Serie von Stürmen in Südspanien
Andalusiens Ministerpräsident hat vor einem weiteren schweren Sturm in der Region gewarnt. Er rechnet mit großen wirtschaftlichen Schäden in Landwirtschaft und Infrastruktur.
Die Semana Santa zieht wieder Tausende in ihren Bann. In Andalusien tragen „Costaleros“ tonnenschwere Heiligenfiguren durch enge Gassen.
Andalusiens Ministerpräsident hat vor einem weiteren schweren Sturm in der Region gewarnt. Er rechnet mit großen wirtschaftlichen Schäden in Landwirtschaft und Infrastruktur.
Regional regnete es in 16 Stunden so viel wie sonst in einem Jahr: Der Wintersturm Leonardo sorgt auf der Iberischen Halbinsel für Überschwemmungen, zahlreiche Straßen sind nicht passierbar.
Hochgeschwindigkeit? Die Fahrtzeit von Madrid nach Barcelona hat sich fast verdoppelt. In Katalonien ist der Unmut groß. Nicht nur deshalb muss Ministerpräsident Sánchez bangen.
Wie kam es zu der verheerenden Katastrophe in Andalusien mit 45 Toten? Ermittler konzentrieren sich auf eine Schweißnaht zwischen einem neuen und einem fast 30 Jahre alten Gleis.
Nach nunmehr zwei tödlichen Zugunfällen binnen 48 Stunden gehen spanische Lokführer in den Streik: Sie fordern ein sichereres Netz – für sich und die Fahrgäste.
Beim ersten Zugunglück bleiben die Fahrgäste unverletzt. Beim zweiten Zwischenfall in Katalonien werden mehr als 30 Menschen verletzt – der Zugführer kommt ums Leben.
Die Zahl der Toten bei dem Zugunglück in Andalusien ist auf 42 gestiegen. Auch Deutsche sind offenbar unter den Opfern. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Schienen.
In der Provinz Córdoba sind am Sonntagabend zwei Züge mit mehr als 500 Passagieren entgleist. Bislang wurden 40 Tote gemeldet, die Zahl könnte noch weiter ansteigen. Fachleute sprechen von einem seltsamen Unfall.
Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist bei Tempo 300 und stößt mit einem anderen Zug zusammen – die Folgen sind verheerend. Das schwere Bahnunglück erschüttert Spanien und wirft Fragen auf.
In den Fünfzigerjahren rollte im andalusischen Linares der erste Santana vom Band. Bis heute pilgern Fans des Geländewagens jedes Jahr dorthin. Was ist das für eine Gemeinschaft?
Einige starben, andere erkankten: Mindestens 2000 Frauen in Andalusien wurden nach Mammografien viel zu spät über einen Krebsverdacht informiert. Hat die konservative Regierung das Gesundheitssystem vernachlässigt?
In Andalusien lassen sich hunderte Menschen nackt und grün bemalt fotografieren. Die skurrile Szene ist Teil einer Kunstaktion. Weltweit zogen sich bereits Menschen für den US-Fotografen Spencer Tunick aus.
Ministerpräsident Sánchez bricht wegen der Waldbrände seinen Badeurlaub ab. Viele fühlen sich an die große Flutkatastrophe im vergangenen Jahr in Valencia erinnert.
Der Verkehrsminister spricht von „großer Sabotage“: In einer koordinierten Aktion wurden in Spanien 300 Meter Kupferkabel geklaut. Auf der Strecke von Madrid Richtung Andalusien ging stundenlang nichts.
Auf den Kanaren und in Ceuta sitzen knapp 6000 junge Migranten fest. Jetzt will die spanische Regierung die Festlandregionen zur Solidarität zwingen.
Fast drei Wochen dauern die starken Regenfälle auf der Iberischen Halbinsel an. Ein Ende ist nicht in Sicht. Besonders betroffen ist Andalusien, wo eine Person in den Fluten gestorben ist.
In Spanien und Portugal leben so viele Iberische Luchse wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Mehr als 2000 Exemplare wurden zuletzt gezählt. Über eine Rettungsaktion, die buchstäblich in letzter Minute begann.
„Jeder Tropfen Wasser bedeutet Angst“: Abermals zieht ein Tiefdruckgebiet über Teile Spaniens, die Sorge bei den Anwohnern ist groß. 3000 Menschen in der Provinz Málaga wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.
