Mappus’ Wehrfähigkeitsprüfung
Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus sagt vor dem Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des ENBW-Geschäfts aus. Er stellt sich als Getriebenen dar.
Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus sagt vor dem Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des ENBW-Geschäfts aus. Er stellt sich als Getriebenen dar.
Jetzt kann man es wieder lesen: Helmut Kohls Rhetorik bleibt der europäischen Idee verpflichtet. Ist der Altkanzler in dieser großen Sache noch immer ein Berufsoptimist?
Es gebe „keine Erosion“ bei der Unterstützung für den Euro-Kurs der Kanzlerin, verkündet die Union. Für SPD-Fraktionschef Steinmeier belegt die Abstimmung über das zweite Rettungspaket für Griechenland dagegen, dass der „Zerfall der Koalition in vollem Gange“ sei.
Der Rundumschlag gegen eine ganze Politikergeneration, zu dem Frank Schirrmacher vor einer Woche an dieser Stelle ausholte, geht nicht nur zu weit - er stimmt schlichtweg nicht.
Immer mehr Fastfood auch auf dem Land? Nicht in Deidesheim. Der malerische Ort ist eine Hochburg des guten Essens in allen Variationen. Der kulinarische Ausflug.
Das deutsche Jobwunder macht die Hartz-Reformen zum Vorbild für ganz Europa - und Gerhard Schröder darf sich im Nachhinein als Mann der Stunde fühlen. Nur die SPD bleibt auf Distanz zur Agenda 2010.
Der Orden wider den tierischen Ernst geht in diesem Jahr an den Kabarettisten Ottfried Fischer. Karl-Theodor zu Guttenberg, der die Laudatio halten sollte, sagte kurzfristig ab.
Eingehüllt in eine Rauchwolke sitzt Helmut Schmidt, vertieft hinter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.). Das neue Motiv der „Kluge Köpfe“- Fotoserie zeigt so zwei große Leidenschaften des Altkanzlers: das Rauchen und das Zeitunglesen. Schmidts Neigung zu Nikotin ist genauso legendär wie der scharfe Intellekt des 93-Jährigen. Ans Aufhören hat Helmut Schmidt dabei nach eigenen Angaben nie gedacht: „Politiker müssen auf ihrem Felde Vorbild sein, aber nicht auf allen Feldern des menschlichen Lebens.“
Der berühmteste Raucher der Republik verbirgt sich für die F.A.Z.- Fotoserie gleich doppelt – hinter der Zeitung und hinter dichtem Nebel.
Werner Otto ist im Alter von 102 Jahren gestorben. Der „Titan der Marktwirtschaft“ hatte den weltbekannten Otto-Versand 1949 in Hamburg gegründet und zählte zu den großen Unternehmerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit.
Ein katholischer Traditionsverlag stürmt die Hitparaden. Mit Margot Käßmann, dem Papst aus Rom und Politikern aller Parteien.
Der Finanzmanager und AWD-Gründer Carsten Maschmeyer sucht die Nähe zu Politikern, Schauspielern, Musikern und Moderatoren, weil ihn eine Sehnsucht plagt: Die Sehnsucht nach Respekt und gesellschaftlicher Anerkennung. Bis heute versucht er, sein Image aufzupolieren.
Volker Bouffier feiert seinen 60. Geburtstag mit 500 Gästen. Unter ihnen ist auch Altkanzler Helmut Kohl.
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt redet zum Auftakt des SPD-Parteitags in Berlin nicht nur seiner Partei ins Gewissen. Schmidt warnt vor einer „selbstverschuldeten Marginalisierung“ Europas.
Der Medienpreis Bambi 2011 des Burda-Verlags ist in insgesamt 18 Kategorien verliehen worden. Wir zeigen Preisträger und interessante Auftritte.
Justin Bieber kommt spät, Lady Gaga durch die Hintertür und Gwyneth Paltrow moderiert mit tiefem Dekolleté. Altkanzler Helmut Schmidt erhält einen „Millenniums-Bambi“; das Reh in der Kategorie „Integration“ für Rapper Bushido löste einen Eklat aus.
An diesem Dienstag wird die Ostseepipeline Nord Stream in Betrieb genommen. Sie war politisch wie ökologisch umstritten, hat aber vielen Menschen Arbeit gebracht und soll die Versorgungssicherheit erhöhen.
Peer Steinbrücks Bewerbung als Kanzlerkandidat weckt kaum Begeisterung in der SPD. „Was soll jetzt noch kommen? Ein Buch mit dem Papst?“, fragen manche.
