Ist das noch Politik oder schon Inkasso?
Seehofers Rücktritt schwebt als Drohung über Deutschland. Und die CSU setzt Merkel in Berlin die Pistole auf die Brust. Doch warum sollte in Stunden gelingen, was in mehreren Wochen nicht möglich war?
Seehofers Rücktritt schwebt als Drohung über Deutschland. Und die CSU setzt Merkel in Berlin die Pistole auf die Brust. Doch warum sollte in Stunden gelingen, was in mehreren Wochen nicht möglich war?
Was sich im Asylstreit zwischen CDU und CSU abspielt, ist kein „Affentheater“. Es ist eine ziemlich klare, ziemlich rationale Sache. Man kann es aber auch eine Intrige nennen.
Im dramatischen Machtkampf zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer stärkt die CDU-Spitze der Kanzlerin den Rücken. Doch in der Parteiführung dominiert die Sorge, dass die Unionsgemeinschaft zerbricht.
Noch steht aus, ob es zu einem Bruch zwischen CSU und CDU kommt. Auch die Opposition kann nur abwarten. Zwei Parteien machen schon mal Ankündigungen – für den Fall der Fälle.
In der Nacht überschlagen sich die Ereignisse: Die CSU stiftet Verwirrung. Über den Standpunkt des Chefredakteurs von ARD-aktuell herrscht dafür Klarheit. Mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun.
Im Verlauf des Tages wollen sich die Spitzen von CDU und CSU treffen. Es wird ein letzter Einigungsversuch im eskalierenden Asylstreit. Doch wie soll das gelingen?
Horst Seehofer droht mit Rücktritt – und fordert ein letztes Gespräch mit Kanzlerin Merkel. Wirft er wirklich hin? Wenn ja, was bedeutet das für die Regierung und die Fraktionsgemeinschaft?
Wochenlang war Seehofers „Masterplan“ ein Geisterpapier: Der Minister kämpfte um die Durchsetzung, doch kaum jemand kannte den Inhalt. Bis jetzt.
In der CSU überschlagen sich die Ereignisse. Horst Seehofer will zurücktreten, die Parteispitze ihn nicht gehen lassen. Protokoll einer dramatischen Nacht.
CSU und CDU beraten getrennt über die Brüsseler Beschlüsse zur Migrationspolitik. In München wird die Debatte immer heftiger geführt – und in Berlin wächst die Besorgnis über die Folgen der CSU-Entscheidung.
Bei der AfD ist man sich einig: Der Streit in der Union kann ihr nur helfen. Egal in welche Richtung die Regierungskrise gehen mag – sie sehen sich als die Gewinner. Ihre Umfragewerte steigen langsam, aber stetig. Das allein gibt ihnen aber noch nicht recht.
Wortwörtlichkeit als Fluch: Markus Söder hat sich auf ein Duell mit der Kanzlerin eingelassen. Seine historische Bedeutung kann man gar nicht überschätzen: Er versteht die Bayern nicht mehr.
Osteuropäische EU-Staaten legen das Ergebnis des Brüsseler Asyl-Gipfels anders aus als Bundeskanzlerin Merkel. Nach Ungarn und der tschechischen Republik bestreitet auch Polen, dass es bei der Rückführung von Migranten einlenkt.
Der Asylstreit zwischen CDU und CSU treibt seinem Höhepunkt entgegen. Kommt es heute zu einem Friedensschluss zwischen den Schwesterparteien, oder endet die Woche mit einem Desaster?
Am Ende einer dramatischen Woche um die Zukunft der Koalition meldet sich nun auch die SPD zu Wort. Mit einem Fünf-Punkte-Plan beziehen die Sozialdemokraten Position.
Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ist der große Gegenspieler von Angela Merkel. Beim EU-Gipfel hat er sich trotzdem auf ihre Seite geschlagen. Was ist da los?
Eine Umfrage sieht die große Koalition im Aufwind. Für Angela Merkel haben die Demoskopen noch eine gute Nachricht.
