Wie Spaniens Provinzen ums Wasser kämpfen
Spaniens Regierung will weniger Wasser aus dem Tajo in den Süden des Landes leiten. Die Plantagenbetreiber dort laufen Sturm. Beobachter sprechen von „Wasser-Nationalismus“.
Spaniens Regierung will weniger Wasser aus dem Tajo in den Süden des Landes leiten. Die Plantagenbetreiber dort laufen Sturm. Beobachter sprechen von „Wasser-Nationalismus“.
Zehn Tage hat José Antonio Griñán Zeit, seine Haftstrafe anzutreten. Der frühere Regierungschef Andalusiens hat gemeinsam mit sieben anderen Verurteilten fast eine Milliarde Euro unterschlagen.
Fast vier Jahrzehnte regierten die Sozialisten in Andalusien, jetzt hat dort die konservative PP die absolute Mehrheit erobert – nächstes Jahr auch in Madrid?
Die konservative Volkspartei kann in der einstigen Hochburg der Sozialisten künftig ohne die Rechtspopulisten allein regieren. Die Vox-Partei bleibt unter den Erwartungen.
Unter den Plastikplanen der Gewächshäuser von El Ejido feierte die Vox-Partei ihre ersten Triumphe. Jetzt wollen die Rechtspopulisten nicht mehr nur in Andalusien mitregieren.
Mehr als 50.000 Frankfurter sind an diesem Mittwoch in Sevilla. Vor dem Finale herrscht große Vorfreude aufs Europa-League-Finale, auch gemeinsam mit den gegnerischen Fans von Glasgow Rangers. Ein Überfall von deutschen Fans auf Schotten trübt allerdings das Bild.
„So depressiv, wie es jetzt klingt, sind wir gar nicht“: Beim diesjährigen Heidelberger Stückemarkt präsentiert sich Spanien als Gastland.
In der Sierra de Aracena fühlen sich Menschen und Schweine sauwohl. Für Letztere endet ein glückliches Leben als „Jamón Ibérico“.
Die Europa League bleibt die Lieblingsbühne: In Sevilla verdienen sich die Frankfurter ihren „emotionalen Lohn“. Spieler, Trainer und Sportdirektor geraten ins Schwärmen. Ist das erst der Anfang?
Rund 5000 Fans haben Bundesligist Eintracht Frankfurt zum Auswärtsspiel in der Europa League nach Sevilla begleitet. Einige von ihnen waren im Tagesflieger unterwegs. An Schlaf war kaum zu denken. Doch es bleibt ein großer Traum.
Im letzten Achtelfinale der Europa League hieß es für die Eintracht: Aus in der leeren Betonschüssel. Gegen Real Betis sollen die Fans das Team beflügeln. Rund 3000 reisen mit nach Spanien.
Die Bundesliga startet bald wieder, die Zweitligaklubs haben mehr Zeit. Die nutzen einige für Trainingslager im Süden – trotz explodierender Corona-Zahlen. Vor Ort gibt es spezielle Maßnahmen.
Großeinsatz für die Feuerwehr in Andalusien, im Süden von Spanien. Noch immer kämpfen die Einsatzkräfte gegen einen Flächenbrand, der am Mittwoch in der bergigen Sierra Bermeja ausgebrochen war. Das Feuert bedrohte auch einen beliebten Urlaubsort.
Belgien besteht den großen Test und besiegt Europameister Portugal im EM-Achtelfinale. Die immer noch nicht vergoldete „Goldene Generation“ zeigt ihre Klasse. Doch nach dem Sieg gibt es zwei Sorgen.
In Spanien hat der sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez seine innerparteiliche Macht noch einmal ausgebaut. Dass er katalanische Separatisten begnadigen will, stößt aber auch in den eigenen Reihen auf Widerstand.
In der Basilika hörten zehn betagte Christen sein Orgelspiel, auf Twitter hat sein Kirchenlied mehr als 10 000 Aufrufe. Wie ein junger Priester aus einem spanischen Dorf moderne Medien nutzt.
Ob Alhambra oder Taj Mahal – orientalische Gärten haben einen ganz eigenen Reiz. Woher der rührt und warum die Vorstellung vom Paradiesgarten falsch ist, ergründet ein neues Buch.
Marc Marquez zog sich einen Bruch am rechten Oberarm zu. Rund 100 Stunden nach der Operation steigt er wieder aufs Motorrad und rast über die Strecke. Das Rennen lässt er aber doch aus – trotz der Erlaubnis der Ärzte.
