Beinfreiheit für Merkel
Die Christdemokraten legen der Bundeskanzlerin keine Fesseln an. Das geht zu Lasten ihrer Wähler.
Die Christdemokraten legen der Bundeskanzlerin keine Fesseln an. Das geht zu Lasten ihrer Wähler.
Die CDU hat Eckpfeiler für ihr Wahlprogramm eingerammt: Die Steuerquote soll bei wachsenden Einnahmen nicht steigen, immerhin. Und was sonst noch?
AfD-Chefin Petry ist aus strategischen Gründen froh über die Kanzlerkandidatur Angela Merkels. Auch aus der SPD gibt es für Petry schon einen Wunschkandidaten.
Die SPD will sich auch durch die Verkündung der abermaligen Kandidatur von Angela Merkel nicht antreiben lassen: Wer 2017 als Kanzlerkandidat gegen Merkel antritt, soll wie geplant erst Ende Januar entschieden werden.
Die Wirtschaft sieht auf Deutschland hohe Kosten zukommen - und kritisiert dafür die große Koalition. Doch an der Kanzlerin wollen sie festhalten, wie ein Unternehmervertreter einräumt: „Ohne Merkel kann ich mir das nicht vorstellen.“
Lange hat Angela Merkel ihre Partei hingehalten. Nun ist es raus: Sie will 2017 noch einmal als Kanzlerkandidatin antreten. Hat sie wirklich gezögert?
Bruchlinien in der Union: Je grüner die CDU unter Merkel wird, desto größer wird die Not der CSU. Welche Auswirkungen hat das auf den Wahlkampf?
Die Bundeskanzlerin tritt als Spitzenkandidatin der Union zur Bundestagswahl an. Warum, das verrät sie im Interview mit Anne Will. Ihre Gründe können einen Talkgast nicht überzeugen: Er gerät sogar außer Rand und Band.
Am Sonntag gab Merkel nach langer Bedenkzeit ihre Kanzlerkandidatur bekannt. Die SPD tut sich hingegen schwer, einen Kandidaten zu stellen.
Angela Merkel erklärt, vier weitere Jahre als Bundeskanzlerin regieren zu wollen. Ihre internationale Rolle sieht sie überbewertet. Der CDU-Parteitag wird ohne Horst Seehofer stattfinden.
Angela Merkel tritt noch einmal an, obwohl sie den Zenit ihrer Macht im In- und Ausland überschritten hat. Die Aussichten, dass sie in einer vierten Amtszeit zu einer „Superwoman“ Deutschlands oder gar des ganzen Westens würde, sind nicht besonders groß.
Die SPD verbreitet, Merkel sei „nicht mehr unschlagbar“. Wer sie herausfordern soll, bleibt aber unklar. Ihre vierte Kandidatur für das Kanzleramt lässt die AfD frohlocken. Die Reaktionen.
Die Ungewissheit ist beendet: Bundeskanzlerin Angela Merkel will wieder für den CDU-Vorsitz und das Kanzleramt kandidieren. Geht ihr Plan auf, könnte sie länger regieren als Konrad Adenauer.
Die Bürger werden von ihrer Kanzlerin im Stile einer Gouvernante erzogen und müssen dafür die Rechnung übernehmen. Eine wirtschaftspolitische Bilanz.
Will Angela Merkel eine vierte Amtszeit als Kanzlerin? Eine Entscheidung dürfte an diesem Sonntag fallen. Einer Umfrage zufolge steht mehr als jeder Zweite hinter der CDU-Politikerin. Gleichzeitig gewinnt die AfD an Zustimmung.
„Es weiß inzwischen jeder, dass sie wieder kandidieren wird“, sagte der CDU-Europapolitiker Elmar Brok. Merkel könnte ihre Entscheidung schon dieses Wochenende bekannt geben.
Mit ihrem Wunsch, Marianne Birthler zur neuen Bundespräsidentin zu machen, wollte Angela Merkel zwischenparteiliche Beziehungen festigen – und einen Keil in die Koalition treiben. Jetzt wackelt ihr Kartenhaus.
Die FDP wirft der Bundeskanzlerin Führungslosigkeit und eine „durchgrünte“ Politik vor. Angela Merkel unterwerfe sich einem sozialdemokratischen „Mainstream“, kritisiert Parteichef Christian Lindner im F.A.Z.-Interview.
