Die CSU braucht die CDU
Der Dauerstreit zwischen beiden Unionsparteien hat inzwischen echte Verletzungen auf beiden Seiten hinterlassen. Dabei wissen beide Seiten, dass der andere gar nicht so starrsinnig ist, wie es nach außen den Anschein hat.
Der Dauerstreit zwischen beiden Unionsparteien hat inzwischen echte Verletzungen auf beiden Seiten hinterlassen. Dabei wissen beide Seiten, dass der andere gar nicht so starrsinnig ist, wie es nach außen den Anschein hat.
Ein Ultimatum der türkischen Regierung an die EU im Streit über die Visumfreiheit für Türken dürfte heute in Brüssel und Berlin für Gesprächsstoff sorgen
Horst Seehofer ist verärgert über die Aussagen Angela Merkels zur Asylpolitik. Mal wieder. Hinter dem Dauerstreit steht auch die Frage, ob der sachliche Stil Merkels in der emotionalen Flüchtlingsfrage der richtige ist.
Der SPD-Fraktionschef verteidigt die CDU-Kanzlerin in der Flüchtlingskrise gegen die Kritik der CSU. Bayerns Ministerpäsident Seehofer müsse aufpassen, der Terrormiliz IS nicht auf den Leim zu gehen.
Bayerns Ministerpräsident distanziert sich abermals von der Bundeskanzlerin: „Wir schaffen das“, diesen Satz wolle er sich nicht zu eigen machen. Stattdessen lobt er sein eigenes Sicherheitskonzept.
Die CSU ist von der Kanzlerin enttäuscht und greift in Person von Markus Söder wieder an. Das muss sie nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach auch.
Seltsame Sommerumfragen sorgen für verblüffende Erkenntnisse. Zum Beispiel, dass viele Deutsche gern mit Helene Fischer und Günther Jauch in den Urlaub fahren wollen.
Sahra Wagenknecht rechtfertigt ihre umstrittenen Äußerungen nach den Gewalttaten der vergangenen Woche. Der ehemalige Linken-Chef Gysi hat daraufhin einen kritischen Rat für seine Nachfolgerin.
Politiker sagen nach Anschlägen gern, die Bürger sollten weiterleben wie bisher. Doch was heißt das?
Nach dem Auftritt Merkels bei der Sommerpressekonferenz äußern CSU und Opposition scharfe Kritik am Kurs der Kanzlerin nach den Anschlägen in Bayern. Ein Schwesterparteifreund findet besonders unfreundliche Worte.
Dass die Kanzlerin ihre Pressekonferenz dazu nutzte, sich als Rechthaberin zu inszenieren, war unsouverän, instinktlos und in der Sache falsch.
Die türkische Regierung geht mit aller Härte gegen mutmaßliche Unterstützer des Umsturzversuchs vor. Oppositionschef Kilicdaroglu fordert von der Kanzlerin, sich deutlich gegen undemokratische Sitten bei Recep Tayyip Erdogan auszusprechen.
Angela Merkel wollte nie etwas versprechen, was sie nicht halten kann. Aber wenn es um Sicherheit geht, hört die Freiheit der Kanzlerin auf. Deshalb verspricht sie den Deutschen: ein Jahr 2015 gibt es nicht noch einmal. Ein Kommentar.
Die Kanzlerin lobt die Wirtschaft für ihre Stärke. Und sollte endlich einmal etwas für ihre Weiterentwicklung tun.
Seit dem Putschversuch geht die Regierung in Ankara mit aller Härte gegen Anhänger der Gülen-Bewegung vor. Nach den Vereinigten Staaten gerät nun auch Deutschland ins Visier. Die Kanzlerin äußert sich skeptisch.
Tagelang hatte die Kanzlerin sich nicht selbst geäußert zu den Anschlägen in Bayern. Doch nun unterbrach Angela Merkel ihren Sommerurlaub. Sie stellte sich den Fragen der Journalisten zur Sicherheitslage – und gab einige Antworten.
An diesem Donnerstag steht Kanzlerin Merkel in Berlin der Hauptstadtpresse Rede und Antwort. Der Termin wird mit Spannung erwartet – denn in den vergangenen Jahren fielen mitunter Sätze für die Ewigkeit.
Hillary Clinton spricht zum großen Finale bei Demokraten-Parteitag. Bundesarbeitsrichter verhandeln über Chefarztkündigung.
