Zu Hause wartet der innere Krieg
Viele Bundeswehrsoldaten leiden nach ihrem Auslandseinsatz unter Posttraumatischen Belastungsstörungen. Die Krankheit ist kaum heilbar – und die Betroffenen beklagen zu geringe Hilfsangebote.
Viele Bundeswehrsoldaten leiden nach ihrem Auslandseinsatz unter Posttraumatischen Belastungsstörungen. Die Krankheit ist kaum heilbar – und die Betroffenen beklagen zu geringe Hilfsangebote.
Offiziell steht noch nicht fest, dass sich die Amerikaner aus Afghanistan zurückziehen. Inoffiziell geht man davon aus. Ohne den Schutz der Amerikaner wäre die Bundeswehr in dem Land ziemlich wehrlos und überfordert.
Der Hauptgrund für den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr war nach dem 11. September 2001 die Solidaritätsbekundung mit Amerika. Der Abzug deutscher Soldaten würde deshalb auch den Verlust eines diplomatischen Arguments bedeuten.
Nach der Explosion einer Autobombe stürmten Täter ein Ministerium und eröffneten von dort das Feuer. Erst nach stundenlanger Schießerei brachten Sicherheitskräfte die Lage wieder unter Kontrolle.
Vor drei Jahren ist Ruhollah als unbegleiteter Flüchtling nach Frankfurt gekommen. Seine Pflegefamilie verbindet eine besondere Weihnachtsbotschaft mit ihm.
Mit dem Rücktritt von Verteidigungsminister James Mattis schwindet die Hoffnung, Washington bleibe trotz aller Rhetorik Donald Trumps in den Kernfragen ein berechenbarer Partner.
Der Rücktritt des amerikanischen Verteidigungsministers James Mattis wird von der Bundesregierung ungewöhnlich stark kommentiert. Nicht nur mit Bedauern, sondern auch Sorge.
Nach dem Abzug aus Syrien will Donald Trump auch Amerikas Soldaten aus Afghanistan zurückholen. Es soll sich um einen „bedeutenden Abzug“ handeln.
Der umstrittene Einsatz externer Berater begleitet die Verteidigungsministerin bis nach Afghanistan. Und die Bundeswehr bekommt mehr Flexibilität bei Auslandseinsätzen.
Im afghanischen Fußball wird ein Skandal öffentlich gemacht. Daraus entsteht eine Revolution. Die Frauen-Nationalmannschaft sorgt dafür, dass die Verbandsspitze von der Regierung suspendiert wird.
In seiner Jugend fühlte er sich zerrissen – dann fand Thomas K. zum Islam. Wer ist der Mann, der im Februar Spezialkräften in Afghanistan ins Netz ging und nun in Düsseldorf vor Gericht steht?
Mehr als ein Dutzend Afghanen sind am Dienstagabend von Frankfurt aus in ihre Heimat abgeschoben worden. Es ist nicht die erste Sammelabschiebung in das als unsicher geltende Land – die Kritik folgte sofort.
Ein Mann, ein Wort: Mahmoud Khorosh lebt längst in Deutschland, hat die Armut in seiner Heimat aber nicht verdrängt und hilft seinem Heimatdorf.
Bei der Detonation eines Sprengsatzes in der südöstlichen Provinzhauptstadt Ghasni sind drei amerikanische Soldaten getötet sowie drei weitere verletzt worden. Indes findet in Genf die Afghanistan-Konferenz der Vereinten Nationen statt.
Diplomatie ist langwierig, Erfolge stellen sich nur allmählich ein - wenn überhaupt. Warum sie trotzdem vor anderen Methoden vorzuziehen ist, liest man hier.
Wenn man will, kann man anderen mit Sprache schaden. Auch in alltäglichen Situationen. Der Dichter Marcel Beyer begibt sich in eine Kneipe und notiert, welche Gewalt vom gegenwärtigen Diskurs ausgeht.
Die Angst vor der Abschiebung treibt manche Asylbewerber zu Verzweiflungstaten. Der Hessische Flüchtlingsrat macht den Behörden deshalb Vorwürfe.
Sollen kriminelle Syrer in ihr Heimatland ausgeflogen werden? Vor der Entscheidung der Innenminister gehen die Meinungen dazu auseinander.
