„Der gesicherte Abstieg Deutschlands“
In Hanau warnt der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz vor der AfD. Aber er nimmt noch eine andere Partei ins Visier.
In Hanau warnt der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz vor der AfD. Aber er nimmt noch eine andere Partei ins Visier.
Die Selbstisolation der AfD in Europa zeigt, wohin die Reise mit ihr gehen würde: zurück auf einen Kontinent der Konflikte und Rivalitäten. Das ist nicht konservativ.
Oberbürgermeister und Landräte wird die AfD in Thüringen wohl nicht stellen. Doch in den Kreistagen ist sie fast so stark wie die CDU.
Die AfD ist fein raus. Alle Erwartungen richten sich an die CDU. Das ist das Duell dieser Tage.
Ein Durchmarsch ist der AfD nicht gelungen, dennoch fährt sie bei den thüringischen Kommunalwahlen gute Ergebnisse ein. Einige Landratsämter könnten nach einer Stichwahl an die Partei gehen.
Nach dem Hinauswurf der AfD aus der gemeinsamen Fraktion im EU-Parlament plant Le Pen den nächsten Coup: eine Zusammenarbeit mit Meloni nach der EU-Wahl. Auch Italiens Regierungschefin zeigt sich offen dafür.
Ein „Durchmarsch“ der AfD ist vorerst ausgeblieben. Ob das die CDU zur Gewinnerin macht und was die Ergebnisse für die Landtagswahlen im Herbst bedeuten, erklärt der Politikwissenschaftler Torsten Oppelland im Interview.
Oberbürgermeister und Landräte wird die AfD in Thüringen wohl nicht stellen. Doch in den Kreistagen ist sie fast so stark wie die CDU.
Die AfD war in Thüringen nicht so erfolgreich wie befürchtet. Aber sie war erfolgreich. Das wird die Debatte über die „Brandmauer“ weiter verhärten.
Nachdem bisher rund 80 Prozent der Stimmen der Kommunalwahl in Thüringen ausgezählt sind, ist noch nicht klar welche Partei stärkste Kraft wird. In etlichen Regionen kommt es zur Stichwahl.
Wie erklärt sich der Erfolg der Alternative für Deutschland? Wirklich befriedigend sind all die Hypothesen nicht, die gerade im Raum stehen.
Ein Bundeswehroffizier muss wegen seiner Tätigkeit als russischer Spion ins Gefängnis. Er soll sich Moskau laut Bundesanwaltschaft „fast penetrant angedient“ haben. In dieser Zeit trat er auch der AfD bei.
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen hat mit der AfD gebrochen. Wie aber halten es die anderen europäischen Parteien mit ihren einstigen Gesinnungsgenossen?
Versuche, die Gesellschaft zu spalten, nehmen deutlich zu, sagt die in der EU für Werte zuständige Kommissionsvizepräsidentin Věra Jourová im F.A.Z.-Interview. Der Kreml setze dabei auf Rechts-außen-Parteien wie die AfD.
Die als bundesweite Großdemo angekündigte Veranstaltung zog nur 250 Teilnehmer in Frankfurt an. Nach Angaben der Polizei kamen 300 Gegendemonstranten.
Unter den europäischen Rechtspopulisten ist die deutsche AfD wie ein Geisterfahrer unterwegs. Während andere sich um Mäßigung bemühen, fährt sie mit Vollgas auf der Gegenspur.
Vor allem die Vorfälle um Spitzenkandidat Maximilian Krah belasten den Wahlkampf. Die Co-Parteivorsitzende Alice Weidel räumt bei einer Veranstaltung in Marl ein, dass die AfD in dieser Woche ins Wanken geraten ist.
Wir sprechen mit Vizepräsidentin des EU-Parlaments und SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley über den Ausschluss der AfD, den Zulauf der Rechtsradikalen und die Pläne ihrer Partei. Und mit EU-Urgestein Elmar Brok über die Handlungsunfähigkeit Europas.
Mehrere hundert Polizeikräfte und ein Hubschrauber begleiten den Nachmittag über einen Demonstrationszug aus Querdenkern, AfD-Mitgliedern und EU-Kritikern und ihre Gegendemonstranten durch die Innenstadt.
Der sächsische AfD-Chef Urban will auf dem Landesparteitag nicht über den Umgang der Bundespartei mit Krah sprechen. Das sei das falsche Podium dafür.
Die Hoffnung, die AfD lasse sich legalistisch zu Boden ringen, wirkt naiv. Die „Mitte“-Parteien sollten sich der ideologischen Herausforderung stellen.
Die AfD lehnt die Europäische Union ab. Ein Austritt aber käme die Deutschen teuer zu stehen, warnen Fachleute – und legen eine detaillierte Rechnung vor.
Der Fraktionsvorsitzende begründet das Vorgehen unter anderem mit Entgleisungen des AfD-Spitzenkandidaten Maximilian Krah. Von diesem distanzieren sich auch AfD-Abgeordnete.
Die Rechtsaußen-Fraktion „Identität und Demokratie“ im EU-Parlament hat die Abgeordneten der AfD ausgeschlossen. Die AfD zeigt sich betont gelassen. Man habe die Entscheidung zur Kenntnis genommen, so die Parteivorsitzenden.
Wegen der Vorfälle um Spitzenkandidat Krah müssen die AfD-Abgeordneten ihre Fraktion im Europäischen Parlament verlassen. Die AfD-Delegationsleiterin konnte das nicht mehr abwenden.
Die Ausfälle ihres Spitzenkandidaten Maximilian Krah haben für die AfD gravierende Konsequenzen. Der Rauswurf ihrer Abgeordneten aus der ID-Fraktion offenbart auch das Führungsversagen der Parteivorsitzenden.
Das Landesamt für Verfassungsschutz sieht eine weitere Radikalisierung der AfD-Jugendorganisation in Thüringen. Besonders bezeichnend sei die „Glorifizierung“ des Landesvorsitzenden Björn Höcke.
Zunächst war von einem Angriff auf einen „politischen Mandatsträger“ in einem sächsischen Supermarkt die Rede. Jetzt teilt die sächsische AfD mit, dass es sich um ihren Landtagsabgeordneten Mario Kumpf handelte.
Maximilian Krah hat den Bogen überspannt, finden viele in der AfD. Seine Äußerungen zur SS haben Konsequenzen für ihn – und für seine Partei.
Viel zu spät hat das AfD-Führungsduo die Reißleine gezogen. Das Auftrittsverbot für Spitzenkandidat Maximilian Krah kann den Bruch mit Le Pens französischer Partnerpartei nicht mehr kitten.
Wie ist der AfD beizukommen? Aus Sicht des sächsischen Ministerpräsidenten hilft „hektisches Reden“ über die Partei nicht weiter. Kretschmer setzt auf eine inhaltliche Auseinandersetzung.
Junge Rechte bedienen das Frauenbild der Fünfzigerjahre und wünschen sich unterwürfige Hausfrauen. Mit antiquierten Rollenbildern sprechen sie überraschend viele junge Frauen und Männer an.
Die AfD wollte wissen, ob es Treffen zwischen Verfassungsschutz und SWR-Journalisten gab. Offenbar fürchtet die Partei, sie sei selbst Thema der Gespräche gewesen.
Nach verharmlosenden Bemerkungen zur SS-Truppe in der NS-Zeit hatte unter anderem die französische Partei Rasemblement National angekündigt, die Zusammenarbeit mit der AfD im Europaparlament zu beenden.