Blutige Ungewissheit in Peschawar
Nach dem verheerenden Anschlag von Peschawar senden die pakistanischen Taliban widersprüchliche Zeichen. Ob sie hinter der Tat stehen, ist weiter unklar.
Nach dem verheerenden Anschlag von Peschawar senden die pakistanischen Taliban widersprüchliche Zeichen. Ob sie hinter der Tat stehen, ist weiter unklar.
Das Buch „Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts“ begleitet den Diplomaten Richard Holbrooke ins Innere der Macht in Washington. Die scharfe Analyse der amerikanischen Außenpolitik kommt zum richtigen Zeitpunkt.
Ungarns Ministerpräsident hat in einem Mediengespräch aus seinem Herzen keine Mördergrube gemacht. Die Ukraine sei Niemandsland. In der EU bleibe man notgedrungen.
Seit dem 10. Januar herrschen in Afghanistan Temperaturen von bis zu minus 33 Grad. Wegen heftiger Schneefälle und Stürme sind einige Regionen für Helfer schwer erreichbar.
Trotz des Arbeitsverbots für Frauen finden einige Organisationen Wege, ihre Projekte wieder aufzunehmen. Doch die Hilfe kann bisher nur wenige erreichen.
Außenministerin Baerbock droht Afghanistan wegen der Einschränkung von Frauenrechten mit einem Stopp von Hilfslieferungen. Die Vereinten Nationen warnen nun, dass dann Frauen und Kinder sterben könnten.
Seit Tagen beherrscht eine Kältewelle Afghanistan. Temperaturen von unter minus 20 Grad haben in der humanitären Krise bereits zahlreiche Leben gefordert. Es soll noch kälter werden.
Scheitern in Afghanistan +++ Fotograf Robert Held +++ Transsexualität
Kurz dachte man, die Taliban seien gemäßigter geworden. Von wegen. Nun dürfen viele Afghaninnen nicht einmal mehr arbeiten. Hilfsorganisationen ziehen sich zurück.
Prinz Harry präsentiert in seiner Biographie die Royals als dysfunktional und intrigant. Wie reagiert die Familie darauf?
Bei einem Selbstmordanschlag nahe dem afghanischen Außenministerium in Kabul sind am Mittwoch laut Polizei mindestens fünf Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Der sogenannte Islamische Staat hat sich via Twitter zur Tat bekannt.
Nach kritischen Äußerungen über eine Passage zu seinem Afghanistan-Einsatz wirft Prinz Harry den britischen Medien Lügen vor. Er habe weder geprahlt noch seien seine Worte gefährlich.
Am Rande der Ortschaft Oberau leben 80 Flüchtlinge in der Sporthalle. „Ein eigener Raum“ ist die Notunterkunft aus Sicht des Pfarrers. Wie fügen sich die jungen Männer in das Dorfleben ein? Was haben Sie anzubieten?
Scheitern in Afghanistan +++ aktuelle Situation auf dem Balkan +++ Störfall Wärmepumpe +++ Lieferproblem +++ Kalt erwischt +++ Glasfaserausbau
Eine Explosion erschüttert Afghanistans Hauptstadt Kabul: Am Neujahrsmorgen sind am Eingang des Militärflughafens mehrere Menschen getötet worden. Wer für die Tat verantwortlich ist, ist noch unklar.
Die Taliban haben alle NGOs im Land aufgefordert, Frauen nicht mehr arbeiten zu lassen. Welche dramatischen Folgen diese Entscheidung hat, erklärt Samira Sayed-Rahman vom International Rescue Committee in Kabul im F.A.Z.-Interview.
Pandemie, Krieg, Energiekrise und Klimakatastrophe – es war ein Jahr der schlechten Nachrichten: Und doch haben uns 2022 auch andere Ereignisse bewegt – wir stellen sie hier chronologisch zusammen.
Bei einem Autobombenanschlag im Norden Afghanistans ist ein Polizeichef der Taliban getötet worden. Auch diesmal reklamiert der IS die Tat für sich.
