Harmonie in der Halle des Volkes
Wenn Amerika Afghanistan verlässt, will sich China dort engagieren – und mit ihr die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit: Das Antiterrorbündnis entwickelt wirtschaftliche Kooperation.
Wenn Amerika Afghanistan verlässt, will sich China dort engagieren – und mit ihr die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit: Das Antiterrorbündnis entwickelt wirtschaftliche Kooperation.
Der amerikanische Verteidigungsminister Panetta ist nach Afghanistan gereist. Er warnte Pakistan, Washington habe mit Islamabad nur „begrenzte Geduld“. Wegen eines Nato-Luftangriffs brach der afghanische Präsident Karzai seine China-Reise ab.
Dem amerikanischen Militär ist mutmaßlich ein bedeutender Schlag gegen Al Qaida gelungen. Die „Nummer zwei“ des Terrornetzes, Abu Yahya al Libi, sei bei einem Drohnenangriff getötet worden, bestätigte ein Sprecher der Weißen Hauses.
Nach dem Massaker in Syrien gerät François Hollande erstmals in die Kritik. Als Präsidentschaftskandidat dachte er noch laut über ein militärisches Eingreifen in Syrien nach, weil er außenpolitische Statur zeigen wollte. Als Präsident gibt er sich zögerlicher - und stößt damit auf Unmut.
In den vergangenen Jahren kostete der Konflikt in Afghanistan immer mehr Zivilisten das Leben. Nun melden die Vereinten Nationen einen Rückgang der Opferzahlen.
Ein Land unter dauernder Spannung: Der Schriftsteller Atiq Rahimi erzählt vom intellektuellen Leben am Hindukusch. Für Schuld und Sühne muss immer das Kollektiv herhalten.
Die Isaf-Truppen in Afghanistan haben bei einem Luftangriff nach eigenen Angaben den zweitwichtigsten Al-Qaida-Führer im Land getötet. Amerika trauert unterdessen am nationalen Gedenktag „Memorial day“ um seine gefallenen Soldaten.
Nach 60 Jahren zieht das V. Korps der Army ab. Noch ein Afghanistan-Einsatz, dann wird die Einheit im nächsten Sommer aufgelöst. Sie ist ein Symbol für die seit dem Kalten Krieg völlig veränderte Präsenz der amerikanischen Streitkräfte in Europa und der Region.
Bei einem Luftangriff der Nato-Truppen in der ostafghanischen Provinz Paktia ist eine Familie mit sechs Kindern getötet worden. Ein Sprecher der Isaf-Schutztruppe sagte, angegriffene Bodentruppen hätten Luftunterstützung angefordert und erhalten. Afghanistans Präsident Karzai ordnete eine Untersuchung an.
Sein Vorgänger hat die Wehrpflicht ausgesetzt, jetzt sucht die Bundeswehr händeringend Personal. Im Interview spricht Verteidigungsminister Thomas de Maizière über die Personalnot der neuen Freiwilligenarmee, Panzerkäufe im Ausland und warum die Reform der Bundeswehr zu mehr Ausgaben führt.
Verteidigung ist eine nationale Angelegenheit? Die Wirklichkeit hat sich längst geändert. Die Armeen der Nato-Partner müssen zusammenarbeiten. Kein Land ist mehr autark.
Das afghanische Parlament hat das mit Washington geschlossene Partnerschaftsabkommen für die Zeit nach dem Truppenabzug der Amerikaner gebilligt. Es sieht vor, dass amerikanische Truppen auch nach 2014 afghanische Sicherheitskräfte ausbilden.
Die Botschaft von Frankreichs Staatspräsident an seine Soldaten war eindeutig: Er will sie nach Hause holen. „Die Zeit der afghanischen Souveränität ist gekommen“, sagte Hollande bei seinem ersten Besuch der französischen Isaf-Truppen.
De Maizière ist sich sicher: Der Abzug aus Afghanistan wird teuer. Doch auch nach 2014 soll die Bundeswehr Aufgaben am Hindukusch übernehmen. Im Gespräch mit der F.A.Z. kritisiert der Minister außerdem das Verhalten Norbert Röttgens: wenn die Bundeskanzlerin um etwas bitte, dann habe man dem zu folgen.
Schnell könnten aus 55 Fällen wieder 200 000 werden, schätzen Experten. Besonders in drei Ländern greifen die Impfkampagnen nicht.
Während in Oslo die Überlebenden von Utøya aussagen, geht das politische Leben in Norwegen weiter. Ausgerechnet die vom Massenmörder Breivik angegriffene Arbeiterpartei hat es dabei immer schwerer.
Vor zehn Jahren lag der Telekommunikationsmarkt in Afghanistan am Boden. Nun zeigt ein Bericht die positive Entwicklung auf. Doch es gibt noch viel zu tun.
