IOC macht Taliban Bedingungen
Die Taliban verweigern Frauen und jungen Mädchen in Afghanistan den Zugang zum Sport. Das IOC gewährt dem Regime nun eine weitere Chance – und verzichtet vorerst darauf, das Land auszuschließen.
Die Taliban verweigern Frauen und jungen Mädchen in Afghanistan den Zugang zum Sport. Das IOC gewährt dem Regime nun eine weitere Chance – und verzichtet vorerst darauf, das Land auszuschließen.
Trotz internationaler Kritik verteidigen die islamistischen Taliban öffentliche Auspeitschungen und warnen vor jeder Einmischung in innere Angelegenheiten.
Erinnerung im Exil: Zwei afghanische Musikensembles spielen in der Alten Oper Frankfurt Musik aus der Heimat.
Die Zahl der Asylbewerber steigt, etliche Flüchtlinge kommen aus der Ukraine. Manche sehen ein neues „2015“ über das Land hereinbrechen. Viele Kommunen sind überfordert – doch die Situation ist komplex.
Falsche Vorstellungen vom Land, unrealistische Ziele, chaotische Vorbereitung: Zeitzeugen bescheinigen dem Afghanistan-Einsatz schwerwiegende Fehler schon am Anfang.
Nach Angaben von NATO-Generalsekretär Stoltenberg deutet alles darauf hin, dass eine ukrainische Abfangrakete in Polen eingeschlagen ist. Kiew treffe aber keine Schuld.
Die Bundeswehr lernt durch die Auslandseinsätze, ihrer toten Soldaten zu gedenken – ohne sie zu heroisieren.
Der Gedenkstein für die Afghanistan-Toten wurde mitgenommen, nun steht er in Potsdam und erinnert tonnenschwer an die Opfer des Einsatzes.
Es kommen wieder deutlich mehr Flüchtlinge nach Deutschland. Im ostthüringischen Greiz haben sie sich viel überlegt, um damit umzugehen. Doch gegen Politik und Bürokratie ist schwer anzukommen.
Wenn die Gesellschaft nicht immer weiter auseinanderdriften soll, müssen die mit der Zuwanderung verbundenen Schwierigkeiten bewältigt werden.
Viele Afghanistan-Veteranen kämpfen mit psychischen Belastungen und um ihre Versorgungsansprüche. Sie wünschen sich mehr Anerkennung – für sich und die Auslandseinsätze der Armee.
Narzissmus und Selbsthass: Ob Arabischer Frühling oder Afghanistan, immer wieder scheitert der demokratische Aufbruch an lokalen Traditionen. Die Ethnologin Susanne Schröter plädiert für einen realpolitischen Kurswechsel.
Über das Bundesaufnahmeprogramm soll künftig eine bestimmte Zahl besonders schutzbedürftiger Afghanen legal nach Deutschland kommen können. Es bricht damit mit der alten Praxis der Flüchtlingspolitik.
Die Flüchtlingsdebatte bietet Einblicke in die Funktionsweise der schwarz-grünen Koalition. Daneben fordert die AfD, nicht um Konstruktivität bemüht, den generellen Aufnahmestopp und wirbt mit alten Konzepten.
Mehr als 30 ehemalige Ortskräfte und andere gefährdete Personen, welche die Bundesregierung noch aus Afghanistan in Sicherheit bringen wollte, sind inzwischen ums Leben gekommen. In einem Zusammenhang mit der Arbeit für deutsche Stellen stünden die Tode aber nicht.
Seit der Machtübernahme der Taliban sind 32 ehemalige deutsche Ortskräfte gestorben, wie der „Spiegel“ berichtet – neun von ihnen offenbar gewaltsam. Ein Zusammenhang zur Tätigkeit für Deutschland sei nicht erkennbar.
Die CDU/Grünen-Regierung will trotz des Krieges in der Ukraine die schreckliche Lage viler Menschen am Hindukusch nicht aus den Augen verlieren.
