„Luftangriff auf Krankenhaus war ein Versagen“
30 Menschen starben, als die Amerikaner ein Krankenhaus in Kundus bombardierten. Ein Untersuchungsbericht benennt nun den Grund – und das eigentliche Ziel.
30 Menschen starben, als die Amerikaner ein Krankenhaus in Kundus bombardierten. Ein Untersuchungsbericht benennt nun den Grund – und das eigentliche Ziel.
Der Westen könnte den „Islamischen Staat“ militärisch besiegen. Doch strategisch wäre damit wenig gewonnen. Um nachhaltige Erfolge zu erzielen, müssten Europa und Amerika eine schwierige Entscheidung treffen.
Kommissarin Lindholm ermittelt auf schwierigem Terrain, ihr neuer Fall führt sie auf einen Fliegerhorst. Dort macht sie sich keine Freunde. Was darf sich eine Kommissarin gegenüber der Luftwaffe herausnehmen?
Die Nato will sich wieder stärker in Afghanistan engagieren, um den Kampf gegen radikalislamische Gruppierungen zu intensivieren. Dazu sei laut eines Bündnissprechers eine Vorentscheidung gefallen.
Es gibt einige Gemeinsamkeiten zwischen dem „11. September“ und dem französischen „13. November“. Auch die ersten Reaktionen und Konsequenzen auf die Anschläge in Paris sind ähnlich wie vor 14 Jahren nach dem Angriff auf Amerika.
Asylbewerber aus Syrien, Irak und Afghanistan dürfen wie gehabt die Grenzen der Balkanstaaten passieren, alle anderen sollen jedoch aufgehalten werden. Damit wollen die Länder den Flüchtlingsandrang verlangsamen und steuern.
Vor einem knappen Jahrzehnt wurde er im Irak gegründet, zuletzt haben sich immer mehr Dschihadistengruppen dem IS angeschlossen – in Nigeria, Somalia, im Sinai und in Afghanistan. Was verbirgt sich hinter dem „Islamischen Staat“? Ein Überblick.
Von Jahrzehnt zu Jahrzehnt erreichte der islamistische Terror gefährlichere Eskalationsstufen. Die Attentatsserie von Paris ist nicht die Endstation des Krieges, der die Terrorherrschaft des „Islamischen Staates“ ausweiten soll.
Der Bundesinnenminister möchte Flüchtlinge aus Afghanistan in ihr Herkunftsland zurückführen. Das Auswärtige Amt weist jedoch auf die prekäre Sicherheitslage hin.
Deutschlands Soldaten genießen hohes Ansehen. Doch die Politik muss sich entscheiden, was sie mit der Bundeswehr wirklich erreichen will - 60 Jahre nach ihrer Gründung. Ein Kommentar.
Wegen der schwierigen Sicherheitslage erhöht die Bundesregierung die Obergrenze Berichten zufolge von 850 auf 980 Soldaten. Die Truppe soll afghanische Kämpfer ausbilden und beraten.
Eine Frankfurter Studentin wollte in der Flüchtlingskrise mehr machen als nur zuzusehen. Jetzt hilft sie dem jungen Afghanen Masoom dabei, im deutschen Behördendschungel nicht die Nerven zu verlieren. Ein Glücksfall - für beide Seiten.
Seit anderthalb Jahren lebt der frühere Übersetzer Masoom Gharibyar in Frankfurt. Langsam geht es aufwärts, auch dank einer neuen Bekannten. Marie Schwesinger hilft ihm mit Rat und Tat - ab und an auch mit einem kleinen theatralischen Auftritt.
Sie ist eine Christin aus dem Libanon. Vielen Afghanen gefällt das nicht an der Frau ihres Präsidenten. Doch Rula Ghani begegnet Kritikern mit Witz, Klugheit – und dem Koran.
Afghanistans Sicherheitskräfte wurden in Kundus von den Taliban überrascht. Hans-Lothar Domröse, deutscher Nato-General, schlägt nun vor, die Truppen „robust“ zu beraten.
Sie seien hochprofessionell und bis nach Europa organisiert: Der Bundesnachrichtendienst ist auf eine Schleuserorganisation aus Afghanistan gestoßen. BND-Präsident Schindler sorgt sich allerdings auch um andere Regionen.
Auch in Afghanistan gibt es Männer mit schwarzen Flaggen, die sich zum IS bekennen. Doch wer sind sie wirklich? Und warum wird auf einmal so viel über sie gesprochen?
