Algerien statt Russland
Italien prescht vor und sichert sich Erdgas aus Algerien. Spanien ist dort wegen des Westsshara-Konflikts ins Hintertreffen geraten.
Italien prescht vor und sichert sich Erdgas aus Algerien. Spanien ist dort wegen des Westsshara-Konflikts ins Hintertreffen geraten.
Nach Monaten der Krise empfängt der marokkanische König überraschend Spaniens Ministerpräsidenten – mitten im Fastenmonat Ramadan. Damit will er Pedro Sánchez nach dessen Kehrtwende im Westsahara-Konflikt den Rücken stärken.
Spanien hatte Algerien als zuverlässigen Geschäftspartner empfohlen. Es könne die Abhängigkeit von Russland verringern. Ein Konflikt lässt Zweifel aufkommen.
Einst bangte das ganze Land um das Leben seiner Fußballikone. Nun führt Trainer Rigobert Song die „Unbezähmbaren Löwen“ aus Kamerun nach einem sportlichen Drama doch noch zur WM nach Qatar.
Der Fotograf Ferhat Bouda dokumentiert das Leben und Überleben nomadischer Gemeinschaften. Seine Karriere führte aber nicht schnurgerade zu Ruhm, Auszeichnungen und dem Frankfurter Fotografie Forum, wo seine Werke zu sehen sind.
Spanien braucht Marokko im Kampf gegen die illegale Migration. Madrid erkennt daher dessen Entscheidungsgewalt über die Westsahara an.
Die spanische Regierung gibt ihre Neutralität im Westsahara-Konflikt auf und kann sich eine Autonomie der Region innerhalb Marokkos vorstellen. Algerien zieht den Botschafter in Madrid ab.
Auf dem Kontinent gibt es reiche Vorkommen, doch es fehlt an der nötigen Infrastruktur. Einige ehrgeizige Erdgasprojekte stecken seit den siebziger Jahren fest. Der Ukraine-Krieg könnte jetzt einen Schub bringen.
Spanien und Nordafrika könnten dazu beitragen, die Abhängigkeit von Russland zu verringern. Doch Frankreich bremst bisher und in Afrika bereitet die aktuelle Sicherheitslage Sorgen.
Spanien und Nordafrika könnten bei der Energieversorgung Europas helfen. Das Problem: Bis heute fehlen leistungsstarke Leitungen.
Vor einem Jahr nahm Marokko diplomatische Beziehungen zu Israel auf. Wird der israelisch-iranische Konflikt seitdem in den Maghreb importiert?
Der Konflikt zwischen Marokko und Algerien um die Westsahara verschärft sich. Beobachter sehen die schwerste Krise seit vielen Jahrzehnten. Das hat auch Folgen für Deutschland.
Auf Merkels Erbe ist die bürgerliche Rechte in Frankreich nicht gut zu sprechen. Die Präsidentenanwärter fordern einen Einwanderungsstopp und mehr Atomkraft.
Drei algerische Zivilisten sollen bei einem marokkanischen Anschlag ermordet worden sein. Algerien hat nun damit gedroht, ihren Tod „nicht ungestraft“ zu lassen. Kommt es zu einer Eskalation der diplomatischen Krise?
Sechs Jahrzehnte nachdem französische Polizisten mitten in der Hauptstadt wohl mehr als 100 demonstrierende Menschen töteten, nimmt erstmals ein Präsident am Gedenken teil.
Vor genau sechzig Jahren haben die Sicherheitskräfte in Paris mit großer Gewalt Proteste von Algeriern zerschlagen, Dutzende Demonstranten wurden getötet. Die Ereignisse lasten bis heute schwer auf Frankreich.
Algerien wird seine Gaslieferungen nach Spanien im Oktober reduzieren. Im Südwesten Europas machen sich die Auswirkungen der schweren diplomatischen Krise zwischen Algerien und seinem regionalen Rivalen Marokko bemerkbar.
Der italienisch-schwedische Diplomat hat schon in vielen internationalen Krisen vermittelt. Nun soll er als Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen eine Lösung im Konflikt um die Westsahara finden.