Nach der Machtergreifung der Taliban ist die Zahl der arbeitenden Kinder in Afghanistan dramatisch gestiegen. Der iranische Fotograf Ebrahim Noroozi hat sie in einer der Ziegelfabriken Kabuls besucht.
Die schwarz-grüne Koalition in Hessen will ein Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge aus Afghanistan auflegen. Rund 1000 Menschen sollen so Zuflucht finden können.
Die Deutschen haben ein ambivalentes Verhältnis zu ihrer Armee. In Dresden widmet sich das Militärhistorische Museum der Bundeswehr der Frage, wie es ihr in der Ära Merkel erging.
Viele Länder leiden unter den Folgen von Krieg, Hunger und Klimawandel. Das wirkt sich auf die Bildung von Millionen von Kinder aus sagt eine Studie von „Save the Children“.
Mindestens 53 Menschen, die meisten von ihnen junge Frauen, wurden vergangenen Freitag bei einem Anschlag in Kabul getötet. Die Taliban haben offenbar kein Interesse, die wahren Opferzahlen zu nennen.
Die Rebellen in Afghanistan haben zum ersten Mal seit der Machtübernahme der Taliban Gebiete zurückgewinnen können. Die Terrormiliz bestreit das allerdings.
Nach Angaben der Bildungseinrichtung fand dort eine Aufnahmeprüfung für die Universität statt. Die Attacke richtete sich gegen ein Viertel, in dem vor allem schiitische Hazara leben.
Massoud gehörte zu den letzten afghanischen Anführern, die Widerstand gegen die Taliban leisteten. Er ruft Deutschland und Europa zum Handeln in Afghanistan auf.
Wir schauen heute auf Putins Empfang im Kreml, den Streit über die Erklärung für das Fischsterben an der Oder und die Frage, warum so viele glauben, dass eine „wahre Demokratie“ eine direkte ist.
Weil der Westen das Land sanktioniert, muss sich Russland andere Handelspartner suchen. Jetzt ist Moskau bei den Taliban in Afghanistan fündig geworden.
Die erschütternde Dokumentation „Kabul Airport“ erzählt die achtzehn Tage der Evakuierungs-Luftbrücke im August 2021 und von einer Rettungsaktion, die in einer humanitären Katastrophe endete.
Der Sahel ist viel komplexer als gemeinhin angenommen. Deshalb ist ein solcher Sammelband wichtig, auch wenn er nicht immer überzeugen kann.
Hedy Mohammadi ist als Junge zu Fuß aus Afghanistan geflohen. Jetzt näht er Maßschuhe in Frankfurt-Sachsenhausen – in seinem eigenen Laden. Der Weg war hart. Doch aufgegeben hat er nie.
Zwölf Abgeordnete und zwölf Sachverständige sollen zwanzig Jahre Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan bewerten. Ziel ist es, die richtigen Lehren für zukünftige Einsätze zu ziehen.
2005 nahmen die USA mit Bashir Nursai einen der damals mächtigsten Drogenbosse der Welt fest. Jetzt kommt er frei – im Tausch gegen eine amerikanische Geisel.
Die Enquete-Kommission des Bundestages zum Einsatz in Afghanistan hat am Montag die Arbeit aufgenommen. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für eine kritischere Begleitung von künftigen Einsätzen dienen.
Bei der Totenwache von Harry, William und den anderen sechs Enkeln herrscht 15 Minuten absolute Stille. Noch immer warten Tausende, Königin Elisabeth II. die letzte Ehre erweisen zu können. Am Nachmittag überraschen Charles III. und William die Trauernden.
In der südafghanischen Stadt Kandahar haben die Islamisten vor rund drei Jahrzehnten ihre Gruppierung gegründet. Heute herrschen sie wieder dort. Vielen Bewohnern gefällt das, auch weil die Taliban für gewissen Fortschritt sorgen.
Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge steigt rasant. Bayern und Sachsen fürchten eine Lage wie 2016. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis man wieder Zeltstädte errichten müsse.