Tausend Augen schauen uns an
Der amerikanische Künstler und Bürgerrechts-Aktivist Trevor Paglen fotografiert seit Jahren die Abhörstationen der NSA. Seine Arbeiten verändern unseren Blick in den Himmel.
Der amerikanische Künstler und Bürgerrechts-Aktivist Trevor Paglen fotografiert seit Jahren die Abhörstationen der NSA. Seine Arbeiten verändern unseren Blick in den Himmel.
Dort, wo während der Olympischen Spiele die Skiwettbewerbe ausgetragen werden, hat die Armee des Zaren 150 Jahre zuvor die Siegesparade nach einem Krieg gehalten, der mit der Vertreibung der einheimischen Bevölkerung endete. Die Tscherkessen fordern, daran zu erinnern - Moskau will verhindern, dass das geschieht.
Der Fotograf Barat Ali Batoor will aus Kabul fliehen. Sein Ziel lautet Australien. Sein Weg führt ihn über Pakistan, Thailand und Indonesien. Er sitzt auf einem völlig überladenen Fischerboot. Der Kapitän sagt den Passagieren, alle müssten sterben. Am Ende hat Batoor doch noch großes Glück.
Ursula von der Leyen geht zur Bundeswehr? Pah! Oberstleutnant Gabriele Voyé ist längst da – als erste Frau im Generalstabsdienst. Ein Gespräch über Mädchenträume und den richtigen Befehlston.
Der Schutz der Soldaten sei wichtiger als die Materialkosten, sagt die neue Verteidigungs-ministerin Ursula von der Leyen am zweiten Tag ihres Afghanistanbesuchs.
Die Offiziere wollen Ursula von der Leyen in Afghanistan Waffen und Technik zeigen, doch die neue Verteidigungsministerin möchte lieber die Soldaten kennenlernen. Im Feldlager von Mazar-i-Sharif wirkt sie angespannt.
Nicht jeder sitzt in Berlin noch am alten Schreibtisch. Ob Aufsteiger oder Absteiger - gute Miene ist von allen verlangt.
Der Ansturm Tausender syrischer Flüchtlinge hat Bulgarien unvorbereitet getroffen. Das Land braucht die Hilfe der EU und muss gegen Rassismus kämpfen.
Die Reaktion auf die amerikanische Überwachung kann nur auf europäischer Ebene erfolgen. Wo bleibt unsere digitale Unabhängigkeitserklärung? Ein Plädoyer des Grünen-Europaabgeordneten Jan Philipp Albrecht.
Al Qaida nutzt das Machtvakuum, das der syrische Bürgerkrieg schafft, um dort einen islamischen Staat aufzubauen. Der Terrorkampf zieht dorthin mehr Dschihadisten als an den Hindukusch.
Union und SPD wollen die Bindung an Deutschland aufweichen. Probleme tauchen vor allem im Verhältnis zur Türkei auf - auch wenn die Berliner Politik das noch nicht wahrhaben will.
Wer eine dunkle Hautfarbe hat, gilt schnell als verdächtig und muss seinen Ausweis vorzeigen. Über eine diskriminierende polizeiliche Praxis.
Das Selbstmordattentat auf einen Bundeswehrkonvoi in Kabul kennzeichnet die Lage am Hindukusch: Es herrscht politisch und militärisch vor allem Unsicherheit.
Die Opfer des Angriffs auf zwei von Taliban entführte Tanklaster im September 2009 haben keinen Anspruch auf Haftung durch die Bundesrepublik Deutschland. Das hat das Landgericht Bonn entschieden.
Bei dem Selbstmordanschlag auf einen Bundeswehrkonvoi nahe des Kabuler Flughafens wurden keine deutschen Soldaten verletzt. Verteidigungsminister De Maizière - zurzeit auf Truppenbesuch in Afghanistan - bezeichnet das Attentat trotzdem als „besorgniserregend“.
In den Vereinigten Staaten ist ein neuer Realismus spürbar. Die Amerikaner haben die Lust auf eine Weltpolitik der Omnipräsenz verloren.
Der Afghane Massi Mrowat ist Schauspieler, sein Vater war Diplomat in Berlin. Bis Massi einen Talib spielte, der keiner Seite ins Konzept passt. Jetzt fürchtet die Familie die Rache der Gotteskrieger.
