Taschendieb in acht Tagen
Ein kleiner Teil der Asylbewerber wird kriminell. Unter ihnen sind überproportional viele Nordafrikaner. Warum ist das so?
Ein kleiner Teil der Asylbewerber wird kriminell. Unter ihnen sind überproportional viele Nordafrikaner. Warum ist das so?
Die Einstufung Algeriens, Marokkos und Tunesiens als sichere Herkunftsstaaten ist richtig. Auch die Grünen sollten sich das eingestehen.
Nur wenige Menschen aus Tunesien, Algerien oder Marokko haben schon heute Recht auf Asyl. Der Bundestag hat die Länder nun zur sicheren Herkunft erklärt, dadurch wird die Abschiebung leichter. Die Opposition ist alarmiert.
Der Bundestag hat entschieden, die Liste der sicheren Herkunftsländer zu erweitern. In Marokko gibt es Folter, Tunesien kämpft mit dem Terror und Algerien wird noch immer autoritär regiert. Wie sicher sind diese Länder?
Nach der Debatte um die Übergriffe in der Silvesternacht: Die Zahl der Flüchtlinge aus den Maghreb-Staaten geht offenbar stark zurück. Die Behörden verbuchen das als Erfolg eines Gesetzes, das noch gar nicht verabschiedet ist.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière verhandelt mit nordafrikanischen Staaten über die Rücknahme von Flüchtlingen. Dabei erringt er kleine und größere Erfolge.
Tunesien will künftig bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber besser mit Deutschland zusammenarbeiten. Zunächst soll die „effektive Rückführung“ in einem Pilotprojekt erprobt werden.
Ausreisepflichtige Marokkaner und Algerier sollen künftig schneller aus Deutschland abgeschoben werden können. Diese Vereinbarung trafen Regierungsvertreter beider Länder mit Bundesinnenminister de Maizière.
Bundesinnenminister De Maizière will mit Marokko vereinfachte Abschiebungen vereinbaren. Doch die bisherigen Quoten verheißen keine große Besserung beim Thema Flüchtlingskrise.
Mehr als siebzig Jahre nach dem Erscheinen des Romans „Der Fremde“ von Albert Camus kehrt der Algerier Kamel Daoud die Perspektive um. Wer war eigentlich der „Araber“, der bei Camus zu Tode kam, was ist seine Geschichte?
Der algerische Autor Kamel Daoud musste für seine provokanten Artikel über die Kölner Übergriffe viel Kritik einstecken. Zu viel für ihn. Er will sich vom Journalismus verabschieden.
Deutschland wolle Algerien, Marokko und Tunesien mit viel Geld dazu bringen, abgeschobene Landsleute aufzunehmen, berichtet die „Bild“-Zeitung. Das Entwicklungsministerium widerspricht.
Gerade hat sich die Bundesregierung auf einen Asylkompromiss geeinigt, da legt Horst Seehofer nach: Er will elf weitere Länder als sichere Herkunft klassifizieren. Dazu zählen auch Staaten, in denen Bürgerkrieg herrscht.
Mit einer bisher beispiellosen Aktion hat die Polizei eine kleine Gruppe Algerier in einer Erstaufnahmestelle zur Registrierung gezwungen. Es handelte sich weder um Flüchtlinge, noch kamen sie direkt aus Algerien.
Eigentlich gelten die Einwanderer aus Algerien und Marokko in Düsseldorf als gut integriert. Nun leiden auch sie unter jungen Straftätern, die neu aus ihren Heimatländern kommen. Deswegen kommen die Großrazzien der Polizei bei den Alteingesessenen gut an.
Algerien und Marokko müssen in Deutschland als Asylbewerber abgelehnte Landsleute zurücknehmen, fordert Wirtschaftsminister Gabriel. Dies sei eine Bedingung für deutsche Entwicklungshilfe.
Die Chancen von Asylbewerbern aus Nordafrika sind schlecht, viele werden straffällig. Ihre Anträge sollen nun schneller bearbeitet werden. Im Düsseldorfer „Mahgreb-Viertel“ erhöht die Polizei den Druck auf Kriminelle.
Die giftige Mischung aus nordafrikanisch-arabischer Kultur und Religion, die sich in der Kölner Silvesternacht Bahn brach, wird in Deutschland noch immer beschönigt oder beschwiegen. Islamkritik ist überfällig. Ein Gastbeitrag.