Immer mehr Migranten aus Algerien machen sich auf den Weg nach Spanien. Die relativ kurze Route auf die Balearen wird immer wichtiger. In diesem Jahr kamen auf den Inseln bereits 120 Boote an.
Macron wirft Algerien eine unehrliche Erinnerungskultur vor, aber auch, dass es seine Probleme nicht in den Griff bekommt. Das Regime in Algier reagiert gereizt.
Algier sperrt seinen Luftraum für französische Flugzeuge und ruft den Botschafter zurück. Der Grund: Frankreichs Präsident hat die Erinnerungspolitik des Landes kritisiert und Visa-Regeln verschärft.
Abdelaziz Bouteflika hat Algerien nach den Jahren des Terrors stabilisiert, aber mit seinem Festhalten an der Macht in eine schwere Krise gestürzt. Jetzt ist der frühere Präsident im Alter von 84 Jahren gestorben.
Das teilte das Büro des Ex-Präsidenten von Algerien am Freitag mit. Bouteflika war zwischen 1999 und 2019 Staatsoberhaupt des Landes, hatte sich aber nach einem Schlaganfall 2013 nur noch selten in der Öffentlichkeit gezeigt.
Als Abdelaziz Bouteflika vor zwei Jahren gesundheitlich schwer angeschlagen abermals kandidieren wollte, zerbrach seine Macht nach Massenprotesten. Nun ist er mit 84 Jahren gestorben.
Algerien bezichtigt Marokko, Separatisten im Nordosten des Landes zu unterstützen. Sie sollen für schwere Waldbrände dort verantwortlich sein.
In Algerien kämpft die Armee gegen 69 Waldbrände. Auf Euböa erzielt die Feuerwehr erste Erfolge. In Italien wird vor Rekordhitze gewarnt. Und die Türkei wird jetzt auch noch von Überschwemmungen getroffen.
Der Fall Patrick Moster reißt die Gräben im deutschen Sport weiter auf. Wer stürzt hinein? Das Warmlaufen um die Nachfolge von DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat längst begonnen.
Der Chef von Europas größtem Gaspipelinenetz Marco Alverà findet Amerikas Forderungen zu Nord Stream 2 unmoralisch – und will künftig statt Erdgas Wasserstoff durch die Leitungen schicken, um Europas Energieversorgung effizienter zu machen.
Der Religionspädagoge Abdel-Hakim Ourghi hat sich in Freiburg einen Namen als liberaler Islamreformer gemacht. Doch plötzlich wird seine Lehrbefugnis nicht verlängert. Was ist geschehen?
Nur 23 Prozent der Algerier haben sich an der Parlamentswahl am vergangenen Samstag beteiligt. Von dem Boykott profitiert haben vor allem die bisher regierenden Parteien, wenngleich sie geschwächt aus den Wahlen hervorgehen.
Vor der Parlamentswahl in Algerien sind die Sicherheitskräfte so hart wie selten zuvor gegen die Protestbewegung „Hirak“ vorgegangen. Wer es wagte, zu protestieren, dem drohte die Festnahme. Doch nicht nur den Demonstranten.
Die Protestbewegung „Hirak“ fordert einen Regimewechsel in Algerien. Vor den Wahlen im Juni erhöht der Staat den Druck – und wirft den Demonstranten Verbindungen zu Islamisten vor. Das folgt einem alten Muster.
Gegen Algerien gelingt den deutschen Handballern keine Gala wie gegen Slowenien. Doch sie gewinnen letztlich ungefährdet und bleiben in der Qualifikation für Olympia ungeschlagen.
Wenn die deutschen Handballer das Spiel gegen Algerien am Sonntag nicht verlieren, reisen sie zu den Spielen nach Tokio. Beim Sieg über Slowenien glänzt ein famoser Andreas Wolff im Tor.
Freitag Schweden, Samstag Slowenien, Sonntag Algerien: Das deutsche Handball-Team erwartet in der Olympia-Qualifikation Schwerstarbeit. Vor allem auf die „Kanten“ aus Kiel kommt es an.
Übersetzung Amanda Gormans +++ Zum Tod von Chris Barber +++ Folter und Mord in Algerien +++ Interview Ursula Staudinger +++ Gedicht von Marieke Lucas Rijneveld