Hoffnung auf den Krieg
Marokko hält die Westsahara besetzt – die Einheimischen geben sich kämpferisch. Sie harren in Flüchtlingslagern in Algerien aus.
Marokko hält die Westsahara besetzt – die Einheimischen geben sich kämpferisch. Sie harren in Flüchtlingslagern in Algerien aus.
Diejenigen Deutschen, die gegen das Aus in der Vorrunde ankämpfen müssen und im Team das Sagen haben, sind allesamt hochdekoriert. Ihr Ruhm hängt nicht mehr davon ab, wie sie die WM verlassen. Nun stellt sich eine entscheidende Frage.
Sie leben in Flüchtlingslagern im Süden Algeriens: die Sahrauis. Ihre Heimat in der Westsahara wird seit Jahren von Marokko besetzt. F.A.Z.-Redakteur Martin Franke hat sich vor Ort ein Bild von ihrer Situation gemacht.
Samstags wird im Frankfurter Ostpark gekickt, das ist Gesetz beim traditionsreichen Nichtverein „Einfach Frankfurt“. Ein Veteran nimmt dafür extra den Flieger aus Algerien.
Beim Absturz eines Transportflugzeugs in der Nähe der algerischen Hauptstadt Algier sind mindestens 257 Menschen ums Leben gekommen. Warum die Maschine abstürzte, ist noch unklar.
Offizielle Angaben über die Zahl der Opfer gibt es bislang noch nicht. Das Flugzeug russischer Bauart ging Augenzeugen zufolge im Norden des Landes nieder.
Seit Anfang Dezember war eine 16-jährige Hamburgerin verschwunden, jetzt wurde sie in Algerien aufgegriffen. Die Schülerin war laut Medienberichten zum Islam konvertiert.
Ungewöhnlich kaltes Wetter hat den Menschen im nördlichen Algerien ein dort seltenes Naturschauspiel beschert: Schneefall. Eigentlich ist die Sahara eine der heißesten Wüsten der Welt und deshalb war die weiße Pracht auch schnell wieder vorbei.
Macron will das Verhältnis zwischen Frankreich und Algerien aus der von Kolonialisierung und Krieg geprägten bitteren Selbstbeschau herausführen. Das algerische Regime scheint zu diesem Aufbruch nicht bereit. Mehreren französischen Journalisten wurde die Einreise verweigert.
Die Dokumentarfilmerin Beatrix Schwehm hat eine Familie bei der Übersiedlung von Deutschland nach Algerien begleitet. In „Luise und Mohamed“ geht es auch um die Konversion zum Islam.
Das Bundesverwaltungsgericht hat die Rückführung zweier Terrorverdächtiger in Niedersachsen bestätigt. Im Umgang mit Gefährdern ist eine Abschiebung jedoch kein Allheilmittel. Welche Möglichkeiten gibt es noch?
Deutschland und die Maghreb-Staaten arbeiten bei der Rückführung abgelehnter Asylbewerber jetzt besser zusammen. Die Reisepapiere holt trotzdem niemand ab. Woran liegt das?
Der Psychoanalytiker Fethi Benslama ist einer der wichtigsten Islamismusforscher Frankreichs. Ein Gespräch über die psychischen Ursachen für Radikalisierung, Houellebecq und die Wahl.
Kritik an zu nachsichtigen Staatsanwälten: Ein Unternehmer aus Westfalen begehrt gegen die Justizbehörden auf. Intensivtäter kommen aus wenigen Ländern.
Eine lange Diskussion geht zu Ende: Der Bundesrat hat das Gesetz zur Einstufung der Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer abgelehnt. Die Union will trotzdem weiter dafür kämpfen.
Algerien, Marokko und Tunesien sollen nach dem Willen der Grünen auch weiterhin nicht als sichere Herkunftsländer für Flüchtlinge gelten. Die CSU wirft der Partei vor, Asylmissbrauch zu tolerieren.
Emmanuel Macron gilt als aussichtsreicher Kandidat für die nächste Präsidentenschaft in Frankreich. Nach seinen Äußerungen über Frankreichs Vergangenheit gerät er nun unter Druck. Damit geht er anders um als sein Konkurrent.