Im Kampfeinsatz hatte der Marine einen verwundeten Afghanen aus nächster Nähe erschossen. Das sei durch Stress auf dem Schlachtfeld nicht zu entschuldigen, urteilte das Gericht.
Irak, Libyen, Syrien - seit 50 Jahren bereist Jürgen Todenhöfer Krisengebiete. Fußballspiele sind Höhepunkte in seinem Leben. In Afghanistan hat er ein Waisenhaus bauen lassen - natürlich mit Bolzplatz.
Mehr Amerikaner als je zuvor finden, dass die Bedeutung ihres Landes in der Welt sinkt. Eine Mehrheit sieht das außenpolitische Engagement skeptisch. Gute Beziehungen zu Europa sind ihnen aber wieder wichtiger.
Das Militärbündnis hat den afghanischen Präsidenten Karzai aufgefordert, „sehr bald“ ein Sicherheitsabkommen mit Amerika zu unterzeichnen. Unverblümt drohte Generalsekretär Rasmussen mit dem Verlust der internationalen Finanzhilfe.
Diese Geschichte handelt von Bierfässern, Bambusrädern, Schuhen für Afghanistan und einem Übersetzer-Netzwerk mit Blaulicht. Aber vor allem: von Studenten, die sich während der Uni-Zeit mit einer Idee selbständig gemacht haben. Vier Erfolgsstorys.
Korruption in der Verwaltung ist in Griechenland besonders verbreitet, sagt Transparency International. Sieben europäische Länder stehen besser da als Deutschland.
Alle patschen über die geflutete Bühne: Das Frankfurter Schauspiel zeigt im Bockenheimer Depot Sophokles’ Tragödie „Ajax“.
Im Namen des Kampfs gegen den Terror üben die Vereinigten Staaten selbst Terror aus. In diesem „Geheimen Krieg“ spielt Deutschland eine wichtige Rolle. Ein ARD-Dossier beleuchtet seine Facetten.
Ein Jahr vor dem Ende der internationalen Isaf-Militärmission verschlechtert sich die Sicherheitslage am Hindukusch weiter. 2013 wurden 73 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen getötet, verschleppt oder verletzt.
Nach dem Tod eines zwei Jahre alten Kindes durch einen amerikanischen Drohnenangriff hat sich der Streit zwischen Washington und Kabul um das geplante Sicherheitsabkommen verschärft.
Bei einem Überfall auf Mitarbeiter der französischen Nichtregierungsorganisation Acted im Norden Afghanistans sind sechs Personen getötet worden.
Einmal mehr hat der afghanische Präsident das längst ausgehandelte Sicherheitsabkommen wieder aufgeschnürt. Indem er Amerika öffentlich vorführt, schmiert Karzai Balsam auf die Wunden seiner gedemütigten Nation.
Der afghanische Präsident Hamid Karzai stellt immer neue Bedingungen für seine Unterschrift unter das Sicherheitsabkommen mit Amerika - und lässt Obama wieder abblitzen.
Lt./pca. BERLIN, 25. November. Die mutmaßliche Ermordung eines früheren afghanischen Dolmetschers, der bis zu Jahresbeginn in Kundus in Diensten der Bundeswehr ...
In Afghanistan hat Iran schon gezeigt, dass es für Amerika ein zuverlässiger Partner sein könnte. Was die Aufwertung Irans für die arabischen Nachbarn nun bedeutet. Eine Analyse.
boe. FRANKFURT, 24. November. In Afghanistan hat die Große Ratsversammlung (Loya Dschirga) den Entwurf eines bilateralen Sicherheitsabkommens mit den ...
Die afghanische große Ratsversammlung hat dem Sicherheitsabkommen mit den Vereinigten Staaten zugestimmt. Präsident Karzai soll das Abkommen noch vor Jahresende unterschreiben.
Mit dem Abzug der internationalen Truppen droht Afghanistan eine Wirtschaftskrise. Doch der Elite geht es prächtig. Ihre Hoffnung: Öl und Gas.
ufe. FRANKFURT, 22. November. Informationen über den Ausbau des Streckennetzes sind für Fluggesellschaften ein ideales Vehikel, um auf die eigene ...