Früherer AfD-Politiker gibt Auszeichnung zurück
Der Wirtschaftsprofessor Joachim Starbatty findet die Kanzlerin schlecht. Darum gibt er jetzt eine Plakette zurück – und erntet Widerspruch.
Der Wirtschaftsprofessor Joachim Starbatty findet die Kanzlerin schlecht. Darum gibt er jetzt eine Plakette zurück – und erntet Widerspruch.
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich in der Asylpolitik geeinigt. CSU-Politiker beurteilen den Kompromiss positiv, die Opposition kritisiert die Ergebnisse als „unklar“ und „halbgar“. Doch die CSU-Spitze will abwarten.
Vielleicht hat die Mannschaft die Köpfe auch deswegen nicht freibekommen, weil sie nicht nur spielerisch keine Fehler machen wollte, sondern auch nach den inzwischen übermächtigen Maßstäben politischer Korrektheit agiert hat.
Erst nach langen Verhandlungen hat Rom einem spanisch-französischen Vorschlag zugestimmt. Am Morgen war den Gipfelteilnehmern die lange Nacht anzusehen.
Das schlechte Abschneiden der Deutschen Bank beim zweiten Stresstest scheint die Anleger nicht zu kümmern. Die Aktie gehört am Freitag zu den Gewinnern im Dax.
Auf dem EU-Gipfel wurde beschlossen, Lager für Migranten in Ländern einzurichten, die sich freiwillig dazu bereit erklären. Viele Staaten schauen dafür besonders über das Mittelmeer – sind die dortigen Staaten dazu bereit?
Energieverschwendung, falsche Schwerpunkte und beklagenswerte Vorstellungen – es gibt Wichtigeres als die Nationalmannschaft. Was sonst noch wichtig wird am Freitag, lesen Sie hier im FAZ.NET-Sprinter.
Die Staats- und Regierungschefs haben sich nach stundenlangen Verhandlungen auf einen Kompromiss geeinigt: Unter anderem sollen EU-Staaten geschlossene Auffanglager für Flüchtlinge errichten – auf freiwilliger Basis.
Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich erleichtert. Zur Flüchtlingspolitik, die sie selbst zur Schicksalsfrage der EU erklärt hat, wurde nun eine gemeinsame Leitlinie entworfen. Sie sieht vor allem eine Entlastung der europäischen Anrainerstaaten vor.
In ihrem Streit über die Asylpolitik gibt es von CDU und CSU mal Annäherungssignale, mal Zeichen der Härte. Die Bundestagsdebatte bietet beides. Ein verwirrendes Schauspiel, bei dem ein Hauptprotagonist fehlt.
Mehrere europäische Spitzenpolitiker haben Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Suche nach einer europäischen Lösung bei Flüchtlingsthemen Unterstützung zugesagt. Allen voran Emmanuel Macron, der nach einer „europäischen Stimme“ verlangt.
Beim EU-Gipfel in Brüssel geht es für Angela Merkel um viel. Doch vor dem Beginn des Treffens zur Asylpolitik machen zwei Regierungschefs noch einmal klar, wo ihre roten Linien sind. Ein erstes Konzept gibt es unterdessen.
Deutschland diskutiert über das Scheitern der Nationalmannschaft bei der WM. AfD-Politiker nutzen die Debatte – für abfällige Kommentare über die Nationalspieler Özil und Gündogan.
Der Asylstreit innerhalb der Union steuert auf eine Entscheidung zu. Vor dem EU-Gipfel macht Merkel in einer Regierungserklärung noch einmal klar, wofür sie beim Thema Migration steht – und wird von der Opposition heftig kritisiert.
Angela Merkel reist heute zum EU-Gipfel nach Brüssel, um über die Asylfrage zu verhandeln. Verfolgen Sie hier im Livestream die Regierungserklärung der Kanzlerin – und die Reaktionen darauf.
Trotz Regierungskrise und EU-Gipfel nimmt sich Angela Merkel Zeit für ein besonderes Interview – mit einem Roboter. Der kann sogar trösten.
Im Streit um die Asylpolitik könnte er eine Schlüsselrolle einnehmen: Im ersten Interview mit der Auslandspresse spricht Spaniens neuer Ministerpräsident Sánchez über Migrationsströme und sein erstes Treffen mit Merkel.
