Außer Athen
Wer geht, wer bleibt, wer hält das alles überhaupt noch aus? Ein paar Tage in Griechenland im Winter 2011 geben einen tiefen Einblick in die Zustände des Landes und den drohenden Verfall.
Wer geht, wer bleibt, wer hält das alles überhaupt noch aus? Ein paar Tage in Griechenland im Winter 2011 geben einen tiefen Einblick in die Zustände des Landes und den drohenden Verfall.
Mehmet Kurtulus spielt zum vorletzten Mal den verdeckten Ermittler Cenk Batu. Dieser soll eine islamistische Zelle aufrollen. Einen so guten „Tatort“ sah man lange nicht.
Bundesaußenminister Westerwelle hat in der Bundestagsdebatte zum neuen Afghanistan-Mandat der Bundeswehr das Jahr 2011 als „Wendepunkt“ für die Afghanistan-Politik bezeichnet. Eine Mehrheit für das Mandat gilt als sicher.
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das neue Mandat für den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan gebilligt. Bis Januar 2013 soll die Truppenstärke von 5350 auf 4400 Soldaten reduziert werden.
Pakistan droht der Entzug von Hilfsgeldern aus Amerika in Höhe von 700 Millionen Dollar. Die Regierung gehe nicht konsequent genug gegen den Bau von Bomben vor, die in Afghanistan eingesetzt werden, hieß es.
„Glaubwürdigkeitsdefizit“ zwischen Islamabad und Washington: Pakistan hat angekündigt, den Nachschub für die internationalen Truppen in Afghanistan noch länger blockieren zu wollen.
Die Sterblichkeit von Kindern und Müttern in Afghanistan ist deutlich gesunken, seit es dort ehrenamtliche Gesundheitshelferinnen gibt. Eine von ihnen ist Rogul.
FDP-Politikerin Elke Hoff droht damit, dem Afghanistan-Mandat für die Bundeswehr die Unterstützung zu entziehen - falls nicht bestimmte Fähigkeitslücken geschlossen werden. Westerwelle will eine Regierungserklärung abgeben.
Große Hoffnungen ruhen darauf, mehr Migranten für den Lehrerberuf zu gewinnen. Doch auch deutsche Studenten müssen lernen, besser mit der Vielfalt im Klassenzimmer umzugehen.
Iranische Revolutionsgarden haben im Staatsfernsehen die ferngesteuerte amerikanische Aufklärungsdrohne präsentiert, welche die Luftwaffe vorige Woche abgefangen haben will. Zudem schickte Iran einen Brief an die UN.
Bei Anschlägen auf schiitische Gläubige in Kabul und Masar-i-Scharif sind mehr als 50 Menschen getötet worden. Eine pakistanische Terrororganisation bekennt sich zu den Attentaten.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Afghanistans Präsidenten Karzai zu mehr Engagement aufgefordert. Syriens Präsident Assad sprach er im Gespräch mit der F.A.Z. die Legitimität ab.
Auf der Afghanistan-Konferenz in Bonn haben die Staats- und Regierungschefs dem Land Hilfe bis 2024 zugesagt. Präsident Karzai versprach im Gegenzug weitere Reformen.
Bundeskanzlerin Merkel hat den afghanischen Präsidenten Karzai aufgefordert, den Kampf gegen Korruption voranzubringen - ebenso wie den Versöhnungsprozess mit den Taliban.
Im Jahr 2014 will die Bundeswehr aus Afghanisten abziehen. Der Einsatz hat die Bundeswehr stärker verändert als jede Armeereform. Die deutschen Soldaten haben gezeigt, dass sie bestehen können.
Nach dem Abzug der internationalen Truppen droht Afghanistan der wirtschaftliche Zusammenbruch. Der Bergbau soll die Lücke schließen, denn das Land ist reich an Bodenschätzen.
Die Afghanistan-Konferenz in Bonn wird endgültig ohne Pakistan stattfinden. Außenminister Westerwelle äußerte sich gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über das Fernbleiben Pakistans verärgert.