Angesichts der Wahl von Donald Trump will Kanzlerin Merkel die Zusammenarbeit in Europa intensivieren. Das sagte sie nach einem Treffen mit Staats- und Regierungschefs im Kanzleramt. An den Sanktionen gegen Russland hält der Westen fest.
Martin Schulz will Kanzler werden – obwohl EU-Kommissionspräsident Juncker ihn offenbar unbedingt in Straßburg halten wollte. Schulz will sich weiter nicht zu seinen Plänen äußern – dafür am Wochenende die Kanzlerin.
Mit ihm wollten alle am liebsten noch mal essen gehen, aber nur Angela Merkel schaffte es an den Zweiertisch. Bei seinem letzten Deutschland-Besuch als Präsident fand Obama zwischen Haxe und Konzert noch Zeit für andere Prominente.
Bundeskanzlerin Merkel hatte offenbar eine bestimmte Person im Auge, die sie für das Amt des Bundespräsidenten vorschlagen wollte. Doch jene sagte im letzten Augenblick ab.
Zum Abschied mahnende Worte: Der amerikanische Präsident Obama macht sich bei seiner wohl letzten gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Kanzlerin Sorgen über die künftige Russlandpolitik seines Nachfolgers. Für Merkel gibt es nur Lob.
Angela Merkel stehe für hohe Glaubwürdigkeit und sei bereit, für ihre Werte zu kämpfen, sagt der scheidende amerikanische Präsident über die deutsche Regierungschefin. Die Deutschen sollten sie wertschätzen, so Obama.
Angela Merkel hat vor einem zu restriktiven Datenschutz gewarnt. Ohne Freiräume seien neue Entwicklungen bedroht. Das sieht der Chef von Google ähnlich.
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki glaubt, dass Donald Trump einige seiner zentralen Wahlversprechen umsetzen wird. Ein Gespräch über Trumps Stärke, Merkels Schwäche, seine Vorliebe für Jamaika und das Gute an der AfD.
Unbedingt wollte er noch einmal nach Deutschland kommen, sagte der scheidende amerikanische Präsident Obama. Auf der Tagesordnung seines Treffens mit Angela Merkel werden viele Themen stehen.
Merkel empfängt Obama offiziell zu Abschiedsbesuch in Berlin + Justizminister beraten über kriminelle Internet-Aktivitäten + Straßburg fällt erste Entscheidung zu Putschversuch in Türkei + Bei Toilettengang Kopf angeschlagen - Dienstunfall?
Die Kanzlerin sei der „Eckpfeiler des politischen Konzepts des Westens“, sagt Norbert Röttgen. Angela Merkel werde wieder antreten. Sicher ist das noch nicht. Aber bald dürfte Klarheit herrschen.
Barack Obama ist auf Abschiedstour in Europa. Diesen Abend trifft er Angela Merkel in Berlin. In einem Gastbeitrag senden sie eine klare Botschaft an Donald Trump.
Die Beziehung der Deutschen zum amerikanischen Präsidenten Barack Obama war Liebe auf den ersten Blick. Umso enttäuschter waren sie, als die Liebe erkaltete. Doch mit Blick auf seinen Nachfolger kommt bei vielen Wehmut auf.
Union und SPD haben Frank-Walter Steinmeier als gemeinsamen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt vorgestellt. Der will sich für eine wache politische Kultur einsetzen, auch über soziale Grenzen hinweg.
Obama ist zu Besuch in Deutschland, Europa will sich auf einen Haushalt für 2017 einigen und die Bundesregierung berät über die Ausweitung des Unterhaltsvorschusses für Alleinerziehende.
Noch hat sich Angela Merkel nicht zu ihrer Zukunft geäußert. Doch CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen ist sich sicher, dass sie wieder antritt. Regierungssprecher Seibert bittet weiter um Geduld.
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit kommt Barack Obama am Mittwoch noch einmal nach Deutschland. Berlin bereitet sich vor, mit umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen.
Nachdem auch die Union Steinmeier unterstützt, will die Linke einen eigenen Kandidaten für das Bundespräsidenten-Amt aufstellen. Merkel sieht in Steinmeier ein „Signal der Stabilität“.