverdienenden gefährde die Schaffung von Arbeitsplätzen. Gilt das auch noch nach der Wahl?
Wie es weiter geht in Berlin, ist noch völlig ungewiss. Es schlägt die Stunde der Spin-Doktoren, Büchsenspanner und Kulissenschieber. Auch die „ersten Sturmreihen“ der Parteien setzen sich dabei in Szene. Eine Sondierung.
Ilija Trojanow hat ein Buch über Überwachung geschrieben und mit Juli Zeh Kanzlerin Merkel in einem offenen Brief aufgefordert, gegen die NSA-Datenschnüffelei vorzugehen. Jetzt wurde ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert. Der deutsche P.E.N. fordert Aufklärung.
Am Freitag treffen sich Union und SPD zu einem ersten Sondierungsgespräch. SPD-Generalsekretärin Nahles rechnet nicht mit einer zügigen Einigung auf eine große Koalition. Anfang kommender Woche will Merkel mit den Grünen sprechen.
ban./sat./Lt. BERLIN, 30. September. Die offiziellen Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Regierungskoalition sollen an diesem Freitag aufgenommen ...
Wer mit wem und warum Katrin Göring-Eckardt? Fragen über Fragen nach der Wahlwoche, kaum jemand will sich festlegen. „Offenhalten“ lautet das Zauberwort.
Wie gelingen die Koalitionsverhandlungen besonders gut? Spieltheoretiker raten: Die CDU verhandelt besser zuerst mit den Grünen. Und die SPD sollte Rot-Rot-Grün als Option nicht vorschnell verwerfen.
Der Anti-Kommunismus hat in westlichen Gesellschaften eine gute Tradition. Das bekommt die Linkspartei heute zu spüren: Mit ihr spricht man nicht. Ist das der vielbeschworene "demokratische Anstand"?
Im Interview mit George Stephanopoulos, seinem alten Medienstrategen, fachsimpelt Bill Clinton über die Chancen seiner Frau im Präsidentschaftswahlkampf 2016. Bei Angela Merkel findet er Charisma.
Jürgen Habermas gilt als großer Kämpfer für eine friedliche und soziale Zukunft Europas und wird dafür mit dem Kasseler Bürgerpreis „Glas der Vernunft“ gewürdigt.
Die Führung der griechischen rechtsradikalen Partei wurde verhaftet. Nun stellt sich die Frage, wie der Staat mit ihren Wählern umgehen soll.
Finanzminister Schäuble und CSU-Chef Seehofer lehnen höhere Steuern strikt ab. Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) sagt dagegen: „Höhere Einnahmen sind für uns zentral, um bessere Bildung finanzieren zu können.“
Steuern erhöhen war für die CDU bis zur Wahl tabu. Auf der Suche nach einem Koalitionspartner zeigt sich die Union nun verhandlungsbereit. Und kassiert vielleicht ein zentrales Wahlversprechen.
Frühestens nächste Woche beginnen Sondierungsgespräche über die nächste hessische Regierung. Dabei werden auch ungewöhnliche Konstellationen ausgelotet, darunter Schwarz-Grün.
Die Liberalen fühlen Wut auf die Union. „Wie sehr sie uns hassen“, wundert sich einer. Nach Manier eines U-Bahn-Schlägers, so empfinden es verbitterte FDP-Vorleute, tritt Merkel die am Boden liegende FDP noch einmal.
Seit gefühlt ewigen Zeiten wird über ein Schwarz-Grün als ein interessantes Projekt philosophiert. Bislang ohne Folgen. Kanzlerin Merkel sprach von „Hirngespinsten und Illusionen“. Bislang.
Bis Sonntag klangen die Wahlkämpfer der Union hinauf bis zur Kanzlerin in puncto Steuern beinhart. „Ein klares Nein zu Steuererhöhungen“, versicherte Angela ...