Gabriel schlägt zurück
Nach den Krawallen am Rande des G-20-Gipfels fordern Vertreter der Union den Rücktritt des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz. Außenminister Gabriel geht in die Offensive – und greift die Kanzlerin an.
Nach den Krawallen am Rande des G-20-Gipfels fordern Vertreter der Union den Rücktritt des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz. Außenminister Gabriel geht in die Offensive – und greift die Kanzlerin an.
Ivanka Trump nahm während des G-20-Gipfels kurzzeitig den Platz ihres Vaters ein. Auf die Kritik daran reagiert der Präsident mit einem Seitenhieb auf eine andere Präsidententochter – deren Konter lässt nicht lange auf sich warten.
Die Eskalation linksextremer Gewalt beim G-20-Gipfel hat die SPD tief verunsichert. Das Thema könnte den Bundestagswahlkampf bestimmen – und Merkel in die Hände spielen. Ein Kommentar.
Angela Merkel und Horst Seehofer zeigen sich zufrieden mit den Ergebnissen des G-20-Gipfels. Zu den Krawallen in Hamburg findet vor allem der CSU-Chef deutliche Worte.
Mit unvorhersehbaren Kursänderungen hat Horst Seehofer seine Macht in der CSU gefestigt. An diesem Montag wird er seine Freundschaft mit der Kanzlerin inszenieren. Das macht vor allem seinem ärgsten Widersacher zu Schaffen.
Ausgerechnet SPD-Bundespolitiker kritisieren Hamburg als G-20-Standort – und damit auch ihren Genossen Olaf Scholz. Doch „friendly fire“ hat bei den Sozialdemokraten Tradition.
Kanzlerin Angela Merkel hat den Opfern der Krawalle in Hamburg schnelle und unbürokratische Entschädigung zugesagt. Jetzt gibt sich auch der Hamburger Verkehrsverbund großzügig.
Sollte der G-20-Gipfel zukünftig immer bei den Vereinten Nationen in New York stattfinden? Oder sogar abgeschafft werden? Gegen solche Ideen wendet sich Bundespräsident Steinmeier: „Das ist mir zu einfach.“
Die Europäer beschimpfen Donald Trump als bösen Protektionisten. Und geben sich dabei gerne als lupenreine Freihändler. Schön wär’s.
Bis auf die Vereinigten Staaten und die Türkei, die auf einmal Bedingungen stellt, stehen die G 20 weiter zum Pariser Klimaabkommen. Das freut insbesondere Umweltschutzorganisationen.
Die G-20-Staaten haben die Sonderrolle Amerikas in ihrer Abschlusserklärung zementiert. Auch jenseits des Dokuments liegt Streit in der Luft. Eine Analyse.
Zum Abschluss des zweitägigen G-20-Gipfels lobt Angela Merkel den Kompromiss in der Handelspolitik, betont aber die Differenzen in der Klimapolitik mit Washington. Über die gewalttätigen Randalierer findet sie klare Worte.
Die Haltung Trumps zu Handel und Klima hat die Abschlusserklärung der G 20 gefährdet. Doch die Staats- und Regierungschefs verständigten sich auf ein gemeinsames Dokument – mit gegensätzlichen Standpunkten.
Horst Seehofer hat im Wahlprogramm der Union zwar auf einige wichtige CSU-Bekenntnisse verzichtet. Ein Verlierer ist er deshalb aber nicht.
Der Konflikt in der Ostukraine ist ein Streitthema, nicht nur zwischen Russland und der EU, sondern auch zwischen Trump und Putin. Ein Treffen im Normandie-Format soll Fortschritte bringen.
Viele Menschen sterben, weil immer mehr Bakterien gegen Antibiotika immun sind. Kanzlerin Merkel setzt das Thema beim G-20-Treffen hoch auf die Agenda.
Die führenden Wirtschaftsmächte haben sich auf eine Abschlussformulierung im Handelsstreit geeinigt. Allerdings lässt sie entscheidende Fragen offen.
In seiner Heimat wird Präsident Trump nach dem Treffen mit Putin angegriffen: Den einen war er zu freundlich zu Russland, den anderen hat er die Wahlbeeinflussungs-Vorwürfe an Moskau nicht entschieden genug angesprochen.