Die Bundeskanzlerin wollte mit dem algerischen Staatschef über die Begrenzung der Migrationsbewegungen sprechen. Wegen gesundheitlicher Probleme Bouteflikas verschiebt Merkel ihre Reise jetzt.
Gegen Simbabwe kommen die Fußballer aus Senegal im zweiten Spiel zum zweiten Sieg. Algerien verliert unglücklich gegen Tunesien – und braucht jetzt im letzten Vorrundenspiel einen Sieg.
In Gabun startet der Afrika-Cup. Dortmunds Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang ist die Hoffnung des Gastgebers. Doch es gibt auch Probleme zu Beginn des Fußballturniers – nicht nur für deutsche Fans.
Es ist kein Zufall, dass gerade junge Männer aus Nordafrika zu Kriminalität neigen. Schon in ihrem Heimatland war ihnen ein besseres Leben verwehrt – und sie mussten mit Gewalt umgehen, die in Europa ihren Ursprung hat. Eine Analyse.
Bisher weigert sich die NRW-Landesregierung, Länder wie Marokko zu sicheren Herkunftsstaaten erklären. Der CDU-Landeschef erhöht nun den Druck: Die SPD zeigt sich gesprächsbereit, die Grünen mauern.
Kriegsschiffe für Algerien oder Munition für die Vereinigten Staaten: Der SPD-Abgeordnete Rainer Arnold nimmt die gestiegenen Rüstungsexporte in Schutz – sie hätten auch etwas Gutes.
Energie ist wieder deutlich teurer geworden. Der Preis für Rohöl steigt über 50 Dollar je Fass – der Preis für Heizöl in Deutschland über 50 Cent je Liter. Woran liegt das?
Die Maghreb-Staaten Marokko, Algerien und Tunesien sollen zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden. Hessens Grüne halten das Modell allerdings für grundsätzlich falsch.
In Karlsruhe ermittelt eine Spezialeinheit, wenn Einwanderer mehrfach straffällig werden. Die meisten Täter kommen aus Ländern des Maghrebs. Lohnt sich der aufwendige Kampf gegen die Alltagskriminalität?
Baden-Württembergs Ministerpräsident schert mit seiner Entscheidung aus der Linie der Grünen aus. Der erzielte Kompromiss sei ausreichend. Andere Grüne feiern hingegen die Verlegung der Abstimmung.
Bund und Länder sind sich uneins darüber, ob Tunesien, Marokko und Algerien als sichere Herkunftsstaaten gelten. Die Verhandlungen sind bisher am Widerstand der Bundesländer mit grüner Regierungsbeteiligung gescheitert.
Am Freitag will der Bundesrat über die Einstufung von Marokko, Tunesien und Algerien als sicher Herkunftsstaaten entscheiden. Obwohl nur wenige Flüchtlinge aus diesen Ländern Asyl erhalten, ist die Abschiebungsquote niedrig.
Am Freitag soll der Bundesrat darüber abstimmen, ob Marokko, Algerien und Tunesien zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt werden. Führende Grünen-Politiker möchten das verhindern.
Mindestens drei von den Grünen mitregierte Länder müssen der Einstufung Tunesiens, Marokkos und Algeriens als sichere Herkunftsstaaten zustimmen. Die Bundesregierung ist offenbar zu einem Kompromiss bereit.
Innenminister Thomas de Maizière hat die Länder mit Regierungsbeteiligung der Grünen aufgefordert, der Einstufung von Algerien, Tunesien und Marokkos als sichere Drittstaaten im Bundesrat zuzustimmen.
Eine reibungslose Abschiebung funktioniert meist nur auf dem Papier. Vor allem Nordrhein-Westfalen würde gerne mehr Asylbewerber zurückführen. Doch trotz Vereinbarungen kooperieren die Herkunftsländer kaum.
Nur wenn der Bundesrat zustimmt, gelten Marokko, Algerien und Tunesien in Asylverfahren als sichere Herkunftsländer. Union und SPD appellieren an die Grünen zuzustimmen. Doch die Partei hat weiter Vorbehalte.
Im Bundestag ist der Gesetzentwurf gebilligt worden, der Tunesien, Algerien und Marokko zu sicheren Herkunftsländern von Flüchtlingen erklärt. Doch am Nein der Grünen im Bundesrat dürfte das Vorhaben zur Abschiebung vieler Migranten scheitern.