Laut dem Innenminister gibt es Hinweise, dass rechtsextreme Organisationen hinter den gewalttätigen Protesten gegen das spanische Königspaar und den Ministerpräsidenten stecken. Derweil suchen Rettungskräfte weiter nach Vermissten.
Die Hilfsbereitschaft vor allem in der Region Valencia ist nach den verheerenden Überschwemmungen überwältigend. Doch zugleich behindern sie auch die Rettungsarbeiten. Die Zahl der Toten steigt auf mindestens 205.
In Spanien haben sich apokalyptische Szenen abgespielt: Menschen mussten sich schwimmend aus Autos retten, viele Anwohner waren in ihren Häusern eingeschlossen. Ganze Familien wurden in den Tod gerissen.
Zwischen Alhambra, Flamenco und Paella: Andalusiens Tourismus profitiert bis heute von seinem maurischen Erbe.
Die Geschichte der Minen in Andalusien ist über eintausend Jahre alt. Doch Anfang der 2000er-Jahre war Schluss. Erst der Boom der E-Mobilität rückte die Minen wieder in den Fokus.
Entlang des Radwegs Via Verde del Aceite in Andalusien erstreckt sich der größte Olivenhain der Erde. Wer die Strecke gefahren ist, lernt nicht nur Demut, sondern liest die Etiketten von Olivenölflaschen künftig auch aufmerksamer.
Während es in Teilen Deutschlands fast unablässig regnet, droht den spanischen Mittelmeergebieten der Wassernotstand. Tankschiffe könnten bald Wasser aus Marseille oder von den Balearen nach Barcelona liefern.
Die Auswirkungen der Trockenheit auf Ernten in Andalusien sind enorm. Doch die Bauern und Ingenieure versuchen, sich anzupassen. Etwa durch künstliche Intelligenz bei der Bewässerung.
An heißen Sommertagen gibt es nichts Besseres als die weiße Gazpacho. Das schnelle Rezept stammt aus Andalusien. In der Thermoskanne kann man die Suppe sogar zu einem Picknick mitnehmen. Die Kolumne Katrin kocht.
Extremwetter hält Europa in Atem. Die Amazonas-Staaten beraten über den Schutz des Regenwalds. Und die deutschen Familienunternehmer machen ihrem Ärger Luft. Der F.A.Z.-Newsletter.
Inzwischen gelten schon für fast neun Millionen Spanier Einschränkungen beim Wasserverbrauch. In manchen Dörfern fließt nachts gar kein Wasser mehr aus den Leitungen. Greenpeace kritisiert derweil „das schlechte Wassermanagement“.
Mit der Klimakrise steigt die Gefahr von Fluten, Bränden und Hangabgängen. Für den Wert des Eigenheims hat das Folgen. Die Ersten bekommen das zu spüren.
Von Spanien über Griechenland bis in den Westen der Türkei – die Temperaturen erreichen neue Rekorde. Auf La Palma mussten wegen eines Waldbrandes 2500 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Meteorologen warnen derweil vor der nächsten Hitzewelle.
Spanien leidet unter der ersten großen Hitzewelle des Sommers. Die Behörden aktivieren ihre Hitzeschutzpläne. In Andalusien starb bereits ein Mann, der in seinem Olivenhain arbeitete, an den Folgen eines Hitzschlages.
In Spanien ist es außergewöhnlich heiß. Die Hitzewelle folgt auf ein ohnehin ungewöhnlich heißes und trockenes Frühjahr. Das Land trocknet aus.
Andalusien leidet an einer der schlimmsten Dürren seit langem. Besonders hart trifft es die Plantagen im Süden, die auch Deutschland beliefern. Die Bauern in ganz Spanien sind alarmiert.
Jahrelang waren es vor allem Sonne und Strand, die Touristen nach Málaga lockten. Seit der Pandemie kommen immer mehr Menschen zum Arbeiten in die andalusische Stadt. Den Preis zahlen viele Alteingesessene.
Spaniens Regierung will weniger Wasser aus dem Tajo in den Süden des Landes leiten. Die Plantagenbetreiber dort laufen Sturm. Beobachter sprechen von „Wasser-Nationalismus“.