Wer jung ist, steht eher links der Mitte
17 Prozent der Deutschen unter 30 finden die AfD am sympathischsten. Insgesamt ist die Jugend aber eher links als rechts, wie eine Allensbach-Umfrage für die F.A.Z. zeigt.
17 Prozent der Deutschen unter 30 finden die AfD am sympathischsten. Insgesamt ist die Jugend aber eher links als rechts, wie eine Allensbach-Umfrage für die F.A.Z. zeigt.
Stimmungsbild in Frankreich +++ Die Würde des Parlaments +++ Bonus-Systeme für Spitzenmanager +++ Wiener Festwochen
Die AfD hat die Kommunalwahlen in Brandenburg gewonnen. Doch sie hat nicht für alle Sitze auch Kandidaten.
Worpswede +++ Wiener Festwochen +++ Asylpolitik +++ Höhenflug der AfD
Auch in Thüringen wachsen die (demoskopischen) Bäume der AfD nicht mehr in den Himmel. Denn das Bündnis Sahra Wagenknecht scheint einen Nerv getroffen zu haben.
Der Corona-Untersuchungsausschuss kommt doch noch, der Taunus bereitet sich auf Starkregen vor und ein Besuch bei einem Seminar gegen Flugangst. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Verfassungsschutzbericht zeigt: In Deutschland gibt es mehr Extremisten, auch mehr gewaltbereite. Hinzu kommt eine besondere Bedrohungslage durch antisemitische und antiisraelische Straftaten.
Der Hessische Landtag wird einen Untersuchungsausschuss zur Corona-Politik einsetzen. Darauf haben sich CDU, SPD, Grünen und FDP geeinigt. Juristen halten die Vorlage der AfD zum Thema für verfassungswidrig.
Würde am Sonntag in Thüringen gewählt, kämen BSW und AfD zusammen fast auf die Hälfte der Stimmen. Eine Regierungsbildung wäre fast nur noch mit der Partei von Sahra Wagenknecht möglich.
Der CDU-Politiker Wanderwitz hat nach eigenen Angaben genug Abgeordnete gefunden, um einen AfD-Verbotsantrag im Bundestag einzubringen. Kritiker warnen davor, dass ein Verfahren sehr langwierig wäre.
Hendrik Wüst hat es getan, Lars Klingbeil hat es auch getan: Sie haben die AfD und ihre Vertreter als „Nazis“ bezeichnet. Das ist undifferenziert und geschichtsvergessen – und hilft am Ende wieder nur der AfD.
Bauernpräsident Joachim Rukwied spricht über die Stimmung unter den Landwirten, kritisiert die Art des Regierens der Ampel – und erklärt die Folgen eines EU-Beitritts der Ukraine.
Parteienverbot +++ „From the river to the sea“ +++ Fidelio in Amsterdam +++ Françoise Hardy +++ platzgreifendes Verhalten +++ Matthias Platzeck
Die AfD kann ihren Bundesparteitag Ende des Monats definitiv in der Essener Grugahalle abhalten. Nach einem Verwaltungsgerichtsurteil verzichtet die Stadt auf weiteren Widerstand.
Herr Schulze lebt in einem Leipziger Wohnblock und ist weder rechts noch links. Seit immer mehr die AfD wählen und er wieder Skinheads sieht, fühlt er sich ziemlich einsam.
Die Proteste gegen die AfD Anfang des Jahres waren die größte soziale Protestwelle der Bundesrepublik. Angesichts des Rechtsschwungs bei den Europawahlen fragen sich viele jetzt: Haben sich die Demos nicht gelohnt?
René Aust führt die AfD im Europaparlament an, nachdem der irrlichternde Spitzenkandidat Maximilian Krah abgesägt wurde. Wer ist der neue Delegationsleiter?
Nähe zur Polizei +++ Geschwindigkeitswarner der EU +++ Kritik an Quellcodes +++ Interview mit Matthias Platzeck +++ Titelbild vom 6. Juni +++ Selenskyj im Bundestag +++ Umgang mit der AfD
Jetzt, da viele AfD gewählt haben, nimmt die Politik die Jungen ernst. Das hätte sie besser schon früher gemacht, sagt die Jugendforscherin Sabine Andresen.