Frieden in Afghanistan ist ohne Islamabad nicht möglich. Aber mit Islamabad auch nicht. So treibt der Afghanistan-Einsatz seinem Ende zu, ohne dass sich eine Lösung abzeichnet.
Vor zehn Jahren machte sich in Afghanistan Aufbruchstimmung breit. Nun bestimmt die Abzugsstimmung des Westens die Politik. Im Kampf gegen die Taliban haben sich die Aufbauhelfer und Präsident Karzai auf alte Machtstrukturen eingelassen.
Aus Protest gegen den Luftangriff wird Pakistan nicht an der Bonner Afghanistan-Konferenz teilnehmen. Bundeskanzlerin Merkel ist „sehr betrübt“ über die Absage.
Aus Protest gegen den Nato-Luftangriff auf pakistanische Militärposten wird Pakistan der Bonner Konferenz fernbleiben. Ohne die Unterstützung des benachbarten Pakistans gilt es als sehr schwierig, Frieden und Stabilität in Afghanistan zu erreichen.
Gerade erst wollten die Amerikaner das Verhältnis zu Pakistan verbessern, da kam der nächste Tiefpunkt. Doch nicht alle Drohgebärden sind zum Nennwert zu nehmen.
Bei einem Angriff von Nato-Kampfhubschraubern auf einen Militärposten an der Grenze zu Afghanistan sind 24 pakistanische Soldaten getötet worden. Ministerpräsident Gilani bestellte den amerikanischen Botschafter ein.
Hart der Stil, präzise die Beobachtungen und noch angesichts des Ärgsten ohne Erbaulichkeit: Wolfgang Sofsky beschreibt mit großer Genauigkeit Bilder von Gewalt und Tod.
Die pakistanischen Taliban haben angeblich einen Waffenstillstand mit der Regierung in Islamabad erklärt. Vermittler der Regierung führen offenbar Vorgespräche für Friedensverhandlungen.
Die afghanische Loya Dschirga hat sich hinter den Kurs von Präsident Karzai gestellt, der mit Amerika über eine strategische Partnerschaft verhandelt. In Dschalalabad kam es zu Studentenprotesten gegen den Verbleib amerikanischer Truppen.
Deutschland will Afghanistan auch nach dem Truppenabzug unterstützen. „Wir werden unsere Freunde nicht vergessen“, sagte Außenminister Westerwelle nach einem Gespräch mit dem afghanischen Präsidenten Karzai.
In Marokko dreht der WDR einen Film über Bundeswehrsoldaten in Afghanistan: „Auslandseinsatz" handelt vom Krieg, schonunglos. Alle Beteiligten gehen bis an ihre Grenzen.
In Kabul löst die große Ratsversammlung Ernüchterung aus. Denn Präsident Karzai lässt über ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten beraten, das es noch nicht gibt.
Drogenanbau ist in Afghanistan offiziell verboten. Das hat viele Menschen in die Armut getrieben. Wie sich ein geiziger Bauer trotzdem einen Ehrentitel kaufen konnte.
Der deutsche Isaf-Regionalkommandeur Kneip sieht Potential für eine Straffung seiner Truppe. Doch wo die Taliban vertrieben wurden, will er nicht zu früh weggehen.
Das Bundeswehrkontingent in Afghanistan soll im Laufe deses Jahres von derzeit 5230 auf 4400 Soldaten reduziert werden. Darauf verständigten sich nach F.A.Z.-Informationen Kanzlerin Merkel und die zuständigen Minister.
Der Autoritätsverfall Guido Westerwelles reißt auch das Auswärtige Amt mit in den Abwärtssog. Was wichtig ist, wird ohnehin im Kanzleramt entschieden. Die Diplomaten mühen sich nicht mehr, ihren Verdruss zu verbergen.
Wegen kritischer Äußerungen über den afghanischen Präsidenten Karzai ist ein hochrangiger amerikanischen General entlassen worden. Er hatte die afghanische Führung als „realitätsfern“ und undankbar bezeichnet.