Draußen knallt und brennt es, drinnen ist die Laune gut. Und Angela Merkel scheint die perfekte Gastgeberin zu sein. Der Gipfel-Abend in Bildern.
Beim G-20-Gipfel sind alle Teilnehmer auffallend um Ausgleich bemüht. Auch Amerikas Präsident hält sich bislang zurück. Nur eine Aktion sorgt für Verwirrung.
Das Treffen der G 20 in Hamburg ist keine Weltregierung und auch keine Wertegemeinschaft. Unbedeutend ist die Gruppe trotzdem nicht. Im Gegenteil.
Die Union will die Zuwanderung von ausländischen Arbeitnehmern neu regeln. Als Vorbild dient ihr die „Westbalkanregelung“. Doch die hat ihre Mängel.
Die Partner der Teilnehmer des G-20-Gipfels schippern heute auf Einladung von Kanzlerin Merkels Mann auf der Elbe. Erst am Abend sind die Eheleute in der Philharmonie wieder vereint.
Der G-20-Gipfel geht mit gleich zwei äußerst brisanten Themen los: Klima und Handel. In beiden Fällen vertritt gerade die Trump-Regierung andere Ansichten.
In Hamburg zeigt sich eine merkwürdige Allianz aus trotzigem Trump und tumben Trotzern. Trump attackiert die multilaterale Welt, zu der die G 20 gehören. Der Protestler verortet auf dem Gipfel alle Übel der Welt. Beide blenden wichtige Lehren aus. Ein Kommentar.
Es kommt wie befürchtet: Die Demonstration von G-20-Gegnern unter dem Motto „Welcome to Hell“ eskaliert. Flaschen fliegen, Wasserwerfer der Polizei sind im Großeinsatz. Es sind hässliche Bilder, die von Hamburg in die Welt gesendet werden.
Vor dem G-20-Gipfel trifft sich Angela Merkel mit Donald Trump und spricht mit dem Präsidenten über Nordkorea und die Ukraine. Auch der Außenminister ist dabei – und kritisiert die Amerikaner danach heftig.
Schlaflos in Hamburg: Lars-Hendrik Röller bereitet für Kanzlerin Merkel die Gipfel vor. Für den dienstältesten Sherpa der G20 ist das eine extreme Zeit – diesmal mehr denn je.
Weltpolitik in der Hansestadt: Die Staats- und Regierungschefs versuchen, ihre Ziele durchzusetzen. Wer fordert was – und wer hat die besten Erfolgsaussichten? Ein Überblick.
Am Vorabend des G-20-Gipfels sind die Konfliktherde der Welt Gegenstand diverser Gespräche im kleinen Format. Die Kluft, die den Westen durchzieht, ist so groß wie nie. Manch einer versucht sie für sich zu nutzen.
Vor dem Beginn des Gipfels in Hamburg macht der Generalsekretär von Amnesty International, Salil Shetty, den G-20-Staaten heftige Vorwürfe. Sie lieferten sich einen Wettlauf darum, in der Flüchtlingskrise möglichst wenig Verantwortung zu übernehmen, schreibt Shetty in der F.A.Z.
Seit acht Monaten laufen die Vorbereitungen für den G-20-Gipfel. Zumindest beim Klimaschutz scheint eine Minimaleinigung schon erreicht.
Zum G-20-Gipfel in Hamburg kommen heikle Gäste, es warten harte Gespräche. Insbesondere mit Blick auf Amerika herrscht auf der deutschen Seite Skepsis – teils aus ganz praktischen Gründen.
Kanzlerin Merkel und CSU-Parteichef Seehofer versprechen Vollbeschäftigung bis 2025. Doch das Ziel ist kein Selbstläufer, sondern ein Balanceakt.
Die Bundeskanzlerin tauscht sich vor dem G-20-Gipfel mit Trump und Erdogan aus, die EU-Innenminister diskutieren über Italiens Forderungen nach mehr Unterstützung in der Flüchtlingskrise und die EU und Japan wollen eine Grundsatzeinigung über ein umfassendes Freihandelsabkommen verkünden.
Die G-20-Staaten wollen sich in ihrer Gipfelerklärung offenbar prinzipiell zum Klimaschutz bekennen – auch die Vereinigten Staaten. Trotzdem wird in einem Entwurf die große Kluft zu Washington in der Klimapolitik betont.