Wie „Acker“ lernte, die Macht zu lieben
Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt heute eine Biografie ihres Vorgängers vor. Das imposante Buch des Historikers Gregor Schöllgen ist eine respektvolle Würdigung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt heute eine Biografie ihres Vorgängers vor. Das imposante Buch des Historikers Gregor Schöllgen ist eine respektvolle Würdigung.
In Großbritannien ist die deutsche Willkommenskultur nicht populär. Britische Kolumnisten sprechen mit Blick auf Deutschlands Flüchtlingspolitik gar von Tugendprahlerei und moralischen Zuchtmeistern.
Die Koalitionsspitze hat den Entwurf des Innenministers zum Asylrecht abgemildert. Albanien und Kosovo sollen trotzdem zu sicheren Herkunftsländern erklärt werden.
Zwischen Merkel und de Maizière wird ein Gegensatz konstruiert: hier Mutter Teresa, dort Vater Staat. Der Innenminister ist die Zielscheibe, aber die Angriffe werden auch Merkel treffen – wenn diese Woche keine Einigung gelingt.
Die Bundeskanzlerin will die Gesundheitsleistungen für Flüchtlinge ausweiten. Doch Gesundheitsminister Gröhe wird da noch Überzeugungsarbeit leisten müssen. Denn in der Unionsfraktion regt sich Widerstand.
Die Bundeskanzlerin macht Deutschlands obersten Job-Vermittler auch zum Chef des Flüchtlingsamts. Er soll dort zusammenbringen, was zusammengehört.
Eine der Erfahrungen der Bundeskanzlerin ist, dass kleine Probleme groß werden, wenn man keine großen Probleme hat. Und dass man in Zeiten von Panik Ruhe verströmen muss. Das gelingt ihr auch in der Flüchtlingskrise – noch.
Deutschland muss Hunderttausende Flüchtlinge zu Arbeitern machen. Mit den bisherigen Strukturen wird das nicht klappen. Deshalb braucht die Kanzlerin einen Masterplan - und setzt auf die Arbeitsagentur.
Thomas de Maizière habe „im Augenblick den schwierigsten Job in der Regierung“, sagt SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann und erhöht den Druck auf den Bundesinnenminister . Unionsfraktionschef Kauder weist indes Kritik an Kanzlerin Merkel zurück.
Das dritte Hilfspaket an Griechenland sei ein Fehler gewesen, die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel konzeptionslos. Bernd Lucke stellt sich und seine neue Partei Alfa auf - und will mit alten Parolen punkten.
Obamas Verkehrsminister erwartet in zehn Jahren fahrerlose Autos überall auf der Welt. Eine optimistische Sichtweise. Denn viele Fragen sind noch offen.
Frank-Jürgen Weise soll künftig nicht nur die Bundesarbeitsagentur leiten, sondern als neuer BAMF-Chef auch den Zustrom an Flüchtlingen bewältigen. Die Herausforderung könnte kaum größer sein.
Der Rücktritt des Präsidenten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge kann die Opposition nicht bremsen – das Ziel ihrer Kritik ist ohnehin vor allem der Innenminister. Dem will seit einigen Monaten nicht mehr viel glücken.
Königin Rania von Jordanien hat in Berlin den Rathenau-Preis bekommen. Kanzlerin Merkel würdigte die Monarchin als Vorbild, die ihre Stellung nutze, um die Gesellschaft durch Bildung zu verändern.
Merkels Politik der Kehrtwenden hat offenbar nicht nur vielen europäischen Ländern eine Flüchtlingskrise beschert, sondern nebenher eher Deutschland als Ungarn isoliert.
Die Innenminister scheiterten bei ihren Verhandlungen, nun lädt EU-Ratspräsident Tusk zu einem Sondergipfel zur Flüchtlingskrise. Die Staats- und Regierungschefs kommen am Mittwoch zusammen.
Vor zwei Jahren erfuhr die Kanzlerin auf der IAA am Opel-Stand, dass die beliebteste Farbe beim Cityflitzer Adam der Farbe ihres Blazers entsprach. Das hat den Autobauer auf eine Idee gebracht.