Nach dem Attentat in Ansbach kritisierte die Fraktionschefin der Linken die Flüchtlingspolitik. Führende Linken-Politiker reagieren entsetzt. Sie fordern Wagenknechts Rücktritt – und eine Kursänderung der Partei.
Die Attentäter konnten einfach in die Kirche in der Normandie stürmen: Auch in Deutschland stellt sich die Frage nach der Sicherheit von Gotteshäusern. Die Bistümer und Landeskirchen ringen um eine Antwort – dabei haben sie wenig Möglichkeiten.
„Vorschnelle Schlüsse verbieten sich“ - das ist zum Konsens in der Koalition nach den Bluttaten in Bayern geworden. Trotzdem schwang der Ruf nach der Kanzlerin bei Seehofer mit. Angela Merkel hat verstanden, dass jetzt Präsenz gefragt ist..
Nach der Gewaltserie in Bayern erhöht die CSU den Druck auf die Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik. Ein Kommentator macht Merkel in der Parteizeitung „Bayernkurier“ indirekt mit für die Anschläge verantwortlich – mit Seehofers Billigung?
Eigentlich hat auch die Kanzlerin Sommerpause. Wegen „aktueller Themen“ tritt sie trotzdem vor die Medien. Die jüngsten Gewalttaten haben den Druck auf Angela Merkel erhöht, Fragen zu beantworten.
Gerade erst hatten CSU und CDU ihre Konflikte beendet. Der Anschlag von Ansbach könnte den Streit zwischen Berlin und Bayern allerdings neu beleben. Das liegt vor allem an einer Frage.
Völkermord, schlimme Verbrechen und andere Abgründe: Wer sich damit beschäftigt, muss dunkle Momente aushalten und viele Fragen beantworten. Studentinnen berichten, was sie antreibt.
Ein labiler 18-Jähriger dürfe nicht an Schusswaffen gelangen, sagt Vizekanzler Sigmar Gabriel. Bundesinnenminister de Maizière will die Einsatzkonzepte der Polizei überprüfen. Bayerns Innenminister Herrmann fordert Unterstützung durch die Bundeswehr.
Gegenüber der F.A.S. erklärt Verteidigungsministerin von der Leyen, dass sich nach dem Amoklauf in München eine Feldjäger-Einheit der Bundeswehr in Bereitschaft befunden habe. Kanzlerin und Innenminister loben derweil das Vorgehen der Sicherheitskräfte.
Der Amoklauf von München hat auf der ganzen Welt für Erschütterung gesorgt. Amerika und Frankreich haben Deutschland ihre Unterstützung zugesichert. In Berlin will am Samstag das Sicherheitskabinett zusammenkommen.
Angesichts der Entwicklungen in der Türkei will der CSU-Chef die EU-Beitrittsverhandlungen abbrechen. Für AfD-Vize Gauland ist die Türkei ein „eurasisches Land mit osmanischer Tradition“, das in Europa „nichts verloren“ habe.
Was in den Verhandlungen zum Brexit mit Großbritannien zu beachten ist: Die Union muss sich auf Handel und Sicherheit konzentrieren.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert nach dem Angriff in einer Regionalbahn bei Würzburg eine strengere Überprüfung Einreisewilliger an den Grenzen. Ärzte wollen am Nachmittag über den Zustand der Opfer informieren.
Ihre erste Auslandsreise hat die neue britische Premierministerin zu Angela Merkel geführt. In Sachen Brexit soll es nach dem Willen der Kanzlerin bald Klarheit geben.
Präsident Erdogan kann sich die Wiedereinführung der Todesstrafe vorstellen. Darüber soll jedoch das türkische Parlament entscheiden. Eine EU-Mitgliedschaft der Türkei wäre damit unmöglich.
In der Türkei wird die Wiedereinführung der Todesstrafe erwogen. Die Bundesregierung ist über diese Entwicklung zutiefst beunruhigt – und scheut deutliche Warnungen nicht.
15 Staats- und Regierungschefs der EU erfahren tausende Kilometer von zu Hause entfernt vom Putschversuch in der Türkei. Die erste Reaktion erfolgt schnell und fällt leicht. Der künftige Umgang mit der Türkei wird nun aber viel schwieriger.
Das Lohngleichheitsgesetz soll Mitarbeitern einen Rechtsanspruch verschaffen, den Durchschnittslohn von je fünf Kollegen zu erfahren. Ob es soweit kommt? Familienministerin Schwesig steht jetzt vor einem Etappenerfolg.