Noch ist er nicht einmal Kanzlerkandidat, schon regt sich heftiger Unmut über Peer Steinbrück. In der F.A.S. kritisieren führende SPD-Landespolitiker seine Auftritte mit Helmut Schmidt und sprechen sich gegen eine rasche Entscheidung über den Kanzlerkandidaten aus.
Der Kanzlerkandidat des Altkanzlers zeigt, was in ihm steckt: Der Gesprächsband von Helmut Schmidt und Peer Steinbrück dokumentiert eine Begegnung in gebremster Lockerheit.
Statt eines Gesprächs nur Verlautbarung: Peer Steinbrück und Helmut Schmidt liefern im Sonntagstalk ein politisches Pas de deux, und Günther Jauch souffliert.
Der SPD-Vorsitzende Gabriel will ungeachtet der Debatte über eine mögliche Kanzlerkandidatur Peer Steinbrücks erst Ende 2012 oder Anfang 2013 einen Kandidaten vorschlagen. Das sagte Gabriel am Montag in Berlin.
Die Klugen Köpfe kehren zurück. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung läßt die erfolgreiche Werbekampagne, in der prominente und kluge Köpfe hinter der F.A.Z. stecken, wieder aufleben. Den Start macht - wie sollte es anders sein - Michael Schumacher.
Mit dem Friedensnobelpreis werden in diesem Jahr die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, deren Landsfrau Leymah Gbowee und die jemenitische Journalistin Tawakkul Karman ausgezeichnet. Mit ihr erhält auch eine Aktivistin der Arabellion die Auszeichnung.
Angela Merkel stellt sich den Fragen der Euroskeptiker. Ein Gespräch über den EFSF und Gott - warmherzig und ökonomisch vage.
Frankfurt, 26. September. Als der Papst gerade weg war, ging es im Fernsehen wieder um die Eurokrise - dann aber plötzlich doch schon wieder um Gott. Am Ende des großen Fernsehinterviews mit der Kanzlerin fragte Günther Jauch diese: ...
Morgen beginnt der Papst seinen viertägigen Besuch in Deutschland. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, dämpft Erwartungen für den Fortgang der Ökumene.
Die Tageszeitung "The Independent" (London) beschäftigt sich mit der weltweiten Konjunkturlage und beleuchtet die Situation in den Vereinigten Staaten: "Ist das ein normaler Hänger, früh im Zyklus? Oder ist es etwas Schwerwiegenderes? .
"Der Übergangsrat will so schnell wie möglich die Versorgung mit Strom, Wasser und Nahrungsmitteln wiederherstellen und dafür sorgen, dass Krankenhäuser wieder Verletzte behandeln können. Großbritannien und andere Länder haben zugesichert, eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.
RHEINGAU-TAUNUS-KREIS. Klaus-Peter Willsch ist bei den Medien gefragt. Wer sich als Bundestagsabgeordneter in der Regierungsfraktion von CDU/CSU offen gegen den Euro-Rettungskurs und die Meinung der Kanzlerin zum Rettungsschirm für ...
Unterfinanzierte Banken zu erschüttern und den einen oder anderen kleineren Staat, der nicht solide gewirtschaftet hat, das war dieser Krise ja noch zuzutrauen. Aber auch die CDU, die in Sachen Europa ganz in sich selbst ruhende ...
Die Krise Europas hat nun auch die europäischste Partei Deutschlands erfasst. Sie zwingt die CDU zur Wahl zwischen Herz und Verstand, Pest und Cholera.
Der Bundesregierung fehle seit längerem der politische Kompass, hat Helmut Kohl bemängelt. Die Bundeskanzlerin erwidert: Die Zeiten hätten sich geändert. Schwarz-Gelb arbeite entschlossen an den heutigen Herausforderungen.
Kein Land darf den Euro verlassen, warnt Finanzminister Wolfgang Schäuble. Sonst wäre die Macht der Märkte über die Politik grenzenlos. Im F.A.S.-Gespräch verteidigt er die Brüsseler Gipfelbeschlüsse zur Rettung Griechenlands gegen ihre Kritiker.
Er bleibt einfach sitzen. Um zwölf Uhr mittags hat er den Platz auf der Mitte des Podiums eingenommen. Sein graumeliertes, in Wellen nach hinten fallendes Haar sieht ein wenig aus wie die Perücke eines barocken Monarchen, zumal es ein fülliges Gesicht mit Doppelkinn einrahmt.
Auf die Frage hat sie gewartet. Angela Merkel zieht den vorbereiteten Zettel hervor, die Mitschrift einer Pressekonferenz vom 10. März 2010, bei einem Berlin-Besuch des damaligen französischen Premierministers.