Erzeugt die CSU den toten Punkt?
Sturheit und gegenseitige Beschuldigungen haben zuletzt die Jamaika-Gespräche dominiert – vor allem zwischen CSU und Grünen. Besonders ein Thema sorgt weiter für Konflikte.
Sturheit und gegenseitige Beschuldigungen haben zuletzt die Jamaika-Gespräche dominiert – vor allem zwischen CSU und Grünen. Besonders ein Thema sorgt weiter für Konflikte.
Obergrenze oder offene Grenzen für alle? Recht und Ordnung oder legale Joints? Marktwirtschaft oder Planwirtschaft? Nach den Schwierigkeiten bei den Jamaika-Gesprächen muss die Frage erlaubt sein: Passt das alles wirklich zusammen?
Die Ausgangsbasis für einen Erfolg der fortgesetzten Jamaika-Sondierungen ist nicht optimal. Doch am Sonntag soll Schluss sein. Und zumindest zwei Parteien sind laut CSU-Chef Seehofer „ein Herz und eine Seele“.
Vor der Wiederaufnahme der Jamaika-Verhandlungen hat sich Kanzlerin Merkel optimistisch gezeigt. Doch beim Familiennachzug für Flüchtlinge gibt es weiterhin Konflikte – vor allem zwischen CSU und Grünen.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende wirft Angela Merkel mangelnde Führung in den Sondierungen vor. Sie gehe aber davon aus, dass sich die Jamaika-Parteien noch einigen werden, sagt Andrea Nahles.
Alles vertagt: Auch nach 15 Stunden Sondierung kommen die Jamaika-Parteien nicht zu einer Einigung. Statt Harmonie herrscht Misstrauen, in der Flüchtlingspolitik klafft ein tiefer Graben zwischen der CSU und den Grünen. Oder ist vieles davon nur Taktik?
Die Weltklimakonferenz endet. Ein belgischer Richter hört den entmachteten Katalanen-Präsidenten an. Ein EU-Gipfel will die sozialen Rechte der Europäer stärken. Das „Jugendwort des Jahres“ wird bekanntgegeben.
Die Sondierungen sind vertagt, eine Lösung bislang nicht in Sicht. CSU-Chef Seehofer räumt anschließend schwerwiegende Probleme ein. Der Familiennachzug ist nur ein Thema. Angela Merkel hingegen gibt sich wortkarg.
Die Jamaika-Sondierer finden nicht zusammen. Warum nur? Bei Maybrit Illner geht es um die strittigen Themen. Kompromisse sind möglich. Aber die CSU fürchtet um ihr Überleben. Das macht sie unberechenbar.
Es sollte die Nacht der Entscheidung werden. Doch daraus wird nichts. Die Parteien können sich in den Sondierungen zu einer Jamaika-Koalition nicht einigen. Selbst die Parteispitzen finden in Einzelgesprächen keine Lösung - und vertagen sich.
Das Prinzip Juli Zeh – und wie es funktioniert: „Leere Herzen“, ihr neuer Roman, schaut in eine dunkle Zukunft. Mehr als gute Unterhaltung ist das aber nicht.
Wenig drang in den vergangenen Wochen aus dem Gebäude, in dem hinter verschlossenen Türen und abgedunkelten Fenstern sondiert wurde. Doch zumindest in einer Sache waren sich alle einig.
Deutschland geht in der Klimapolitik zwei Schritte vor, dann wieder einen zurück. Andere Länder wie Frankreich tun sich da leichter. Sie haben ja die Atomkraft.
Scheitert Jamaika, dann wird neu gewählt. So heißt es seit Wochen. Doch das muss nicht sein. Denn es gibt einen dritten Weg.
Trump, Putin, Schröder: Selbst die Mächtigsten der Mächtigen interessieren die Deutschen gerade nur am Rand. Denn heute ist der Tag der Tage: Jamaika wird kommen. Oder glaubt noch jemand an etwas anderes?
Die Erwartungen an die Rede der Bundeskanzlerin waren hoch. Umweltschutzverbände drängen auf einen schnellen Kohleausstieg. Doch Merkel erinnert an die Bedeutung der Braunkohle – und an die Jamaika-Sondierungen.
Was vor zwei Jahren mit dem Pariser Klimaabkommen vereinbart wurde, soll in Bonn konkret werden. Was planen Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron beim Thema Klima? Verfolgen Sie ihre Reden im FAZ.NET-Livestream.