Merkel und Macron haben vereinbart, die Eurozone zu stärken und eine Art europäischen IWF zu gründen. Das würde die europäische Währungsunion zu einer Haftungsunion ausbauen. Ein Gastbeitrag.
In einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel fordert CDU-Vize Strobl eine „nachhaltige Reform“ der Dublin-Verordnung – und schließt sich inhaltlich der CSU an.
Das Schicksal der Regierung Merkel liegt nun auch in den Händen der europäischen Partner. Werden sie der Kanzlerin nach der Vorgeschichte entgegenkommen?
Im Streit über Zurückweisungen von Flüchtlingen klangen CSU-Politiker zuletzt versöhnlicher. Innenminister Seehofer dringt jedoch weiter auf nationale Maßnahmen – und macht Druck.
In Hessen und Bayern liegt die AfD in den Umfragen bei mehr als 10 Prozent. CDU und CSU reagieren mit verschiedenen Strategien auf den Erfolg der Rechtspopulisten. Doch bisher gehen beide nicht auf.
Im Koalitionsausschuss sind die Unionsparteien in der Migrationsfrage nicht weitergekommen. Am heutigen Mittwoch diskutieren die Gremien der Fraktion weiter, um eine Einigung zu erreichen.
Schafft die DFB-Elf gegen Südkorea den Schritt in die K.O.-Phase? Eine gute Abwehrleistung wie die der österreichischen Polizei könnte helfen – oder zumindest deren Schauspieltalent. Was noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Seit Wochen ringt die Union um ihren Kurs in der Migrationspolitik. Während die Haltung der CSU eindeutig scheint, kommt man bei der CDU zu unterschiedlichen Ergebnissen – und bemerkenswerten Erkenntnissen.
Nach dem Spitzentreffen von SPD, CDU und CSU bleibt die Lage angespannt. Auf ein übliches gemeinsames Statement verzichtet die Runde.
Versöhnliche Töne – aber in der Sache weiter keine Fortschritte: Am Abend treffen sich die Spitzen der großen Koalition zur Krisensitzung im Kanzleramt. Vor allem die SPD wird langsam ungeduldig.
Mit deutlichen Worten mischt sich der Bundespräsident in den Asylstreit der Union ein. Innenminister Seehofer legt derweil weiter nach: Merkels Verhalten mache ihn „ratlos“.
Kanzlerin Merkel rechnet beim EU-Gipfel Ende dieser Woche nicht mit einer kompletten Asyl-Vereinbarung. Bei einigen Punkten sei mehr Zeit notwendig, sagte sie nach einem Treffen mit Spaniens Regierungschef Sánchez.
CSU-Generalsekretär Blume und CSU-Landesgruppenchef Dobrindt wollen die Union mit der CDU erhalten. Die SPD sieht sich derweil nicht als „Therapeut der Union“ – und die Grünen würden die CSU nicht ersetzen, sollte die Regierung zerbrechen.
Der Countdown läuft - für Entscheidungen, die die europäische Asylpraxis verändern könnten. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez trifft Bundeskanzlerin Merkel zur Findung eines Asylkompromisses heute in Berlin. Verfolgen Sie die Pressekonferenz im Livestream.
Um die Union wieder zur ursprünglichen Bedeutung ihres Namens zurückzuführen, treffen sich die Koalitionspartner heute zur therapeutischen Selbsthilfegruppe. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
CDU und CSU liefern sich einen erbitterten Asylstreit, keine Partei will zurückstecken. Die Koalition steht vor dem Aus. Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel warnt in klaren Worten vor den Folgen für Deutschland und Europa.
Führende Politiker der CDU warnen vor deutschen Alleingängen in der Asylpolitik und werben für eine europäische Lösung. Sollte Deutschland seine Grenze schließen, stünde ein Nachbarland unter Druck, das enge Verbindungen zur CSU pflegt.
In einem Glückwunschschreiben hat Kanzlerin Merkel dem türkischen Präsidenten zur Wiederwahl gratuliert. Der Bundespräsident hat hat eine Botschaft per Telefon hinterlassen.
Das Verhältnis der Unionsparteien ist mehr als frostig. Im F.A.Z.-Interview beharrt der CSU-Generalsekretär Markus Blume zwar auf den Positionen seiner Partei. Doch er sendet auch ein Signal der Entspannung.