Frankreich tut sich schwer mit der Wahrheit
Mit einer Versöhnungsgeste will Präsident Macron die Versöhnung voranbringen. Er betritt damit ein Minenfeld. Die Erinnerung an den Algerien-Krieg spaltet Frankreichs Gesellschaft.
Mit einer Versöhnungsgeste will Präsident Macron die Versöhnung voranbringen. Er betritt damit ein Minenfeld. Die Erinnerung an den Algerien-Krieg spaltet Frankreichs Gesellschaft.
Wer spielt bei der Handball-WM 2021 in Ägypten wann gegen wen? FAZ.NET bietet den Überblick über alle Gruppen, Spiele, Anwurfzeiten und Spielorte.
Marokko und Algerien hoffen auf Impfstofflieferungen aus Russland und China. Das Beispiel der Maghreb-Staaten zeigt, wie schwierig es ist, im Wettlauf mit dem Westen Impfstoffe zu erhalten.
Wenn die Traumata bleiben: In ihrem Krimi „Marseille.73“ veranschaulicht Dominique Manotti, warum der Krieg zwischen Frankreich und Algerien auch zehn Jahre nach seinem Ende noch Opfer forderte.
Fast eine Million Juden lebten einmal in arabischen Staaten. Heute sind es nur noch wenige tausend. Die Geschichte ihrer Emigration und Vertreibung ist kaum bekannt.
Im Westen Algeriens haben die Wellen sieben leblose Körper angespült. Im vergangenen Jahr haben Tausende von dort die gefährliche Überfahrt nach Europa gewagt.
Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune hat eine zweimonatige Corona-Erkrankung überstanden. Behandelt wurde er in Deutschland. Nun steht er in seiner Heimat vor gewaltigen Herausforderungen.
Es ist ein kulinarisch-diplomatischer Erfolg: Algerien, Marokko, Mauretanien und Tunesien haben sich gemeinsam dafür eingesetzt, dass Couscous zum Weltkulturerbe erklärt wird – ein Gericht, das es in zahllosen Varianten gibt.
Bislang darf jeder in französischen Moscheen predigen. Präsident Emmanuel Macron will das ändern und einen nationalen „Imamrat“ schaffen. Der soll auch republikanische Werte vermitteln. Das Modell wirft viele Fragen auf.
Die neue Moschee in Algier ist die drittgrößte der Welt. Ihr Minarett ist 265 Meter hoch. Entworfen wurde sie in Deutschland. Der monumentale Bau hat im Land nicht nur Bewunderer.
Ein baskischer Lehrer reist mit Schülern in Flüchtlingslager der Westsahara, um zu helfen. Er findet, obwohl diese Menschen nichts haben, zeigen sie uns alles.
Die Zahl der Abschiebungen von Migranten aus Algerien hat in den vergangenen Wochen drastisch zugenommen. Viele der Menschen werden in Lastwagen bis an die Grenze mit Niger gebracht – und dann einfach in der Sahara ausgesetzt.
Die Protestbewegung in Algerien hat lange für eine Verfassungsreform demonstriert. Doch die überarbeitete Version, über die Präsident Tebboune jetzt ein Referendum abhalten lässt, kritisiert sie scharf.
Immer mehr Menschen verlassen Tunesien über das Mittelmeer. Inzwischen sind auch viele besser Gebildete so frustriert über die Wirtschaftskrise, dass sie die gefährliche Überfahrt wagen. Der neue Regierungschef verspricht „innovative Lösungen“.
Epos, zerschossen: Anne Weber widmet sich der modernen Heldin Annette Beaumanoir und geht ein Risiko ein. Nicht jede Wendung gelingt. Dennoch hat es der Titel auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft.
Der algerische Schriftsteller Kamel Daoud befasst sich mit Tabuthemen. In seinem neuen Buch „Meine Nacht im Picasso-Museum“ geht es um die Kunst, religiöse Intoleranz und Männer, die in Frauen nur Objekte sehen.
Für kriminelle Gruppen ist die irreguläre Migration ein Riesengeschäft. Die EU-Kommission setzt auf eine engere Partnerschaft mit Nordafrika – und investiert viel Geld in den Grenzschutz.
