Sechs Gründe für den Wahlerfolg der AfD
Die AfD hat vor allem in ländlichen Regionen gewonnen. Mit der dortigen Menge von Ausländern oder Flüchtlingen ist das kaum zu erklären, wie die Auswertung der Zahlen zeigt.
Die AfD hat vor allem in ländlichen Regionen gewonnen. Mit der dortigen Menge von Ausländern oder Flüchtlingen ist das kaum zu erklären, wie die Auswertung der Zahlen zeigt.
In der Wetterau haben besonders viele AfD gewählt, und selbst Grünenwählerinnen fordern mehr Abschiebungen. Warum auch der SPD-Bürgermeister den Erfolg der Rechtspopulisten erwartet hat.
Die AfD gewinnt besonders im Ostkreis der Wetterau viele Wähler. Unter anderen zieht ein Biobauer dadurch in den Landtag ein. Eine Spurensuche nach den Gründen für die AfD-Ergebnisse.
Steuerzahlerbund: Landtag zu groß und zu teuer +++ FDP schafft es knapp in den Landtag +++ Historisch schlechtes Ergebnis für die SPD +++ AfD auf Platz 2 +++ Alle Meldungen und Ergebnisse zur Landtagswahl Hessen 2023 im Liveticker
Nach der Landtagswahl ist die AfD zweitgrößte Kraft in Hessen. Eine gemeinsame Koalition schließt Wahlsieger Boris Rhein allerdings aus. Im Interview mit Robert Maus spricht der AfD-Landesvorsitzende Robert Lambrou über die Glaubwürdigkeit seiner Partei und den Umgang mit rechtsextremen Tendenzen.
Die Landtagswahlen waren vor allem eine Klatsche für die Ampelparteien. Das kann SPD-Kanzler Scholz nicht kaltlassen. Er muss die Migration zu seinem Thema machen. Noch hat er die Chance dazu.
Hier finden Sie alle Zahlen zur Landtagswahl in Bayern. Wie haben die Parteien abgeschnitten? Welche Koalitionsmöglichkeiten gibt es?
Die in Teilen rechtsradikale Partei fährt ihre besten Wahlergebnisse außerhalb Ostdeutschlands ein. Zwei Punkte lassen besonders aufhorchen. Die Wahlanalyse.
Die AfD wird weiterhin keinen Oberbürgermeister in Deutschland stellen. Nach der Niederlage in Nordhausen verlor sie nun auch in Bitterfeld-Wolfen.
Hessen und Bayern sind ein Zeichen dafür, dass die AfD im Westen auf ähnlich festem Grund aufbauen kann wie im Osten. Grund dafür ist der weitverbreitete Überdruss an der Migrationspolitik. Begreifen das die etablierten Parteien endlich?
Der Wahlabend beantwortet die Frage, ob die Grünen ihren Erfolg von 2018 wiederholen können zwei Wahlkreise direkt gewinnen.
Langes Warten auf Ergebnisse in drei Wahlkreisen
Die AfD gewinnt in Hessen und Bayern deutlich dazu. Die Strategie, für die Bundestagswahl 2025 das Ziel auszugeben, stärkste Partei zu werden und mit Weidel als Kanzlerkandidatin anzutreten, scheint aus Parteisicht folgerichtig.
Die hessische CDU feiert wie seit Jahren nicht mehr, die Bundesinnenministerin der SPD gratuliert dem Wahlsieger und muss sich wegen ihres katastrophalen Ergebnisses noch keine Kritik anhören. Die FDP zittert wieder einmal um ihren Einzug ins Parlament. Die Linke trauert, bei der AfD fallen sie sich in die Arme.
Im Westen nichts Neues: Die Landtagswahl hat die politischen Kräfteverhältnisse in Wiesbaden bestätigt.
Sebastian Sommer kommt neu in den Landtag, Holger Bellino bleibt: Im Hochtaunus liegen die CDU-Kandidaten vorn
Außer den drei Direktkandidaten für den Landtag werden in der Wetterau auch der Landrat und zwei Bürgermeister gewählt. In einem Fall ist die Spannung denkbar gering.
