Rohr und Nigeria verpassen Finale
Gegen Algerien ist für den deutschen Trainer Gernot Rohr mit Nigeria im Halbfinale des Afrika Cup Schluss. Senegal schafft den Einzug ins Endspiel hingegen dank eines tunesischen Eigentors in der Verlängerung.
Gegen Algerien ist für den deutschen Trainer Gernot Rohr mit Nigeria im Halbfinale des Afrika Cup Schluss. Senegal schafft den Einzug ins Endspiel hingegen dank eines tunesischen Eigentors in der Verlängerung.
Auf 220 von 230 Kilometern plätscherte das Renngeschehen bei der Tour de France weitgehend ereignislos dahin. Dann bringt sich das Peloton für den Massensprint in Schwung. Am Ende jubelt ein Niederländer.
Algerien steht im Halbfinale beim Afrika-Cup. Das feiern auch Anhänger in Frankreich. Dabei kommt es in mehreren Städten zu Ausschreitungen. In Montpellier stirbt sogar eine Frau, zwei Kinder werden verletzt.
Tunesien beendet im Viertelfinale des Afrika-Cups den Fußball-Traum der Madagassen. Eine Überraschung gibt es im Spiel zwischen Algerien und der Elfenbeinküste.
Nach wochenlangen Massenprotesten ist Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Die Nachricht löste in der Hauptstadt Algier frenetischen Jubel aus.
Seit 1999 war Bouteflika das Oberhaupt Algeriens, jetzt ist der 82-Jährige zurück getreten. Kritiker warfen Bouteflika unter anderem vor, er könne nach einem Schlaganfall vor einigen Jahren sein Amt nicht mehr ausüben und sei eine Marionette.
In der politischen Krise um den algerischen Präsidenten hat jetzt auch der frühere Regierungschef Ahmed Ouyahia dessen Rücktritt gefordert. Den Demonstranten dürfte das nicht genügen – sie fordern einen Wandel des politischen Systems.
Ein Artikel der algerischen Verfassung könnte dabei helfen, denn 82 Jahre alte Präsident Bouteflika für amtsunfähig zu erklären. Armeechef Ahmed Gaid Salah sähe darin einen „Ausweg aus der Krise“.
Algerien muss dringend seine Wirtschaft reformieren und die Abhängigkeit von seinen Rohstoffexporten verringern. Sonst könnte das Land enden wie Venezuela.
Abdelaziz Bouteflikas Absage an eine fünfte Kandidatur ruft in Algerien Jubel hervor – auf den Ernüchterung folgt: Denn weiter ist unklar, wann er als Präsident abtreten will.
Seit Tagen demonstrieren zehntausende Menschen gegen eine neue Kandidatur des Präsidenten Bouteflika. Vor allem Studenten tragen die Bewegung, doch nun werden sie wohl dazu gezwungen, ihren Campus und die Hauptstadt zu verlassen.
Der algerische Präsident verspricht einen „Systemwechsel“ an der Wahlurne. Doch die jungen Leute haben genug von ihm und gehen für einen echten Wandel auf die Straße.
In Algerien dauern die Proteste gegen eine geplante fünfte Amtszeit von Präsident Bouteflika an. Die Sicherheitsbehörden hatten angesichts der erwarteten Massenkundgebungen U-Bahn und Nahverkehrszüge in der Hauptstadt Algier lahmgelegt.
Schutzsuchende aus Gambia, Pakistan, Marokko, Armenien, Algerien, Georgien, Indien, Moldau, Tunesien und der Elfenbeinküste haben eine Anerkennungsquote von weniger als fünf Prozent. Trotzdem müssen sie intensiv geprüft werden.
Zehntausende gingen auch am Sonntag in mehreren Städten Algeriens auf die Straße, um gegen eine fünfte Amtszeit des Präsidenten zu protestieren. Diplomaten sprachen von rund 70.000 Menschen.
Der Präsident des größten afrikanischen Landes will nicht aufgeben. Derzeit wird Bouteflika medizinisch in der Schweiz behandelt – und lässt sich für die Wahlen trotzdem aufstellen. Er will aber nicht die ganze Amtszeit bleiben.
Viele Algerier haben genug von Präsident Bouteflika, der seit 1999 an der Macht ist. Der 81-Jährige regiert ein junges Land, das einen Weg aus der Armut herbeisehnt.
