Seehofer erklärt Konflikt mit Merkel für beendet
Der Bundesinnenminister spricht von einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Kanzlerin Merkel. „Zu keinem Zeitpunkt“ habe er den Fortbestand der Regierung in Frage gestellt.
Der Bundesinnenminister spricht von einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Kanzlerin Merkel. „Zu keinem Zeitpunkt“ habe er den Fortbestand der Regierung in Frage gestellt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in ihrer Video-Botschaft am Samstagmorgen für größere Verteidigungsausgaben für die Bundeswehr ausgesprochen. Dabei handele es sich um „Ausrüstung“ und nicht „Aufrüstung“.
Der amerikanische Präsident hat einen bedrohlichen Handelskrieg angezettelt. Immer schneller dreht sich die Spirale der Eskalation – und das Ende ist längst nicht erreicht. Ein Drama in fünf Akten.
Die stellvertretende CDU-Chefin äußert Verständnis für Zweifel an einer vertauensvollen Zusammenarbeit zwischen Horst Seehofer und Angela Merkel. Die beiden seien aber „absolute Profis“.
„Transitzone“ geht jedenfalls gar nicht. Und auch andere Begriffe der Migrationsdebatte sind historisch belastet.
Die Modeszene stellt sich am Freitag zum Gruppenbild mit der Bundeskanzlerin auf – und die Fashion Week endet versöhnlich. Besonders interessiert zeigt sich Angela Merkel an einem Stil.
Negative Kommentare an die Adresse Deutschlands ist man vom amerikanischen Präsidenten mittlerweile gewohnt. Sein Ziel dieses Mal war die deutsch-russische Gas-Pipeline. In der kommenden Woche könnte es zum Showdown kommen.
Im Vergleich zum Juni ist der Anteil der Befragten, die mit der Bundesregierung unzufrieden sind, um 15 Prozentpunkte gestiegen. Der unionsinterne Streit wirkt sich für eine der beiden Seiten besonders negativ aus.
Rächt sich in Deutschland der Nimbus der Unbesiegbarkeit? Politikwissenschaftler Norbert Seitz erklärt die Gründe, warum die Bundeskanzlerin und der Bundestrainer immer noch im Amt sind.
Der ungarische Ministerpräsident ist einer der größten Kritiker von Merkels Flüchtlingspolitik. Vor seinem Treffen mit der Kanzlerin signalisierte Viktor Orbán Gesprächsbereitschaft in der Asyl-Politik. Doch in Berlin waren sich beide vor allem darin einig, dass sie sich nicht einig sind.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft bei den Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union auf schnelle Fortschritte. Die Zeit dränge, sagte sie beim Besuch der britischen Premierministerin Theresa May.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban und Kanzlerin Angela Merkel sind sich bei der Rücknahme von Flüchtlingen uneins. Orban sagte bei seinem Besuch im Kanzleramt, über Griechenland eingereiste Flüchtlinge könnten nicht nach Ungarn zurückgebracht werden.
Merkel trifft Orbán, Seehofer trifft Kurz, im Koalitionsausschuss treffen sich Merkel, Seehofer und Nahles. Drei Mal darf man raten, worum es geht. Welche Treffen sonst noch wichtig werden, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Hessens CDU-Chef und Ministerpräsident Bouffier steht fest an der Seite Merkels. Sonst könnte er die Landtagswahl gleich verloren geben.
Vom Asylstreit hat Daniel Günther profitiert wie kaum ein anderer. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident verteidigte die Kanzlerin – und machte sich so im ganzen Land bekannt. Das könnte ihm noch nützlich sein.
Zu den von CDU und CSU geplanten Transitzentren sind noch viele Fragen offen. In einem Interview wird Innenminister Horst Seehofer nun konkreter – und liegt damit auf einer Linie mit der Kanzlerin.
Theresa May bereitet eine Kehrtwende vor: Großbritannien soll der EU wirtschaftlich sehr viel enger verbunden bleiben als bisher angekündigt. Der Plan ist innenpolitischer Sprengstoff.