Schnellrundgang mit Aha-Erlebnis: In gut 90 Minuten macht sich die Kanzlerin auf der IAA ein Bild von den Neuheiten der Autobranche. Sie sieht E-Autos und Hybride. Besonders angetan ist Merkel aber von Autos, die selbstständig einparken.
Angela Merkel will nicht in einem Land leben, das sich für seine Freundlichkeit entschuldigen muss. Aber das hängt ganz von ihr ab.
Die CSU glaubt, die CDU könne ihr in der Flüchtlingspolitik dankbar sein – und gibt sich nun Mühe, die Wogen wieder zu glätten. Womöglich aber steckt im Streit über Merkels Kehrtwende mehr als „klassische Rollenaufteilung“.
Vertreter Ungarns haben in deutschen Talkshows zurzeit einen schweren Stand. Sie werden von allen anderen angegriffen. Bei der ARD macht dabei jetzt sogar die Moderatorin mit.
Frankreich ist irritiert über Merkels Flüchtlingspolitik. Präsident Hollande befürchtet eine Eskalation des innereuropäischen Streits über die Flüchtlingsfrage. Le Pen höhnt, Frankreich sei zum „Fußabtreter“ der Bundeskanzlerin geworden.
Der Bund will die Länder bei der Aufnahme von Flüchtlingen entlasten. Kanzlerin Merkel zeigt sich nach einem Spitzentreffen mit den Ministerpräsidenten zuversichtlich. Doch viele Detailfragen bleiben offen.
Nicht ein gutes Haar lässt Angela Merkel an der sachlichen und formalen Kritik Horst Seehofers an ihrer Flüchtlingspolitik. Selten hat sich die Bundeskanzlerin so deutlich gegen den CSU-Vorsitzenden gestellt.
Nun soll ein Treffen aller europäischen Regierungschefs die Flüchtlingskrise lösen. Kanzlerin Merkel und ihr österreichischer Amtskollege Faymann drücken aufs Tempo.
In Frankreich solidarisiert man sich mit den Flüchtlingen und wünscht, Merkel wäre Französin. Es gibt natürlich auch kritische Stimmen. Trotzdem könnte das der Anfang einer neuen Freundschaft sein.
Bis gestern war es kinderleicht, illegal in die Europäische Union einzureisen. Ein Spaziergang von Serbien nach Ungarn. Als das noch ging.
Erst öffnet die Regierung die Grenzen, jetzt führt sie wieder Grenzkontrollen ein. Es ist nicht der erste Sinneswandel der Kanzlerin - und mit rein innenpolitischen Motiven ist er nicht zu erklären.
Am Wochenende zog die Bundesregierung die Konsequenzen aus der dramatischen Lage - nun gibt es wieder Grenzkontrollen. Doch wie kam es dazu?
Angela Merkel muss vor den Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags. Sie soll klarstellen, ob der Bund die Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis angeordnet hat. Das wird ein Riesenspektakel. Ein Kommentar.
Die CDU öffnet sich nach Agenturberichten für ein lange von der SPD gefordertes Einwanderungsgesetz. Darin sollten die bestehenden Regelungen „widerspruchsfrei und besser miteinander verknüpft“ werden.
Von welchem Deutschland träumen Flüchtlinge, wenn sie ihre Heimat für immer verlassen? Welche Bilder haben sie vor Augen? Auf welches Leben hoffen sie?
Die Wiedereinführung der deutschen Grenzkontrollen hat Folgen: Menschenrechtler befürchten nun in Ungarn eine Katastrophe. An den Grenzen in Österreich bilden sich kilometerlange Staus. Derweil fordert Papst Franziskus Europa auf, alle Flüchtlinge aufzunehmen.
Gleich mehrfach betont CSU-Chef Seehofer, dass die Wiedereinführung der Grenzkontrollen eine bayerische Initiative gewesen sei. Sein Generalsekretär Scheuer sekundiert: „Die Stimme der Vernunft in der Flüchtlingspolitik heißt CSU.“
Kommen die Flüchtlinge eigentlich erst zu uns, seit wir mit Griechenland durch sind? Oder haben wir da lange etwas übersehen?
Europa benimmt sich grässlich in der Flüchtlingskrise. Deutschland hingegen zeigt echte Führungsstärke. In der Flüchtlingsfrage folgt es nicht instrumenteller Berechnung, sondern Immanuel Kant. Ein Gastbeitrag.