General Kneip will reinvestieren
In Helmand herrschen Krieg - und Hitze. Das brachte Esmatullah auf den Plan. Wie ein Ofenbauer den Ruf der Provinz verbesserte.
Afghanistans Präsident Karzai will bereits jetzt einen großen Teil der Sicherheitsverantwortung einheimischen Soldaten und Polizisten anvertrauen. Dies sagte er auf einer Sicherheitskonferenz in Istanbul.
Bei der Bonner Afghanistan-Konferenz laufen alle Fäden beim deutschen Sonderbeauftragten zusammen. Michael Steiner wird zwischen 100 Delegationen für das langfristige Engagement der internationalen Gemeinschaft am Hindukusch moderieren.
Verteidigungsminister de Maizière hat ein neues Standortkonzept vorgelegt. In Rennerod atmen nun der Bürgermeister, der Kommandeur und ein Gastwirt auf.
In Nawabad sollen die Einheimischen Bewaffnete für einen Außenposten der Bundeswehr stellen. Doch die Afghanen tun sich schwer - sie fürchten die Taliban.
Syriens Präsident Baschar al Assad hat vor einem „Erdbeben“ im Nahen Osten gewarnt, sollte der Westen die Protestbewegung in seinem Land militärisch unterstützen. Die Aufständischen forderten derweil eine Flugverbotszone über Syrien.
Beim bislang schwersten Anschlag auf die Schutztruppe Isaf in Kabul sind 13 amerikanische Soldaten getötet worden. Im Süden Afghanistans wurden unterdessen drei Nato-Soldaten von einem Mann in afghanischer Armeeuniform erschossen.
Drei seiner Kameraden sind im Krieg in Afghanistan gefallen. Naef A. wurde angeschossen. In Warendorf arbeitet sich sein Körper zurück ins Leben.
Wer die Umwelt liebt, fühlt sich in Costa Rica wohl. Wer lange leben will, der muss nach Norwegen. Für jedes kleine Glück finden Ökonomen einen Platz.
Nach Angaben des pakistanischen Geheimdienstes sind mehrere mutmaßliche Extremisten bei einem Raketenangriff in Süd-Waziristan getötet worden. Unter den Toten sollen zwei ranghohe Anführer einer Taliban-Gruppe sein.
Der 21 Jahre alte ehemalige Bundeswehrsoldat, der im Feldlager in Afghanistan mit der Waffe auf einen Kameraden gezielt und abgezogen hatte, ist zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Er habe geglaubt, die Waffe sei nicht geladen gewesen, sagte der Vorsitzende Richter.
Die Kaserne in Rotenburg an der Fulda wird im Zuge der Bundeswehrreform geschlossen - und Bürgermeister Manfred Fehr (SPD), ist sauer. Er vermutet, dass Stimmung gegen seine Stadt gemacht wurde.
Seit einiger Zeit setzt die deutsche Polizei zur Überwachung Drohnen ein. Das ist kaum bekannt, aber vom Gesetz gedeckt. Nur warum verhalten sich dann alle, die mit dem Gerät arbeiten, so verdächtig?
Die Bundeswehr zählt zu den wichtigsten Sponsoren des Spitzensports. Sogar Wehrdienstverweigerer greifen für einen Olympiasieg zur Waffe. Ist die Abhängigkeit vom Steuergeld des Militärs sinnvoll?
Die amerikanische Außenministerin Clinton hat Präsident Karzai bei einem Treffen in Kabul Unterstützung auch nach einem Abzug amerikanischer Kampftruppen zugesagt. In Ostafghanistan töteten Isaf-Kräfte unterdessen mehr als 100 Aufständische.
In Wiesbaden investiert die amerikanische Regierung Millionen. Das Hauptquartiers soll bis 2013 umziehen.
Bundespräsident Wulff hat bei seiner Kurzvisite in Kabul den Afghanen Unterstützung zugesagt - auch nach dem Abzug deutscher Soldaten.
Für amerikanische Kriegsveteranen mit posttraumatischen Störungen gibt es eine ungewöhnliche Therapie: Sie bilden Hunde aus.