Der Weltmeister stürzt im ersten WM-Rennen des Jahres wenige Runden vor Schluss und bricht sich den Arm. Ein Start im nächsten Grand Prix ist unwahrscheinlich. Mehr Glück bei seinem Sturz hat ein deutscher Moto2-Pilot.
Angesichts der Zunahme der Corona-Neuinfektionen führen drei der beliebtesten Urlaubsziele in Spanien die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit ein. Damit soll auch der Ruf der Touristen verbessert werden, der zuletzt wegen „Covid-Partys“ auf Mallorca gelitten hat.
Die traditionellen Prozessionen in der „Semana Santa“ vor Ostern ziehen in Spanien jedes Jahr Hunderttausende Einheimische und Touristen an. Dieses Mal finden sie nur virtuell statt. Das ist auch für die Wirtschaft des Landes fatal.
Jedes Jahr feiern Tausende in Andalusien die Heilige Woche mit beeindruckenden Prozessionen – nun sind die Straßen leer.
Knapp neun Monate ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen Sven Gerich und Ralph Schüler wegen Vorteilsnahme. Nun entschied das Gericht: Die Luxusreise nach Andalusien bleibt ohne strafrechtliche Folgen.
Der Motorradsport trauert: Auf der Rennstrecke im spanischen Jerez ereignet sich ein tragischer Unfall. Ein erst 14 Jahre alter Nachwuchsfahrer stirbt, weil er von einer anderen Maschine überrollt wird.
Zwei Rentner konnten aus einem privaten Pflegeheim in Andalusien befreit werden. Dort wurden Senioren ausgebeutet, festgehalten und unter Drogen gesetzt. Eines der beiden Opfer ist kurz danach verstorben.
Wenige Tage nach dem Tod des zwei Jahre alten Julen in Spanien, hat es in Andalusien abermals Unglück in einem Brunnenschacht gegeben. Ein 45 Jahre alter Mann und sein Hund stürzten in das mit Wasser gefüllte Loch und starben.
Ein Erdbeben in Wiesbaden: Der Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) tritt nicht zur Wiederwahl an. Fehltritte und ungute Nähe zu Unternehmern wurden ihm zum Verhängnis.
Nur noch wenige Zentimeter trennen die Retter in Andalusien von dem Brunnenschacht, in dem der kleine Julen sein soll. Spezialisten wollen mit einer Kamera in das Loch gehen, um ihn zu finden. Hunderte beten für ein Wunder.
In Andalusien protestieren Tausende gegen die Bildung einer Koalition mit der rechtspopulistischen Partei Vox. Auch im Rest des Landes gibt es Kritik an dem Bündnis.
Ende Mai wählen die Spanier neben den Europaabgeordneten auch ihre Kommunal- und zahlreiche Regionalparlamente. Dem ganzen Land stehen politisch heiße Monate bevor.
In Andalusien hat die rechtspopulistische Partei Vox den Einzug in das Regionalparlament geschafft. Demetrio Fernandez begrüßt das als „spektakulär“ – Andalusien sei „Vorreiter eines sozialen Wandels“, schreibt der Geistliche.
Bis vor kurzem waren sich Wahlforscher noch sicher, dass Spanien immun gegen Rechtspopulisten ist, die anderswo Triumphe feiern. Doch nach der Regionalwahl in Andalusien ist von dieser Gewissheit nicht mehr viel übrig.
Bei der Regionalwahl in Andalusien, einem ersten Stimmungstest für die neue spanische Regierung um Sozialist Pedro Sánchez, hat die PSOE erhebliche Verluste hinnehmen müssen.
Als die Linke bereits in ganz Europa schwächelte, waren die Sozialisten in Südspanien trotz Korruption und Armut noch unangefochten. Das könnte sich bei der Wahl am Sonntag ändern – und Signalwirkung haben.
Der Franzose Gallopin setzt sich auf der siebten Vuelta-Etappe, die streckenweise über bessere Feldwege durch Andalusiens Hügelland führte, knapp vor Weltmeister Sagan durch.
Jüngst hat Spanien Italien bei der Zahl der neu ankommenden Bootsflüchtlinge überholt. Madrid macht der Regierung in Rom deshalb schwere Vorwürfe. Nach Deutschland führt jetzt eine neue Route.