Auch Nancy Faeser kann die Bürger nicht von der SPD überzeugen: Zwei Wahlkreise gehen an die Kandidaten der CDU.
Die CDU ist Wahlsieger in Hessen und stellt weiter den Ministerpräsidenten. Die AfD steigert sich auf 16,9 Prozent, spielt bei der Regierungsbildung aber keine Rolle. Die Linke scheitert, die FDP muss bangen.
In Bayern kann Söder mit den Freien Wählern weiter regieren. In Hessen fährt Faeser mit der SPD ein schwaches Ergebnis ein. Die AfD ist stärker denn je.
Mit dem F.A.Z.-Ressortleiter Innenpolitik, Jasper von Altenbockum, blicken wir auf die ersten Hochrechnungen. Die CDU in Hessen ist stärker, die CSU in Bayern schwächer als erwartet, die AfD in beiden Bundesländern zweitstärkste Kraft.
Außer der AfD und den Freien Wählern konnte nur noch die Union mobilisieren. Links der politischen Mitte dagegen gibt es kein „Projekt“, von dem „sozialdemokratischen Jahrzehnt“ ganz zu schweigen.
Bitterfeld-Wolfen könnte am Sonntag Deutschlands erste Stadt mit einem AfD-Oberbürgermeister werden. Der Strukturwandel wirkt dort bis heute nach. Die CDU-Führung ist nervös.
Die Ampel wird keinen schönen Wahltag erleben. Die SPD ist diejenige der drei Partner, die mit dem höchsten Einsatz auf den 8. Oktober zugegangen ist.
Die AfD hatte zuvor berichtet, dass dem Parteichef eine unbekannte Substanz gespritzt worden sei, im Arztbrief ist von einem „Nadelstich“ die Rede – Der Fall um die vermeintliche Attacke auf den AfD-Chef bleibt unklar.
12 Millionen Menschen haben an diesem Sonntag Wahlrecht in Bayern und Hessen. Wie es steht und worum es geht, hören Sie im „F.A.Z. Podcast für Deutschland“.
Nach einer Wahlkampfveranstaltung wurde der AfD-Bundessprecher in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittler versuchen aufzuklären, was passiert ist. Derzeit gebe es keine Zeugenaussagen, die auf einen Angriff hinweisen.
Am Sonntag wird in Bayern und Hessen gewählt, wer im Land politisch mitentscheiden darf. Es ist wichtig, dass nicht immer nur dieselben gewählt werden können. Eine neue Partei zu gründen, ist gar nicht so schwer.
Hessen und Bayern bereiten sich auf die Landtagswahlen vor, die EU debattiert über weitere Ukraine-Hilfen und das Nobelkomitee gibt den diesjährigen Friedensnobelpreisträger bekannt. Der F.A.Z. Newsletter.
Ganz im Süden Hessens liegt der Kreis Bergstraße. In den Wahlkreisen 54 und 55 haben seit 1987 stets die CDU-Kandidaten das Mandat für den Landtag errungen. Deshalb setzt die Partei wieder auf ihre bewährten Bewerber.
Der AfD-Bundessprecher Chrupalla liegt im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt – sieht aber keine Hinweise darauf, dass er angegriffen wurde.
Weil eine AfD-Politikerin bei einer Podiumsdiskussion an einem Frankfurter Gymnasium aufgetreten ist, haben Aktivisten die Veranstaltung unterbrochen. Bereits zuvor hatte es Kritik an der Entscheidung des Schulleiters gegeben.
Ein Anschlag auf Tino Chrupalla wäre schärfstens zu verurteilen. Wenn es einen gab. Auch die Opferrolle spielt die AfD nicht ungern.
Wegen rassistischer und abwertender Äußerungen war der Richter und AfD-Politiker Jens Maier in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden. Seine Klage dagegen wurde abgelehnt. Auch vor dem Bundesgerichtshof scheiterte er jetzt.
Der AfD-Bundessprecher Chrupalla liegt im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt – sieht aber keine Hinweise darauf, dass er angegriffen wurde.