Am Bahnhof von Kabul brechen Tausende nach Deutschland auf, sie sehen keine Zukunft in ihrem Land. Terror und Perspektivlosigkeit treibt die Afghanen zur Flucht - doch viele schaffen es nur bis Iran.
Der afghanische Migrationsminister hatte in Deutschland mit der Äußerung, sein Land nehme keine abgelehnten Asylbewerber zurück, für Irritation gesorgt. Präsident Ghani hat diese Entscheidung nun revidiert.
Innenminister de Maizière will mehr abgelehnte afghanische Asylbewerber in ihre Heimat zurückschicken – doch die Regierung in Kabul bremst. Unterdessen kommen unvermindert viele Flüchtlinge an der deutschen Grenze an.
Der Bundeswehreinsatz im nördlichen Mali könnte größer und gefährlicher werden, als die Bundesregierung bisher verlautet hat. Interne Berichte gehen von einer kriegerischen Bedrohungslage aus, wie die deutschen Soldaten sie in Afghanistan erleben mussten.
Nach dem Erdbeben in Afghanistan und Pakistan steigt die Zahl der Opfer auf mehr als 350. Viele Häuser sind nicht mehr bewohnbar – den Rettungskräften bereiten vor allem die fallenden Temperaturen Sorgen.
Die junge, gebildete afghanische Elite will fort aus dem kaputten Land mit seiner konservativen Gesellschaft. Jetzt machen sich auch die Jüngsten auf den Weg. Ihr Ziel: Deutschland.
Bei dem Beben in Afghanistan und Pakistan sind mehr als 300 Menschen getötet worden. Tausende Menschen übernachten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Freien. Doch Pakistan lehnt internationale Hilfe ab.
Ein heftiges Beben hat Afghanistan und Pakistan erschüttert. Sogar bis ins indische Neu Delhi sei die Erschütterung zu spüren gewesen. Besonders betroffen ist jedoch eine Grenzregion.
Flüchtlinge auf der Balkanroute sollen nicht mehr von einem Land ins nächste durchgewunken werden. Auch die Aufnahme soll besser geregelt werden, vor allem in Griechenland. Die Ergebnisse des Brüsseler Krisen-Spitzentreffens.
Die Bundesregierung leitet einen Politikwechsel in einer heiklen Frage ein: Die EU-Kommission soll mit Afghanistan ein Rückübernahmeabkommen für abgelehnte Asylbewerber aushandeln. Auch eine Abschreckungskampagne wird geplant.
Dass die Taliban Kundus einfach überrennen konnten, hat das Vertrauen in die afghanische Regierung schwer beschädigt. Nicht nur der Gouverneur ist kriegsmüde und würde am liebsten nach Deutschland auswandern. Besuch in einer erschütterten Stadt.
Die vor etwa neun Wochen in Kabul entführte Deutsche befindet sich wieder in Freiheit. Über die Umstände der Freilassung der GIZ-Mitarbeiterin wurde nichts bekannt.
Verteidigungsministerin von der Leyen geht mit der afghanischen Militärführung hart ins Gericht: „Als die Taliban Kundus überrannt haben, war die erste, zweite und dritte Führungsebene nicht da.“
Die Amerikaner wollen ihre Truppen länger in Afghanistan lassen. Jetzt sprechen sich auch die Verteidigungspolitiker der Regierungskoalition für einen längeren Einsatz der Bundeswehr aus.
Mit der Vertagung des amerikanischen Truppenabzugs in Afghanistan bricht Präsident Obama ein Versprechen an die amerikanischen Wähler. Doch der Krieg am Hindukusch folgt nicht Wahlkampfdrehbüchern.
Der Kreml versucht den Russen den Einsatz in Syrien als legitimen Antiterroreinsatz zu verkaufen. Doch untergräbt er nicht nur Russlands außenpolitische Position, sondern schafft auch Gefahren im Inneren.
Der amerikanische Präsident Obama wollte eigentlich seine Truppen in den nächsten Monaten aus Afghanistan abziehen – doch nun hat er erkannt, dass es etwas wichtigeres als das Geschichtsbuch gibt.
Der amerikanische Präsident Obama will einem Zeitungsbericht zufolge wesentlich mehr Truppen in Afghanistan belassen als bislang geplant. Für einen Abzug soll es offenbar keinen festen Zeitplan mehr geben.
In Griechenland betreten die meisten Flüchtlinge aus Syrien oder Afghanistan erstmals den Boden der Europäischen Union. Vorbereitet ist das ohnehin gebeutelte Land darauf jedoch nicht.