Deutschlands finanzielle Entwicklungshilfe läuft über die KfW Bankengruppe. 600 Mitarbeiter in Frankfurt sorgen dafür, dass die Mittel in 80 Ländern auf der ganzen Welt ankommen.
Die Nato will nach dem Abzug ihrer Kampftruppen 2014 mit einer neuen Mission in Afghanistan präsent bleiben. Geplant ist eine Operation zur Ausbildung und Beratung der einheimischen Sicherheitskräfte.
Frankreich will nächstes Jahr in Afghanistan nicht mehr kämpfen. Doch der neue Präsident Hollande hat den Bündnispartnern in Chicago versprochen, nicht ganz aus der Isaf auszuscheiden - und erst recht nicht aus der Nato.
Asien wird in diesem Jahr wohl mehr Geld für Rüstung ausgeben als Europa. Auch Amerika blickt zunehmend nach Asien. Was bedeutet das für die Nato?
Zwei Wochen nach der Präsidentenwahl in Frankreich treten erste Differenzen zwischen Paris und Berlin offen zutage. Während Frankreichs Präsident Hollande bekräftigt, seine Kampftruppen noch 2012 aus Afghanistan abzuziehen, beharrt Kanzlerin Merkel auf den bisherigen Absprachen.
Zum Auftakt des Doppelgipfels von G8 und Nato in Camp David hat der amerikanische Präsident Obama dazu aufgerufen, den Kampf gegen Nahrungsmittelknappheit in Afrika zu verstärken. Dieses Thema müsse „im Vordergrund der globalen Entwicklungszusammenarbeit“ stehen, sagte er.
Die Nato hat einen neuen Feind: die Haushaltslage ihrer Mitgliedsländer. Dagegen soll eine „kluge Verteidigung“ helfen. Sonst droht auf dem Gipfel in Chicago Harmonie.
Grips ist einfach sexy: Mehrfach wurde die BBC-Serie „Sherlock“ als beste Serie aller Zeiten betitelt. In der neuen Staffel kommt der Titelheld allerdings in Teufels Küche.
Warum reden Politiker öffentlich, vor allem im Fernsehen, stets so, dass wir sie nicht verstehen? Marietta Slomka plädiert in einer Preisrede für Klartext. Wenig später lieferte Horst Seehofer ihn.
Arsala Rahmani, ein früherer hoher Funktionär des Taliban-Regimes, wurde in seinem Auto von Unbekannten erschossen. Er galt als eine Schlüsselfigur in den Bemühungen von Präsident Karzai um Kontakte zu den Taliban.
Angela Merkel bleibt ihrer Linie treu: In ihrer Regierungserklärung vor dem Bundestag lehnte die Bundeskanzlerin den Wunsch von Frankreichs designiertem Präsidenten Hollande ab, die Wirtschaft durch schuldenfinanzierte Programme zu beleben.
François Hollande hat nicht lange Zeit, seinen Sieg bei der Präsidentenwahl auszukosten, und Nicolas Sarkozy findet bei seinem Abschied staatstragende Worte: Frankreich und der Machtwechsel.
Am diesem Samstag wird vor einem Militärtribunal in Guantánamo die Anklageschrift gegen Chalid Scheich Mohammed verlesen. Er gilt als der Chefplaner der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten.
Obama verspricht in Kabul dem kriegsmüden Amerika, er sehe schon das Ende des Krieges nahen. Am neuen Morgen lassen die Taliban Bomben sprechen.
Zehntausende Tote hat der Krieg gegen die Kartelle gekostet. Und trotzdem ist er gescheitert. Was, wenn man den Stoff einfach kaufen könnte?
Genau ein Jahr nach der Tötung von Usama Bin Ladin ist Barack Obama zu einem Blitzbesuch nach Afghanistan gereist. Obama unterzeichnete ein Abkommen, wonach auch nach 2014 amerikanische Truppen im Land bleiben können - die Botschaft der Reise aber war für das Wahlvolk zu Hause bestimmt.
Die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Elke Hoff, macht Druck auf die Bundesregierung, den geplanten Rückzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan innenpolitisch zügiger vorzubereiten.
Amerika und Afghanistan haben sich auf ein Abkommen geeinigt, das die Zusammenarbeit für die nächsten zehn Jahre regelt. Es gilt als sicher, dass Washington einige tausend Soldaten dauerhaft stationieren will.
Die Regierung von Benjamin Netanjahu hat nichts dazu beigetragen, den Konflikt mit den Palästinensern zu entschärfen. Stattdessen versucht Israel, sich durch Sicherungsanlagen zu schützen. Der Belagerungszustand ist zum Habitus geworden.