Im Bundestag verteidigt Angela Merkel den Asylkompromiss und appelliert an die EU-Länder. Für die AfD-Fraktionsvorsitzende Weidel ist die Bundeskanzlerin dagegen „eigentlich schon gescheitert“. Merkel solle dem „Trauerspiel ein Ende“ bereiten.
Es müsse mehr Ordnung in alle Arten der Migration einkehren, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestag.
Nach der Einigung der Union in der Asylpolitik kommt die SPD wieder ins Spiel. Die Genossen zeigen sich kompromissbereit. In der CSU gehen die Meinungen zu der Einigung mit der CDU auseinander. Auch die zu Horst Seehofer.
Horst Seehofer bleibt im Amt und die Union erhalten, CDU und CSU bleiben ein Paar. Bei einem erheblichen Teil der Bevölkerung stößt dieses Ergebnis auf wenig Gegenliebe.
Wenn ich nicht kriege, was ich will, verlasse ich dich: Paartherapeut Moritz Ischebeck kennt Drohungen wie die von Horst Seehofer aus seiner Praxis. Was macht das mit einer Beziehung?
Die SPD muss klären, ob sie dem Kompromiss der Union im Asylstreit zustimmt. Die Entscheidung fällt den Genossen nicht leicht. Aber eine Tendenz ist abzusehen.
Da sind die wieder: die Transitzentren. Früher waren sie noch tabu, jetzt nicht mehr. Denn mit ihrer Hilfe lässt sich ein absurder Bürokratismus umgehen.
Nach der Beilegung des Streits zwischen CDU und CSU stehen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Horst Seehofer vor vielen weiteren Hürden zur Überwindung des Asylstreits.
Die Kanzlerin bezeichnet die erreichte Eingung als „sachgerechten Kompromiss“. Innenminister Seehofer will derweil noch diese Woche nach Österreich reisen, um die Details zu verhandeln.
Alle Augen im politischen Berlin richten sich auf die SPD: Sie muss entscheiden, ob sie den Unionskompromiss mitträgt. Die ersten Signale sind positiv. Die Parteivorsitzende stört jedoch ein Detail – und Sigmar Gabriel poltert gegen Seehofer.
Angela Merkel und Horst Seehofer haben ihren Migrationsstreit vorerst beigelegt. Das ist auch für die Wirtschaft wichtig, sagen zumindest Volkswirte.
Zwar haben sich Merkel und Seehofer in der Nacht geeinigt und die beiden Unionsparteien erst einmal wieder versöhnt. In der Hessen-CDU sitzt der Groll über das bayerische Vorgehen allerdings tief.
Die Einigung der Unionsparteien im Asylstreit beruht auf einem juristischen Konstrukt, das Fragen aufwirft. Und auch viele andere Unklarheiten müssen noch geklärt werden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Asylvereinbarung mit der CSU als „wirklich guten Kompromiss“ begrüßt. Sie sehe darin den Geist der Partnerschaft in der Europäischen Union bewahrt, so Merkel.
CDU und CSU haben ihren erbitterten Asylstreit vorerst beigelegt. Während sich der Koalitionspartner SPD noch zurückhält, spart die Opposition nicht an scharfer Kritik. Doch es gibt auch Lob für den Kompromiss.
Die Union hat sich auf einen Kompromiss geeinigt und über das Schicksal von Horst Seehofer entschieden. Nun darf die SPD mitreden und hat noch viele Fragen.
Angela Merkel und Horst Seehofer saßen schon gemeinsam an Helmut Kohls Kabinettstisch. Die Flüchtlingspolitik ist nicht ihr erster Streit. Aber ihr heftigster.
Tritt er zurück, tritt er nicht zurück – das war die Frage des Sonntagabends. Dabei waren sich manche ihrer Sache etwas zu sicher: Die „Tagesthemen“, Seehofer und das Als-ob.
Nicht nur in Deutschland sorgt die Regierungskrise für Schlagzeilen. Auch die internationale Presse schaut auf die Geschehnisse in Deutschland – mit gemischten Gefühlen.