Auf der Bonner Weltklimakonferenz soll konkretisiert werden, was vor zwei Jahren in Paris vereinbart wurde. Keine leichte Aufgabe. Wie lautet das Resümee nach der ersten Halbzeit?
Heute ist Tag der Chefverhandler: Angela Merkel und Emmanuel Macron wollen in Bonn erklären, was sie für das Klima tun. Die Erwartungen sind hoch – gerade mit Blick auf die Jamaika-Gespräche.
Dobrindt mimt in den Jamaika-Sondierungen fortwährend den Miesepeter. Merkel spielen die langen Verhandlungen schon länger in die Karten. Und Macron will nach Europa jetzt auch noch den ganzen Planeten retten. Wie? Das steht im FAZ.NET-Countdown.
Noch immer fordern die Gegner von Angela Merkel innerhalb der CDU eine detaillierte Aufarbeitung des schwachen Ergebnisses bei der Bundestagswahl. Doch immer gibt es angeblich Wichtigeres zu tun. Fügen sich die Skeptiker?
Annette Schavan, Bildungsministerin in früheren Kabinetten der Bundeskanzlerin, hat ihren Verzicht auf den Vorsitz der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung angekündigt. Eine Niederlage für Angela Merkel.
Alles wie immer: Während sich die Kanzlerin bei den Sondierungsgesprächen gewohnt zurückhält, stellen sich die Grünen einer Basis-Sprechstunde. Und Martin Schulz? Der gibt den Grantler.
Die Jamaika-Sondierungen stehen kurz vor dem Ende – oder vor dem Scheitern? Zumindest wollen die Verhandlungspartner in dieser Woche deutlich machen, wie sehr sie für ihre jeweiligen Ziele gekämpft haben.
Im französischen Fernsehen zieht der Modedesigner einen Vergleich zwischen der Ermordung Millionen von Juden und Merkels Flüchtlingspolitik. Die Einwanderer seien „die schlimmsten Feinde“ der Juden.
Der ehemalige Banker Thorsten Schulte hat sich die Wut auf Angela Merkel und Mario Draghi von der Seele geschrieben. Das Buch des AfD-Sympathisanten ist ein Bestseller – obwohl der Handel es boykottiert. Oder gerade deswegen?
Die Jamaika-Parteien haben die Strategie geändert: Statt großer Gruppen verhandeln nun kleine Expertenteams. Nach den Streitereien der vergangenen Woche dürfte das der letzte Versuch sein, endlich zu Ergebnissen zu kommen. Die Zeit drängt.
Um Druck bei Streitpunkten auszuüben, lassen die möglichen Jamaika-Koalitionäre immer häufiger das Stichwort „Neuwahlen“ fallen. Die Bundeskanzlerin hält das für dumm – und gibt außerdem ein Datum für das Ende der Sondierungen bekannt.
Bisher wurde über Horst Seehofers Zukunft intern viel geredet. Jetzt hat der bayerische Parteinachwuchs es amtlich gemacht: Der Parteivorsitzende soll sich zurückziehen. Ausgerechnet eine Jamaika-Koalition könnte ihn retten.
In Bonn haben die ersten Demonstrationen zur Klimakonferenz begonnen. Umweltaktivisten forderten Kanzlerin Angel Merkel auf, aus der Kohle auszusteigen.
Die Sondierungen von Union, FDP und Grünen stocken. Angela Merkel verbreitet Zuversicht – man müsse sich mühen und anstrengen. Doch noch sind die Ergebnisse dünn.
Zwei Wochen haben Union, FDP und Grünen in einer ersten Verhandlungsrunde die gemeinsame Basis für ein Jamaika-Bündnis ausgelotet. Einem Grundsatz stimmten alle zu.
Ein Scheitern der Jamaika-Gespräche brächte kaum jemanden etwas – doch dafür braucht es weniger Gereizheit und mehr Kompromissbereitschaft. Außerdem im FAZ.NET-Countdown: Trump in Asien und Hitchcock im Schwalm-Eder-Kreis.
Die Jamaika-Sondierungen stocken – am Donnerstagabend fand man auch beim Thema Verkehrspolitik keinen gemeinsamen Nenner. Zumindest Wolfgang Kubicki hält Neuwahlen im Falle eines Scheiterns nicht für ausgeschlossen.
Ein renommierter Umweltschützer warnt vor Elektroautos: Benziner seien derzeit noch besser fürs Klima. Hat er Recht?
Jürgen Trittin hat kein Amt mehr bei den Grünen. Trotzdem verhandelt er mit Union und FDP die Finanzen. Wird er am Ende sogar Minister?