Das Pack lernt schneller als die Politik
Joachim Gauck ist ein sehr beliebter Bundespräsident. Einst verhinderte Bundeskanzlerin Merkel seinen Weg an die Spitze und ausgerechnet aus seiner Heimat schlägt ihm Skepsis entgegen. Warum?
Mit den Flüchtlingen kommt der Islam nach Deutschland. Doch wer verändert wen: die plurale Gesellschaft die Religion oder umgekehrt? Folgen wir „Hart aber fair“, setzt die Bundeskanzlerin das Land gerade einem Test aus.
Kritik vergeht, die Tat besteht: Diese Erfahrung hat Willy Brandt nach den Anfeindungen wegen seines Kniefalls im Warschauer Getto gemacht. Wird es bei Angela Merkels humanitärer Flüchtlingspolitik auch so sein?
Die Bundeskanzlerin braucht keine Nachhilfe in der Flüchtlingspolitik: Davon zeigen sich führende Unions-Politiker, anders als Horst Seehofer, überzeugt. Merkels Kritiker satteln derweil noch eins drauf.
Die Millionen Pendler, die jeden Tag mit der S-Bahn zur Arbeit fahren, dürfen hoffen, dass das auch so bleibt. Denn der Bund stockt die Finanzhilfen für den Regionalverkehr auf. Große Sprünge sind damit dennoch nicht möglich. Ein Kommentar.
Mit der Agenda 2030 begehen die Vereinten Nationen eine feierliche Selbstvergewisserung. Shakira singt „Imagine there’s no heaven“. Touristen jubeln Merkel zu. Dann sind da aber noch die Kriege und Krisen.
Mitten in der Flüchtlingskrise spürt Angela Merkel in mehreren Umfragen deutlichen Gegenwind. Auch in der eigenen Partei reißt die Kritik an der Kanzlerin nicht ab. Nutznießer sind offenbar SPD, Linkspartei und die AfD.
Auf dem Boulevard dreht sich in dieser Woche alles um das Wohlbefinden unserer Promis: Angela Merkel hüstelt sich ins Bett, Loriot bringt Christiane Hörbiger ins Krankenhaus und ein schlimmer Verdacht belastet Heidi Klums Liebesglück.
Eine Einigung über die Finanzierung des Regionalverkehrs im Rhein-Main-Gebiet ermöglicht nun verlässliche Planungen. Einzelne Verbindungen müssen wohl doch nicht gestrichen werden.
Präsident Xi kündigt Milliardeninvestitionen in den ärmsten Ländern der Welt an. Chinas Engagement ist jedoch umstritten. Bisher ging es dem Land vor allem um den Zugang zu Rohstoffen.
Vertrauliches Flüstern war gestern: Kanzlerin Angela Merkel und Facebook-Chef Mark Zuckerberg sprechen bei den Vereinten Nationen nebenher über den Hass im Netz. Was sie sagen, wird live gestreamt.
Ich fotografiere mich, also bin ich, ist das Motto von Milliarden. Eine Düsseldorfer Ausstellung weist auf ein verborgenes, unabsichtliches Riesen-Selfie hin.
Merkels Bereitschaft, mit Assad zu verhandeln, bestätigt Moskau und Damaskus in ihrem Kurs. Die überraschende Einigkeit ist einer neuen Dynamik geschuldet - die SPD möchte Verhandlungen unter einer Bedingung.
In New York hat sich die Weltgemeinschaft versammelt, es ist ein neues Superlativ in der Stadt der Superlative. Die Botschaft: Wir meinen es ernst.
Hessens Politiker sitzen gelegentlich zwischen allen Stühlen, aber meistens haben sie einen festen Platz. Die Sitzmöbel sind dann manchmal auch Statussymbole. Ein Rundgang durch die Wiesbadener Räume der Macht.
Innenminister de Maizière gesteht erstmals Fehler im Umgang mit der Flüchtlingskrise ein - und übt damit indirekt Kritik an Kanzlerin Merkel. Mit der Entscheidung zur Grenzöffnung für syrische Flüchtlinge Anfang September sei die Lage „außer Kontrolle geraten“.
Die deutsche Asylpolitik schafft es nicht, sich aus einem Widerspruch zu befreien: Es können nicht alle Flüchtlinge aufgenommen werden, aber es sollen alle herkommen dürfen. Ein Wochenrückblick.
Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich wegen der hohen Flüchtlingszahlen auf umfangreiche Gesetzesänderungen geeinigt. Zentraler Punkt: Der Bund übernimmt künftig pro Flüchtling und Monat 670 Euro vom Tag der Registrierung bis zum Ende des Asylverfahrens.
Für die deutsche Politik war VW stets etwas Besonderes, nicht nur Kanzler gerierten sich gerne als Autofreunde. Eine Geschichte von Nähe und Abhängigkeit.
Die Kanzlerin ruft bei ihrer Regierungserklärung im Bundestag zu verstärkten Anstrengungen in der Flüchtlingskrise auf. Die nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge müssten Regeln und Werte des Landes respektieren.
Der Widerstand gegen die neue deutsche Flüchtlingspolitik trägt einen Namen: Horst Seehofer. Schlimm für Merkel ist, dass der CSU-Vorsitzende auch für viele in ihrer eigenen Partei spricht. Ein Kommentar.
Bei der Lösung des Syrien-Konflikts nähern sich Deutschland und Russland an. Der Kreml zeigte sich erfreut über Bemerkungen der Kanzlerin, die nun auch wie Moskau den syrischen Machthaber Assad als Gesprächspartner sieht.
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich in der Nacht zum Donnerstag auf Finanzhilfen für Syriens Nachbarländer geeinigt. Der ungarische Ministerpräsident Orbán gab sich überraschend handzahm. Der französische Präsident Hollande ließ sich davon aber nicht besänftigen.
Es wirkte wie eine gezielte Provokation gegenüber Angela Merkel. Der ungarische CSU-Gast Orbán hielt, was sich sein Gastgeber Horst Seehofer von ihm versprochen hatte: brutalstmögliche Kritik an der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin.
Der ungarische Ministerpräsident ist zu Besuch in Bayern – und nutzt die Gelegenheit, um Kanzlerin Merkel wegen ihrer Flüchtlingspolitik hart wie nie zu attackieren. Sein Gastgeber Horst Seehofer steht ihm nur wenig nach.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann verlangt, Asylverfahren doppelt so schnell abzuschließen wie bisher. Am Donnerstag soll darüber verhandelt werden. Und die Länder haben noch mehr Forderungen.
Bundeskanzlerin Merkel büßt in der Flüchtlingskrise an Popularität ein. Vor allem CSU-Anhänger wenden sich in einer aktuellen Umfrage von ihr ab.
Sigmar Gabriel besucht Erstaufnahmeeinrichtungen, spricht auf Konferenzen, entwirft Zehn-Punkte-Pläne – kaum jemand ist in der Flüchtlingskrise so präsent wie er. Ein politischer Balanceakt, welcher der SPD die Wähler nicht unbedingt in Scharen zutreibt.
Preisfrage: Wer baut das erste Brennstoffzellenauto für jedermann? Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für sich eine Antwort gefunden - oder finden lassen.
Vor zehn Jahren endete die Ära des Kanzlers Schröder. Mit einem bizarren Abgang machte er seine Nachfolgerin stark. In einem Gastbeitrag für die F.A.S. wirft der Historiker und Schröder-Biograph Gregor Schöllgen einen Blick zurück auf eine legendäre Wahlnacht.
Zehntausende Flüchtlinge und ein Ende nicht absehbar: Die Belastungsgrenze für sein Bundesland sei überschritten, warnt der Ministerpräsident. Und wählt dabei scharfe Worte.
Vizekanzler Gabriel besucht gemeinsam mit der Migrationsbeauftragten Aydan Özoguz ein Flüchtlingslager in Jordanien. In Sichtweite zur syrischen Grenze ist er sichtlich bewegt vom Schicksal der Kriegsopfer.
Für die Bundeskanzlerin spielt die Türkei eine entscheidende Rolle, um den Flüchtlingsstrom zu begrenzen. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner fordert derweil von Flüchtlingen die Pflicht zur Integration.
Mitten in der Flüchtlingskrise war es ein Entspannungstermin für Angela Merkel. Die Kanzlerin stellte mit warmen Worten die Biografie ihres Vorgängers Schröder vor. Der Altkanzler gab sich gerührt.
Die vielen Migranten, die zu uns kommen, stellen unser Lebensmodell in Frage. Der wahre Ausnahmezustand ist womöglich unser seliges Wohlstandsdasein gewesen. Mauern werden es nicht schützen können.