Fünf Tage die Woche Deutsch: Seit Schulbeginn hat unsere Autorin einen Intensivkurs für Flüchtlingskinder begleitet. Geschichten zwischen Aufbruch und Verzweiflung.
Mit der Selbstverbrennung eines Obsthändlers im tunesischen Sidi Bouzid begann vor fünf Jahren die Arabellion. Für die meisten Menschen im Land hat sich kaum etwas zum Besseren verändert – und das hat Folgen. Ein Besuch.
Während in Brüssel das öffentliche Leben zum Erliegen gekommen ist, diskutiert man hierzulande über das „Terrorziel Deutschland“. Die Runde bei Jauch bemühte sich um Wirklichkeitssinn.
Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal beschreibt in seinem Roman „2084“ den Totalitarismus einer islamischen Diktatur. Er sagt: Der Westen hat die islamistische Gefahr zu lange unterschätzt. Ein Gespräch.
Für viele muslimische Einwanderer ist Frankreich ein Land der Hoffnung. Doch Enttäuschte und Verführte nutzen es seit dem Algerienkrieg als Schlachtfeld ihrer Kriege.
Mit ihm kam die Weltpolitik ins deutsche Wohnzimmer: Die Memoiren von Peter Scholl-Latour zeigen einen Mann, der aneckte, weil er politische Korrektheit verabscheute.
Die Ausweitung des Bundeswehreinsatzes ins nördliche Mali kommt der Bundesregierung zupass. Man zeigt Flagge nicht zuletzt gegenüber dem Bündnispartner Frankreich.
„Den Menschen so fern“ basiert auf einer Novelle des Schriftstellers Albert Camus. David Oehlhoffens Film erzählt die Geschichte einer Freundschaft im Algerienkrieg – mit der Landschaft in der Hauptrolle.
Lange herrschte zwischen Frankreich und Algerien eine diplomatische Eiszeit. Das hat Präsident Hollande nun geändert. Bei seinem Besuch in der ehemaligen Kolonie zieht er alle Register - wobei sich Paris vor allem eines vom neuen Partner erhofft.
Von 1944 bis zum Beginn des Kalten Kriegs schrieb Albert Camus für „Combat“, die Zeitung der Résistance. Jetzt liegen seine Artikel in deutscher Übersetzung vor. Es sind Meisterwerke.
Das Gedenken an Großereignisse blendet alles Gleichzeitige aus. So ist es auch dem arabischen Frühling widerfahren, der vor siebzig Jahren in Algerien ein gewaltsames Ende fand.
In Frankreich hat die Polizei einen weiteren, schweren Terroranschlag verhindert. Nach Aussage von Innenminister Cazeneuve hat der Zufall Polizisten auf die Spur geführt. Der mutmaßliche Attentäter ist ein Informatikstudent aus Algerien, der seit fünf Jahren in Frankreich lebt.
Für den Hackerangriff auf den französischen Sender TV5 Monde sollen Terroristen verantwortlich sein. Der Geheimdienst vermutet die Täter in Algerien. Doch bei TV5 wurden auch peinliche Sicherheitslücken aufgedeckt.
Ein Aufstieg, der nicht enden will: Shkodran Mustafi hat den FC Valencia auch mit seinen Treffern auf Platz drei geführt. Vor dem Spiel gegen Australien (20.30 Uhr) ist der Verteidiger mittlerweile ein Mann für die Dreierkette im DFB-Team.
Sie suchte nach dem Platz, den Frauen in der arabischen Gesellschaft einnehmen können und kämpfte für eine demokratische Erneuerung Algeriens: Die Schriftstellerin und Historikerin Assja Djebar ist gestorben.
Die WM-Teilnehmer Algerien und Ghana marschieren bei ihrer Kontinentalmeisterschaft in die K.o.-Runde. Abdul Rahman Baba vom FC Augsburg bereitet dabei einen entscheidenden Treffer vor.
Man konnte aus Algerien berichten, was man wollte, die kleine linke Dynastie im Frankfurter Nordend wollte von einem verknöcherten Islam nichts wissen. Sie sagte: Wer den Islam angreift, greift die Muslime an. Ein Weggefährte berichtet.
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bangt um sein politisches Überleben. Der niedrige Ölpreis bringt das Land in Zahlungsschwierigkeiten. Große Hoffnungen richten sich auf China.