Madagaskar droht eine Hungersnot
Die Bevölkerung in Madagaskar ist größtenteils von der Landwirtschaft abhängig – und es hat seit Jahren kaum Regen gegeben. Nun sind mehr als eine Million Menschen von einer Hungersnot bedroht.
Die Bevölkerung in Madagaskar ist größtenteils von der Landwirtschaft abhängig – und es hat seit Jahren kaum Regen gegeben. Nun sind mehr als eine Million Menschen von einer Hungersnot bedroht.
Wird der Patentschutz für Impfstoff ausgesetzt? Kritiker wie die Kanzlerin halten das für die falsche Frage. Die Befürworter einer Patentschutz-Freigabe fühlen sich in der Debatte missverstanden.
Die dramatische Situation in Indien scheint einen staatlich erzwungenen Verzicht auf Pharmapatente nahezulegen. Amerika will das Patentrecht aufheben. Aber das beschleunigt die Impfungen nicht. Ein Gastbeitrag.
Die sizilianische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen private Seenotretter. Nun wurde aufgedeckt, dass sie dabei Journalisten systematisch belauschte und überwachte. Die Justizministerin ist alarmiert.
Sierra Leone gilt als eine der ärmsten Nationen der Welt. Dennoch trotzt das westafrikanische Land überraschend erfolgreich der Corona-Pandemie. Der deutsche Notfallmediziner Tankred Stöbe ist vor Ort dabei.
Die Physiotherapeutin Birgit Schönharting hilft Menschen in armen Ländern wieder auf die Beine. Für Ärzte ohne Grenzen war sie im Südsudan – und sieht ihre Heimat nun mit anderen Augen.
Die Tochter eines ehemaligen Ministers veröffentlicht ein Buch. Darin erhebt sie schwere Missbrauchsvorwürfe gegen ihren Stiefvater. Die Affäre erschüttert die Pariser Elite.
Das deutsche Rettungsschiff „Sea Watch 4“ darf den Hafen von Palermo nicht verlassen. Die Behörden berufen sich auf Sicherheitsmängel. Die Seenotretter finden das absurd.
Ist Europas Flüchtlingspolitik vor vier Tagen im Feuer von Moria verbrannt? Nein, denn es gibt sie gar nicht. Die Ausführungen bei Anne Will offenbaren, woran die Debatte grundsätzlich krankt.
In Zentralafrika wütet derzeit die größte Masernepidemie der Welt: Doch die Fokussierung auf die Corona-Pandemie erschwert den Kampf gegen die Krankheit. Mediziner befürchten einen Rückfall in finstere Zeiten.
Ärzte ohne Grenzen: Russische Schauspieler rezitieren Berichte von Corona-Medizinern. Die im Netz abrufbaren Monologe haben auch einen guten Zweck.
Fast 100.000 Menschen sind in Nordamerika an den Folgen von Covid-19 gestorben. Besonders die Ureinwohner trifft es hart. In der Navajo Nation, dem größten Reservat amerikanischer Ureinwohner, haben sich pro Kopf mehr Menschen angesteckt als im ganzen Land.
Zwei Anschläge erschüttern Afghanistan, zahlreiche Menschen sterben – unter ihnen Babys. Das Gewaltniveau im Land ist zuletzt wieder deutlich angestiegen.
Aktuell liegen die Schiffe privater Organisationen in verschiedenen Häfen. Die Reisebeschränkungen, fehlende Ersatzteile und Quarantäne-Maßnahmen erschweren die Einsätze.
Die hygienische Situation in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln ist katastrophal. Die Sorge ist groß, dass sich das Coronavirus unter den Migranten ausbreitet. Athen reagiert mit Besuchsverboten und Ausgangssperren.
Deutschland schickt Zelte, Betten und Heizungen, um die Not in den griechischen Flüchtlingslagern zu lindern. Bislang wollten die Griechen solche Hilfe nicht.
In insgesamt vier Einsätzen haben die Schiffe privater Rettungsorganisationen am Freitag und am Samstag zahlreiche Menschen auf dem Mittelmeer gerettet. Ob und wo sie anlegen dürfen, ist noch unklar.
Täglich verlieren in den Kriegsgebieten des Mittleren Ostens Menschen Arme und Beine – unter ihnen auch viele Kinder. In einem Krankenhaus in Jordanien werden sie nun mit Prothesen aus dem 3-D-Drucker versorgt. Ein großes Glück.