Die AfD dürfe nicht anders behandelt werden als andere Parteien, entscheidet das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Die Partei begrüßt die Entscheidung, der Rechtsstaat habe gesiegt.
Vor nicht einmal drei Monaten gründete sich der Landesverband der Wagenknecht-Partei im Saarland. Nun tritt der Ko-Vorsitzende zurück – nach Aussagen zum Umgang mit der AfD aus den eigenen Reihen.
Die AfD dürfe nicht anders behandelt werden als andere Parteien, entscheidet das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Die Partei begrüßt die Entscheidung, der Rechtsstaat habe gesiegt.
Prostitution als Beruf +++ Aufarbeitung der Vergangenheit +++ Nachruf Klaus Töpfer +++ Selenskyj im Bundestag +++ Greser & Lenz +++ Europawahl +++ Wahlergebnis der Grünen
Der Umgang mit der AfD beschäftigt die Politik auf vielen Ebenen. Im Bundestag denkt man längst über schärfere Sanktionen nach. In Einzelfällen könnte sogar der Verfassungsschutz helfen.
Sahra Wagenknecht legte vor, ihre Ko-Parteivorsitzende Amira Mohamed Ali bei „Maybrit Illner“ nach: Mit der AfD teilt das BSW die Auffassung, der Ukrainekrieg müsse enden – auch zu Putins Bedingungen. Und es gibt weitere Überschneidungen.
Nachdem die AfD aus der Rechtsaußenfraktion ID im Europäischen Parlament rausgeworfen wurde, bleibt die Partei erst mal allein. Währenddessen formieren sich die rechten Kräfte zum Teil neu.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir mit dem SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil über die Niederlage bei der Europawahl, seine Nazi-Aussage über die AfD und die Frage, ob Boris Pistorius der bessere Kanzlerkandidat als Olaf Scholz wäre.
Bald müssen die Ermittlungen gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron ruhen, weil er ins Europaparlament wechselt. Doch die Zeit davor nutzen die Ermittler für weitere Durchsuchungen.
Er will, dass die Politik klare Sprache spricht, und findet nicht, dass das Wort „Nazi“ hilft, um die AfD zu beschreiben: Ein Gespräch mit Matthias Platzeck, Ex-Ministerpräsident von Brandenburg, über die Folgen der Europawahl.
Der bundesweit erste AfD-Landrat sagt, er habe von der NPD-Vergangenheit seiner Lebensgefährtin vorher nichts gewusst. Die Beziehung sei überdies „rein privater Natur“, so Robert Sesselmann.
Nach der Europawahl sortieren sich die rechten Kräfte im EU-Parlament. Aber die AfD soll vorerst nicht in der ID-Fraktion wieder aufgenommen werden.
Seit Wochen wird gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron wegen Geldwäsche und Bestechlichkeit ermittelt. Jetzt wird er Europaparlamentarier – und genießt bald wieder Immunität.
Einst galt das Ruhrgebiet als „Herzkammer“ der SPD. Bei der Europawahl mussten die Genossen herbe Niederlagen hinnehmen. Das ist auch für den Kanzler ein großes Problem.
Nicht einmal das Ahrtal wählt grün, doch manche Linke und Liberale wollen ihre Wirklichkeitsverweigerung zur Freude der AfD noch steigern: Was das Ergebnis der Europawahl über das Verhältnis von Politik und Wählern sagt.
Die Europawahl hat Deutschland geteilt. Im Westen dominiert die Union, im Osten die AfD. In der CDU beginnt deshalb die Debatte darüber, ob die „Brandmauer“ steht – und wie sich die Partei zum BSW verhalten soll.
Vier juristische Gutachter halten den Antrag der AfD für verfassungswidrig. Ob die Fraktion eine korrigierte Fassung vorlegt, entscheidet sich nächste Woche.