„Nachtreten war noch nie gut“
Die harsche Kritik des früheren Innenministers an Kanzlerin Merkel sorgt in der Union für Unmut. CSU-Landesgruppenchefin Hasselfeldt kritisiert Friedrichs „Nachtreten“, andere geben ihm Recht.
Die harsche Kritik des früheren Innenministers an Kanzlerin Merkel sorgt in der Union für Unmut. CSU-Landesgruppenchefin Hasselfeldt kritisiert Friedrichs „Nachtreten“, andere geben ihm Recht.
Der interne Streit der Union über „Pegida“ lenkt davon ab, dass sich die Partei bis jetzt noch nicht vernünftig mit den Argumenten dieser Bewegung auseinandergesetzt hat.
Mehr als 170.000 Menschen haben sich einer Petition gegen die islamfeindliche Gruppe „Pegida“ angeschlossen. Die Union streitet sich derweil darüber, ob die Politik der Kanzlerin Mitschuld ist am Erfolg von AfD und „Pegida“.
Der ehemalige CSU-Innenminister Hans-Peter Friedrich geht die Kanzlerin hart an: Angela Merkel habe einen „verheerenden Fehler“ gemacht. Ihr Mitte-Kurs verschaffe der AfD und der Pegida-Bewegung Zulauf.
Der SPD-Vorschlag für ganze Wahlwochen trifft kaum auf Zustimmung. Es müsse eher etwas gegen die Politikverdrossenheit getan werden, finden die Grünen. Doch dem stehe die Kanzlerin im Weg. Merkel setze „bewusst darauf, das Interesse der Menschen an Politik einzunebeln“.
Ein reich gewordener Straßenkehrer aus dem Berner Oberland findet Philipp Rösler gut. Jahrelang hat er ihm Briefe geschrieben, von Hand. Und plötzlich sitzt er neben dem Vizekanzler beim Dinner.
Werbung soll verkaufen. Aber Werbung kann auch spannend sein oder Spaß machen. Woran man sich auch nach 2014 noch erinnern wird.
Damit sich die Vertreter der bedeutendsten Industrienationen auf ihrem zwei Tage dauernden G-7-Gipfel im Juni wohlfühlen, gibt Bayern 130 Millionen Euro aus. Bob Dylan ist schon da.
Das Parlament der Ukraine hat für ein Gesetz gestimmt, das den blockfreien Status des Landes beendet. Damit soll ein Beitritt zur Nato ermöglicht werden. Russlands Außenminister ist empört.
An Heiligabend und am zweiten Weihnachtsfeiertag soll in Weißrussland über einen Frieden in der Ukraine verhandelt werden. In Minsk war im September schon eine Feuerpause vereinbart worden. Die hat nur bedingt gehalten.
Die CSU sieht die Europäische Zentralbank auf dem Weg zur Bad Bank. SPD und Grüne verteidigen Präsident Draghi hingegen. Und eine Partei kündigt an, gegen die geplanten Ankäufe von Staatsanleihen zu klagen.
Der Streit um die PKW-Maut belastet das Verhältnis zwischen Berlin und Brüssel. Nun hat sich nach Informationen der Sonntagszeitung EU-Kommissionspräsident Juncker direkt bei Kanzlerin Merkel über Verkehrsminister Dobrindt beschwert.
Die Familie Nonino hat aus dem einstigen Bauernfusel ein Edelprodukt gemacht. Antonella Nonino, eine der Töchter des Hauses, spricht über Tradition, ihren Lieblingscocktail - und die bevorzugte Sorte von Angela Merkel.
Der EU-Gipfel war schnell vorbei. Diskutiert wurde wenig. Dafür sind noch ein paar Detailfragen offen.
Keine Spaltung: Die Europäer halten im Konflikt mit Russland zusammen. EU-Ratspräsident Tusk fordert mehr Selbstvertrauen. Gegen die Wirtschaftsschwäche in Europa beschließen die Staats- und Regierungschefs ein Wachstumspaket.
Indirekt prägt die Edathy-Affäre nach Merkels Regierungserklärung auch die Debatte im Bundestag. Vor allem für SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann war es kein leichter Tag.
Die Waffenruhe in der Ukraine hält. Nun mahnt Bundeskanzlerin Merkel in einem Telefonat mit den Konfliktparteien ein rasches Treffen an - auch um die Menschen im bevorstehenden Winter zu unterstützen.
Das Bundesverfassungsgericht will sein Urteil in Sachen „Erbschaftssteuer“ verkünden und Oracle legt Zahlen für das zweite Quartal vor.