Die pandemische Phase von Sars-CoV-2 könnte endlich beendet sein. Entwicklungsministerin Schulze will deutsche Hilfe für Afghanistan aussetzen. Und: Neuer Ärger für Lambrecht. Der F.A.Z.-Newsletter.
Nach dem Arbeitsverbot für Frauen in NGOs in Afghanistan will das Entwicklungshilfeministerium überdenken, wie und ob den Menschen im Land weiter geholfen werden kann.
Die Taliban verdrängen afghanische Frauen nach und nach aus dem öffentlichen Leben. Doch nach dem NGO-Verbot mehren sich die Zeichen, dass der Streit innerhalb der Führung eskalieren könnte.
Auch wenn es vielen westlichen Politikern schwerfällt, das zu akzeptieren: Nur die Afghanen selbst könnten den Rückfall ihrer Gesellschaft in vormoderne Traditionen aufhalten. Die Aussichten dafür sind nicht gut.
Die Taliban drängen Frauen immer weiter aus dem öffentlichen Leben in Afghanistan zurück. In Reaktion auf das Arbeitsverbot stellen drei NGOs vorerst ihre Arbeit in dem Land ein.
In Afghanistan gehen die Machthaber weiter gegen Frauen vor. Das trifft nun auch Ausländerinnen. In Herat protestieren Afghaninnen gegen ihren Ausschluss von Universitäten.
Immer mehr Migranten reisen illegal über die Schweiz nach Deutschland ein. Die Regierung in Bern weist den Vorwurf zurück, dass sie Flüchtlinge gezielt nach Norden weiterschickt.
UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich „zutiefst beunruhigt“. Außenministerin Annalena Baerbock schrieb auf Twitter, die herrschenden Taliban hätten beschlossen, die Zukunft ihres Landes zu zerstören, „indem sie die Zukunft von Mädchen und Frauen in Afghanistan zerstören“.
Die Hardliner unter den Taliban zeigen, wer die Richtung der Politik in Afghanistan bestimmt. Aufschreie der internationalen Gemeinschaft und die Drohungen mit neuen Sanktionen scheinen sie sogar noch zu bestärken.
Erst schlossen die Taliban Mädchen von der Sekundarschule aus, nun verwehren sie Frauen die Universität. Damit führen sie der Welt vor, wie vollständig sie Frauen kontrollieren.
In Afghanistan haben Sicherheitskräfte ersten Frauen den Zugang zu Universitätsgebäuden verwehrt. Die radikalislamischen Taliban haben die Rechte von Frauen seit ihrer Machtübernahme stark eingeschränkt.
In einem Bergtunnel in Afghanistan sind bei einem Unfall eines Tanklasters mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien auch Kinder.
Die Moderatorin Wana Limar weiß, wie man Menschen unterhält. Mit ihrer Schwester Hila hat sie ein Schmucklabel gegründet, das Frauen zu Goldschmiedinnen ausbilden will – in ihrem Geburtsland Afghanistan.
Der Mord an einem Mädchen weckt in Illerkichberg alte Erinnerungen. Vor drei Jahren vergewaltigten fünf Flüchtlinge eine Vierzehnjährige. Einer der Haupttäter lebt bis heute in der Gegend.
Es wird behauptet, angesichts der deutschen Antworten auf die Fluchtbewegungen aus der Ukraine liege eine Diskriminierung anderer Flüchtlingsgruppen vor. Das ist nicht zutreffend. Wer sich dem Thema nähert, sollte nicht schnellen Reflexen folgen.
Viele Ärzte des vom früheren Langener Chefarzt Ernst Hanisch initiierten Brustkrebszentrums in Herat haben Afghanistan verlassen. Ihre Expertise stellen sie nun per Telemedizin zur Verfügung, damit die Arbeit weitergehen kann.
Die Taliban haben einen wegen Mordes verurteilten Mann öffentlich hingerichtet. Ein Sprecher verwies auf das im islamischen Recht zulässige Vergeltungsprinzip.