Totgesagte leben länger – in der deutschen Politik verkörpert das niemand eher als Angela Merkel. Sie hat den EU-Asylgipfel erfolgreich gemeistert und setzt damit Innenminister Seehofer unter Druck.
CDU und CSU steuern auf ein furioses Finale zu. Wer dreht als Erster bei? Eine wahnwitzige Woche in Berlin, Bayern und Brüssel.
Der CSU-Landesgruppenchef sieht die EU-Asylbeschlüsse angesichts widersprüchlicher Äußerungen skeptisch. Einem Bericht zufolge scheitern Rückführungen derzeit vor allem an Deutschland.
Mit 14 weiteren EU-Staaten will Merkel eine Einigung im Asylstreit erreicht haben. Nach Tschechien und Ungarn bestreitet jetzt auch Polen, dass es eine Zusage gegeben haben soll.
Kurz vor der für Sonntag erwarteten Entscheidung im Asylstreit der Unionsparteien haben Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer über eine Lösung der Regierungskrise beraten.
Mehrere CDU-Politiker springen im Streit über Flüchtlinge der Kanzlerin zur Seite. EU-Kommissar Oettinger warnt die CSU in der F.A.S. vor einem Alleingang. NRW-Ministerpräsident Laschet lobt aber auch: „Die CSU hat viel erreicht.“
Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hält sich für ganz schlau: Er will seine Kritiker mit ihren eigenen Waffen schlagen.
Rückführungsabkommen, „Ankerzentren“, striktere Visa-Vergabe und Verstärkung für Frontex: In einem achtseitigen Brief erläutert die Kanzlerin die Ergebnisse ihrer Verhandlungen.
Dem Land geht es gut, und eigentlich müsste der CSU vor der Landtagswahl nicht bange sein. Doch die AfD sitzt der Partei gefährlich im Nacken – und auch die jüngsten Poltereien gegen Bundeskanzlerin Merkel helfen nicht.
Decken die jüngsten EU-Beschlüsse nationale Schritte wie Zurückweisungen an der Grenze? CSU-Politiker sehen das so, die Bundeskanzlerin nicht.
Der AfD-Vorsitzende Gauland wettert gegen die EU-Pläne in der Flüchtlingspolitik und ruft zum Sturz der Kanzlerin und des „Systems“ auf. Irritationen auf dem Parteitag löst eine Aussage von Alice Weidel aus.
Der Asylstreit in der Union ist nach dem EU-Gipfel längst nicht vom Tisch. CSU-Politiker wollen am Plan von Horst Seehofer festhalten. Auch die FDP beklagt sich.
Die CSU bekommt im Asylstreit laut einer Umfrage nur wenig Zustimmung. Besonders schlecht schneidet Landesgruppenchef Alexander Dobrindt ab. Bei der Kanzlerin sind die Befragten gespalten.
Nach den Beschlüssen des EU-Gipfels am Freitag reagieren CDU und CSU unterschiedlich, während die CDU den Neuigkeiten in der europäischen Asylpolitik positiv gegenübersteht, zeigt sich die CSU verhalten. Dobrindt lehnt die Pläne aber nicht ab.
Deutschland hat mit Spanien und Griechenland bei der Rückführung von Flüchtlingen einen Durchbruch erzielt. Dafür gibt die Bundesregierung einige Versprechen. Nun naht der Showdown mit der CSU.
Ein chinesisches Unternehmen baut bald Batterien für BMW – wahrscheinlich in Thüringen. Warum schaffen das die Deutschen nicht selbst?
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich optimistisch gezeigt, dass die Ergebnisse des EU-Gipfels ausreichen, um den von der CSU angedrohten Alleingang in der Flüchtlingspolitik abzuwenden.
Nach Youtubern und Zeitungen nehmen die Medienanstalten jetzt die Politik ins Visier. Sollten die Formate „Die Kanzlerin direkt“ und „Live aus dem Kanzleramt“ als Rundfunk eingestuft werden, gäbe es ein Problem.
Handelskammern, Handwerk, Industrie: Die Vertreter der deutschen Unternehmen machen klar, was sie in der Migrationsfrage von der Regierung wollen. Einen Hinweis haben sie auch für den Innenminister.