Afghanistan kann sich seit Jahren nicht aus dem Strudel der Gewalt befreien. Trotz zahlreicher Bemühungen zu Friedensverhandlungen mit den radikalislamischen Taliban kommt es regelmäßig zu Anschlägen auf Wahllokale, religiöse Feste, Medien oder staatliche Einrichtungen. Auch der Regierungschef sieht kein baldiges Ende der Gewalt.
Wieder hat eine Explosion die afghanische Hauptstadt erschüttert. Dabei wurden nach offiziellen Angaben mindestens 40 Menschen getötet.
Das Treffen in dem Golfemirat war das dritte seiner Art, führte jedoch zu keiner Lösung. Die Islamisten hätten auf eine „islamische Regierung“ für das Land bestanden, heißt es.
Eine am Dienstag vollzogene Sammelabschiebung von rund 40 Afghanen wird von Flüchtlingsräten und Politkern der Linkspartei scharf kritisiert. Sie fordern einen sofortigen Abschiebestopp.
Alle reden über Integration. Zehn Frauen aus Syrien, Iran und Afghanistan reden lieber über Farben, Schnittmuster – und Freiheit.
Die afghanische Regierung zeigt sich zuversichtlich, eine Grundlage für Friedensgespräche zu finden. An der Konferenz nehmen auch Vertreter der radikalislamischen Taliban teil. Ein Abschlussdokument ist jedoch nicht vorgesehen.
Russland will ein Treffen mit Vertretern der afghanischen Regierung und der radikalislamischen Taliban organisiert haben. Das Außenministerium in Kabul bestätigte die Teilnahme allerdings bisher nicht.
Rommel, Lent, Marseille – noch immer gibt es Kasernen mit Namen aus der Nazi-Zeit. Manche Soldaten wollen sie umbenennen – und sich mit anderen Vorbildern identifizieren.
In Afghanistan sollen mongolische Soldaten das von der Bundeswehr geführte Camp Marmal sichern. Beim Besuch im Land erhält die Verteidigungsministerin ein Geschenk, das sie nicht ablehnen kann.
Anschläge und technische Pannen überschatten die Parlamentswahl in Afghanistan. Mehrere Menschen sterben. An manchen Orten bleiben Wahllokale einen Tag länger geöffnet.
Die Afghanen stimmen über ihre Zukunft ab in einer Zeit, in der die Gewalt im Land ein beispielloses Niveau erreicht hat. Bombenexplosionen in der Nähe von Wahllokalen haben am Samstag Dutzende von Menschen verletzt.
Über drei Jahre wurde die Parlamentswahl in Afghanistan immer wieder verschoben. Nun soll der Urnengang endlich stattfinden. Doch die Gefahr eines Anschlags durch die Taliban bleibt hoch.
Ein Angreifer eröffnet im afghanischen Kandahar das Feuer auf Teilnehmer einer Sicherheitskonferenz im Gouverneurspalast. Auch der Nato-Oberbefehlshaber in Afghanistan nahm an dem Treffen teil.
Europa kann nicht neutral werden. Es muss aber ehrlicher werden: Eine liberale Ordnung kann es anderswo jetzt erst recht nicht mehr durchsetzen. Ein Gastbeitrag.
Alham Omar Hotaki kämpft gegen die Schattenwirtschaft in seiner Heimat Afghanistan. Er meint, dass Kabul viel von Frankfurt lernen könne, nicht nur bei der Müllabfuhr.
Die Transporthubschrauber haben nach Bundeswehrangaben nach dem Beschuss mit Handfeuerwaffen ihren Flug fortsetzen können. Soldaten seien nicht verletzt worden, heißt es.
Mitten im Krieg sollen die Afghanen bald endlich ihr Parlament wählen. Doch immer wieder verüben die Taliban Anschläge auf Wahlveranstaltungen. Wird der Krieg ewig so weitergehen? Jetzt könnte Bewegung in den festgefahrenen Konflikt kommen.
Wer im Ausland einen Abschluss als Jurist gemacht hat, kann in Deutschland oft wenig damit anfangen. Der Verein Berami will den Betroffenen einen Weg aufweisen.