Hunderte algerische Bürger protestieren gegen eine fünfte Kandidatur des 81 Jahre alten Präsidenten Bouteflika. In den Medien ist darüber nichts zu erfahren. Journalisten demonstrierten nun gegen die Zensur – und wurden verhaftet.
Der Bundestag hat die Maghrebstaaten und Georgien schon zum zweiten Mal als sichere Herkunftsstaaten eingestuft. Der Entwurf droht jedoch im Bundesrat abermals zu scheitern. Worum es in der Debatte geht, erfahren Sie hier.
Marokko, Tunesien, Algerien und Georgien sollen zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden. Der Bundestag stimmte dem Gesetzesentwurf mit großer Mehrheit zu. Der Entwurf könnte jedoch noch im Bundesrat scheitern.
Ostafrika muss womöglich den Titel als Ursprungsort moderner Menschen künftig teilen. In Ostalgerien sind uralte Steinwerkzeuge entdeckt worden, die auf eine frühe Präsenz auch in Nordafrika hindeuten.
Die Bundesregierungen soll in diesem Jahr bereits Exportgenehmigungen im Wert von 416 Millionen Euro an Riad erteilt haben. Der Spitzenplatz steht allerdings im Widerspruch zu bislang bekannten Fakten.
Die Verhandlungen mit den Ländern in Nordafrika zeigen Wirkung: Weil sie eher bereit sind, ihre Staatsbürger wieder aufzunehmen, werden mehr abgelehnte Asylbewerber zurückgeschickt.
Die Debatte über Migration und Integration wird mitentscheidend für die Landtagswahl in Hessen sein. Das Spektrum in den Parteiprogrammen reicht von der Einschätzung, dass mehr Zuwanderung erforderlich sei, bis zur Sehnsucht nach konsequenter Abschottung.
Algerien gilt als Hort der Stabilität. Denen, die nach Algerien abgeschoben werden, droht keine Gefahr, bestenfalls Unzufriedenheit.
Merkel reist nach Algerien, und auch wenn das Land nur indirekt Einfluss auf den Flüchtlingszuzug nimmt, geht es vor allem um dieses Thema.
Bei ihrem Besuch in Algerien hat die Bundeskanzlerin konkrete Zusagen zu einem Rückführungsabkommen erhalten. Es sei wichtig, Partner zu haben, damit der deutsche Staat auch handeln könne, so Merkel.
Viele junge Algerier suchen in Deutschland Asyl. Oberstes Ziel von Merkels Besuch in Algier ist daher ein Rückführungsabkommen. Nun hat sie konkrete Zusagen erhalten.
Im Jahr 2017 wurden 504 Asylbewerber aus Algerien in ihre Heimat abgeschoben. Bundeskanzlerin Merkel wird bei ihrem Besuch in dem Land wohl auch über eine mögliche Einstufung als sicherer Herkunftsstaat sprechen.
Bisher waren Marokko, Algerien und Tunesien in der Flüchtlingskrise vor allem Transitländer. Nun werden sie selbst immer stärker zu Herkunftsländern – denn viele Bewohner der Maghreb-Staaten sind mit ihrer Geduld am Ende.
Die Grünen sollen ihre Blockade um Streit um sichere Herkunftsländer aufgeben, fordert Bayerns Innenminister Herrmann. Auch die Bundeskanzlerin bekräftigt abermals die Haltung der Koalition in der Frage.
Das Kabinett beschließt am Mittwoch, die Liste der sicheren Herkunftsländer zu erweitern. Doch das Gesetz könnte wie schon 2017 an der Zustimmung des Bundesrats scheitern. Horst Seehofer plant schon die nächste Erweiterung.
Die Europäische Union will die Aufnahme und Registrierung von Migranten nach Afrika verlagern. Doch wie realistisch ist das, und wo könnten solche Zentren entstehen?
Immer mehr Afrikaner versuchen, über Algerien nach Europa zu gelangen. Dort will Brüssel Aufnahmelager einrichten. Doch das Land verfolgt auch ohne europäische Hilfe schon eine rigide Flüchtlingspolitik – und setzt Menschen in der Wüste aus.
In der Deutschland herrscht derzeit ein akuter Mangel an Krankenpflegern. Aushilfe sucht man nun bei Migranten. Doch es gilt noch einige Hindernisse zu überwinden.
Auf dem EU-Gipfel wurde beschlossen, Lager für Migranten in Ländern einzurichten, die sich freiwillig dazu bereit erklären. Viele Staaten schauen dafür besonders über das Mittelmeer – sind die dortigen Staaten dazu bereit?