Wenn es doch nur so einfach wäre: Könnte ein Land mit noch mehr Schulden seinen Schulden entwachsen, hätte Japan keine Sorgen.
Deutschland und Frankreich haben rasche Reformen in der vom Staatsbankrott bedrohten Ukraine angemahnt. Darauf dringen Kanzlerin Merkel und Präsident Hollande in einem Telefonat mit Präsident Poroschenko.
In der Abenddämmerung der Ära Seehofer ist die CSU mal ganz groß, mal ganz klein. Der „Mythos“ der Christsozialen, den der Vorsitzende auf dem Parteitag in Nürnberg beschwor, erschöpft sich in seiner Person.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel weist Angriffe der Bundeskanzlerin auf die Sozialdemokraten wegen des rot-roten Bündnisses in Thüringen zurück. Merkel hatte von einer „Bankrotterklärung“ gesprochen.
Ein Freund der Kirche ist Karl Lagerfeld sicher nicht. Zum Fest der Liebe aber kommen sich bei ihm auch Papst Franziskus und die Protestantin Angela Merkel, gewandet als Weihnachtsfrau, näher. Doch etwas stört die traute Zweisamkeit.
Nach den missglückten Aussagen der CSU über die häusliche Sprachpflege versuchte Horst Seehofer, seine Partei in Nürnberg wieder stark zu reden. Unterstützung bekam er von Angela Merkel, sie versprach einen Kabinettsbeschluss zur Maut noch vor Weihnachten.
Die Beziehung zwischen Italien und Deutschland ist zentral für Europa. Doch zur Zeit steckt der Dialog zwischen beiden Ländern in einer tiefen Krise. Der römische Philosoph und Deutschland-Kenner Angelo Bolaffi weiß warum.
CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt geht mit SPD und Grünen hart ins Gericht. Sie würden ihre Ideale verraten, nur um an die Macht zu kommen. Das könnte Folgen für den Bund haben.
Noch immer gebe es keinen Beweis dafür, dass das Handy von Kanzlerin Merkel wirklich von der NSA abgehört wurde, sagt Generalbundesanwalt Range. Ein angebliches NSA-Dokument soll kein Original gewesen sein.
Angela Merkel verhandelt mit den Ministerpräsidenten darüber, wie das Geld der deutschen Steuerzahler künftig auf Bund, Länder und Gemeinden verteilt werden soll. Die Interessen, die dabei eine Rolle spielen, sind ein Knäuel, das nur schwer aufzudröseln ist. Ein Versuch.
Greenpeace stellt in Berlin neue Qualitätsstandards für den Ökostrom der Zukunft vor, EZB-Präsident Draghi hält im Finanzausschuss des italienischen Parlaments eine Rede und vom Statistischen Bundesamt kommt der Verbraucherpreisindex für November.
Zum Abschluss des CDU-Parteitags in Köln steht die Unterstützung für die Wirtschaft im Vordergrund. Daneben fordern die Delegierten auch den Einsatz für einen „starken Staat“, jedoch kein Verbot von Burkas.
Der ehemalige Generalsekretär der CDU, Gesundheitsminister Hermann Gröhe, ist aus dem engeren Führungszirkel der Partei ausgeschieden. Im Ausscheidungsrennen um einen Platz im Präsidium veranlasste ihn auch ein Frauen-Mindest-Quorum zum Verzicht.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hätte als Kanzlerkandidat derzeit schlechte Karten bei den Wählern. In einer Umfrage fällt er weit abgeschlagen von Angela Merkel auf seinen bisher niedrigsten Wert.
Gefolgschaft in der CDU will organisiert sein. Angela Merkel möchte nicht enden wie ihr Vorgänger im Kanzleramt, Gerhard Schröder. Sie operiert nicht mit Visionen, sondern als Pragmatikerin.
Angela Merkel ist mit großer Mehrheit als CDU-Vorsitzende bestätigt worden. In ihrer Rede auf dem Parteitag droht die Kanzlerin Russland mit weiteren Sanktionen. Der Koalitionspartner SPD muss sich von ihr wegen des rot-rot-grünen Bündnisses in Thüringen herbe Kritik anhören.
Bundeskanzlerin Merkel und ihre CDU sind auf dem Parteitag einander so innig verbunden wie nie. Da stellt sich prompt die Frage, wie die Partei wohl ohne sie aussähe.
Die Rede der CDU-Vorsitzenden hat die Akzente gesetzt, die Angela Merkel schon immer als Kanzlerin gesetzt hat. Vieles wird damit aber nicht angesprochen, was längst hätte angesprochen werden müssen. Das überlässt die CDU der Straße. Ein Kommentar.