In insgesamt drei Einsätzen haben die beiden Rettungsschiffe „Ocean Viking“ und „Alan Kurdi“ 144 Menschen an Bord genommen. Mehrere Personen mussten bereits als medizinische Notfälle nach Lampedusa gebracht werden.
Mit 90 Menschen an Bord sucht das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ einen sicheren Hafen. Im Interview berichtet der Einsatzleiter Joshua Wedler von der Bedrohung während der Rettung und der aktuellen Situation an Bord.
Die Hilfsorganisation SOS Mediterranee fordert ein schnelles Handeln von der EU. In der Nacht zum Sonntag hatte sie die Menschen von zwei Schlauchbooten gerettet. Derweil erreichten 108 Migranten mit zwei Kleinbooten Kalabrien.
Malta verwahrt sich dagegen, zum „Verteilzentrum“ für Bootsflüchtlinge aus Afrika zu werden. Auch Rom stellt sich quer. Kann Europa eine Einigung erreichen?
Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ hat wieder Flüchtlinge von einem in Seenot geratenen Holzboot aufgenommen. Unterdessen streiten Italien und Malta, wer für 90 zuvor gerettete Migranten verantwortlich ist.
Die Chancen, Ebola einzudämmen, waren eigentlich nie so günstig wie heute. In Ostkongo müssen die Helfer aber nicht nur gegen das Virus kämpfen.
Das neue Rettungsschiff von Ärzte ohne Grenzen hat 85 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet. Nun sucht die „Ocean Viking“ nach einem sicheren Hafen. Salvini macht bereits klar: In Italien darf das norwegische Schiff nicht anlegen.
Die Aquarius, das vorherige Rettungsschiff von „SOS Mediterranee“ und „Ärzte ohne Grenzen“ hatte seine Aktivitäten im Dezember 2018 wegen fehlender Flaggenregistrierungen und rechtlicher Problemen eingestellt.
Es kommen weniger Flüchtlinge nach Europa. Das liegt auch daran, dass viele von ihnen in völlig überfüllten Flüchtlingslagern in der Ägäis und in Libyen stranden. Mitarbeiter von „Ärzte ohne Grenzen“ berichten von alarmierenden Zuständen.
Sizilianische Behörden wollen das Flüchtlings-Rettungsschiff „Aquarius“ stoppen – mit einer merkwürdigen Begründung. Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ weist die Vorwürfe zurück.
Laut der Weltgesundheitsorganisation könnte sich die Ebola-Epidemie im Ost-Kongo in neun Nachbarländern asusbreiten. Die Bekämpfung der Krankheit wird auch durch die anhaltende Gewalt im Land erschwert.
Die „Aquarius“, die unter anderem von „Ärzte ohne Grenzen“ betrieben wird, hat bisher noch keine Einfahrtsgenehmigung in französische Häfen erhalten. Dennoch ist sie auf dem Weg nach Marseille.
Afghanistan gilt als eines der Länder mit der höchsten Sterblichkeitsrate bei Müttern und Neugeborenen. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen betreibt eine Geburtsklinik in der Provinz Chost, die bei vielen Menschen beliebt ist.
Fünf Tage lang durfte das Rettungsschiff mit 141 Migranten an Bord keinen Hafen ansteuern. Jetzt ist es in der maltesischen Hauptstadt Valletta eingelaufen. Von einem glücklichen Ende spricht niemand.
Die Hilfsorganisation fordert in der Migrationsfrage rund um das Schiff „Aquarius“ das politische Europa auf, Pflichtbewusstsein zu zeigen. Unter den 141 Geretteten an Bord der "Aquarius" seien einige, die Opfer von Verbrechen in Libyen wurden.
Die Rettungsschiff „Aquarius“ laufe unter der Flagge Gibraltars, deswegen sei Großbritannien in der Pflicht, erklärte Italiens Transportminister. Seit Freitag warten die Helfer darauf, in einen sicheren Hafen einlaufen zu dürfen.
Italien wehrt sich seit Wochen gegen die Aufnahme geretteter Mittelmeer-Flüchtlinge. Nun geraten auch private Seenotretter stärker ins Visier – mehr als zwanzig Helfern wird die Unterstützung illegaler Migration vorgeworfen.
Ebola, Tuberkulose und Unterernährung: Der Wächtersbacher Kinderarzt Christoph Höhn kämpft als Mitarbeiter von „Ärzte ohne Grenzen“ für die Gesundheit junger Menschen in der ganzen Welt.