Frankreich hat Algerien bei einer feierlichen Zeremonie am Flughafen von Algier die Überreste von 24 algerischen Widerstandskämpfern zurückgegeben, die jahrelang im Archiv eines Pariser Museums lagen.
Frankreich verkündet den Tod des berüchtigten Kommandeurs von Al Qaida im Maghreb und hofft, die Verbündeten für seinen Kampf in der Sahelzone zu gewinnen. Dort zieht der Terror weiter von Land zu Land.
In Marokko übernimmt Mohamed VI. die Führung im Kampf gegen die Pandemie. Der Monarch geht dabei repressiv gegen Kritiker vor. Seinem Ansehen im Volk schadet das nicht.
Von der Hirtenflöte bis zum Hip-Hop: Er gilt als Botschafter der kabylischen Kunst und ebnete Algerien den Weg in die Weltmusik. Nun ist der Sänger Idir in Paris gestorben.
Das Regime in Algerien nutzt die Corona-Pandemie zur Unterdrückung der Protestbewegung, kritische Journalisten werden verfolgt. Doch die Unzufriedenheit im Land wächst.
Ein Gedicht für den Frieden im Sudan, Fußballgesänge für Freiheit in Algerien: Die besten Pressefotos des Jahres geben Anlass zur Hoffnung.
Auf der ganzen Welt liest man jetzt „Die Pest“ von Albert Camus. Doch in dem Buch steckt viel mehr als die Beschreibung einer Seuche. Es stellt auch unsere Zukunft in Frage.
Der Tod des Generalstabschefs trifft Algerien in einer kritischen Phase des Übergangs. Das Kräftegleichgewicht zwischen Politik und Armee gerät ins Wanken.
Karikaturisten sind die Stimme der Protestbewegung in Algerien. Sie verbreiten sich vor allem über soziale Medien und erreichen damit mehr Menschen als die Intellektuellen des Landes.
Abdelmadjid Tebboune gilt als Mann des Systems Bouteflika, dem er mehrmals diente. Er bekam gut 58 Prozent der Stimmen. Algerien stehen weitere Proteste bevor.
24,5 Millionen Algerier wählen einen neuen Präsidenten. Wird das Ergebnis die Gemüter befrieden? Lokale Medien berichten von zahlreichen Zwischenfällen.
Ob in Lateinamerika, Hongkong oder dem Mittleren Osten: Auf der ganzen Welt begehren junge Menschen gegen ihre Regierung auf. Was verbindet die Proteste?
Thomas Müller galt vor wenigen Wochen noch als Randfigur. Erst wurde er bei Joachim Löw im DFB-Team ausgemustert, dann bei Niko Kovac bei den Bayern. Dort ist Müller nun wieder mittendrin. Das hat Gründe.
Der Nahe Osten ist von einem tiefgehenden Wandel erfasst: Demonstranten von Bagdad bis Beirut gehen auf die Straße, um die Wertesysteme ihrer Länder nach europäischem Vorbild umzugestalten. Wird es enden wie 2011?
Er prägte die französische Geschichte und schuf den Grundriss der heutigen Fünften Republik: Wer das politische Leben unseres Nachbarlands verstehen will, kommt an Charles de Gaulle nicht vorbei.
Ein libanesischer Waffenhändler vermittelte Fregattengeschäfte mit Algerien – zur selben Zeit stand Frank-Walter Steinmeier, damals noch Außenminister, auf dessen Geschenkliste. Es geht um einen Betrag von mehr als tausend Euro.
Erst trat Präsident Bouteflika ab, dann wurde die Wahl seines Nachfolgers verschoben. Nun steht fest: Die Algerier können noch dieses Jahr ihren Staatschef wählen.
Die „Wüstenfüchse“ siegen beim Afrika-Cup. In Kairo entscheidet ein Glückstreffer das Finale zugunsten der Nordafrikaner. Die eigentlich favorisierten „Löwen von Teranga“ kämpften bis zur letzten Minute – vergeblich.
Seit Monaten fordern Demonstranten einen politischen Umbruch und eine neue Verfassung. Doch das Zeitfenster für eine demokratische Wende schließt sich.