Die Nato sieht sich auf gutem Weg, in Afghanistan einsatzfähige einheimische Sicherheitskräfte zu schaffen. Man habe „enormen Aufwuchs“ zu verzeichnen: die afghanischen Sicherheitskräfte umfassen inzwischen 307.000 Mann.
Richtig arbeiten tun sie nicht, die Leute, die für uns da im Parlament sitzen, oder? Nicht immer ist das Urteil des Bürgers über seine Repräsentanten gerecht. Vom Paragraphendrechsler bis zum Scheinaktiven: eine kleine Typologie der Bundestagsabgeordneten.
Innenminister Friedrich forderte die Bundesländer auf, den Einsatz der Spionage-Software zu unterlassen. Eine überarbeitete Strafprozessordnung soll zudem eine Neureglung enthalten.
Die schlechte Ernte im vergangenen Jahr hat den Opiumpreis in die Höhe getrieben. Das verleitet viele Bauern, Schlafmohn anzupflanzen. Die Vereinten Nationen warnen, dass die Produktion mittelfristig weiter steigt.
Im Südosten Berlins sind an einer S-Bahnstrecke zwei weitere Brandsätze gefunden worden. Seit Montag haben sich wegen eines Brandanschlags mehr als 300 Züge verspätet.
Die Staatsanwaltschaft hat Kritik zurückgewiesen, ein höchst gefährlicher und verdächtiger Mann sei durch Behördenpannen entkommen. Es habe seinerzeit kein Anlass bestanden, den Studenten als islamistischen Terroristen einzuordnen.
Am 7. Oktober 2001 begann die internationale Intervention in Afghanistan. Rasch wurden die Taliban vertrieben - doch nicht besiegt. Zehn Jahre später ist die Euphorie verflogen. Eine Bildergalerie.
Der Afghanistan-Feldzug soll in zwei Jahren ein Ende haben. Die provozierende Frage aber, was uns Deutschen einen Krieg wert ist, wird sich wieder stellen.
Vor zehn Jahren begann die Nato-Intervention in Afghanistan: Der frühere Kommandeur der internationalen Truppen McChrystal kritisierte in einer Rede zum Jahrestag, nur die Hälfte der Kriegsziele sei erreicht worden.
Vor zehn Jahren begann der jüngste Krieg in Afghanistan. Ein überstürzter Abzug wäre unseren Sicherheitsinteressen abträglich. Verteidigungsminister de Maizière mahnt zu Recht zu strategischer Geduld.
Verteidigungsminister de Maizière hat in Brüssel Erwartungen gedämpft, der Abzug der Nato-Truppen aus Afghanistan könne schnell vollzogen werden. Er betonte, eine Verkleinerung des deutschen Kontingents sei nur in Absprache mit den Verbündeten möglich.
Auf seiner ersten Dienstreise nach Europa hat der amerikanische Verteidigungsminister die Verbündeten in der Nato zur rüstungspolitischen Zusammenarbeit aufgerufen und vor Einsparungen beim Militär gewarnt.
Jede afghanisch-indische Annäherung wird in Pakistan mit missbilligendem Unmut verfolgt, so auch der Besuch des afghanischen Präsidenten in Delhi.
Der Afghanistan-Einsatz kostet Deutschland drei Mal so viel wie die ursprünglich veranschlagten 5,5 Milliarden Euro. Nach Angaben der Wirtschaftsforscher vom DIW muss Deutschland bis zum geplanten Abzug 2014 weitere 5 Milliarden Euro investieren.
Der afghanische Präsident Karzai rückt von weiteren Verhandlungen mit den Taliban ab. Das Attentat auf den früheren Präsidenten Rabbani habe seine Sicht verändert: „Ihre Boten kommen und töten. Mit wem also sollen wir Frieden machen.“
Nato-Soldaten haben in Afghanistan einen der wichtigsten Führer des terroristischen Haqqani-Netzwerks gefangen genommen. Hadschi Mali Khan sei in der Provinz Paktia an der Grenze zu Pakistan festgenommen worden, teilte das Bündnis mit.