Brasilien senkt den Leitzins, Japan wartet noch
Nicht nur die Fed hat über ihre Leitzinsen entschieden. Die brasilianische Notenbank senkte ihren Leitzins auf ein Rekordtief, die japanische wartet noch ab, will aber bald nachziehen.
Nicht nur die Fed hat über ihre Leitzinsen entschieden. Die brasilianische Notenbank senkte ihren Leitzins auf ein Rekordtief, die japanische wartet noch ab, will aber bald nachziehen.
Am Weltspartag stellt sich besonders derzeit die Frage nach dem Sinn des Sparens. Den hat es auf jeden Fall – auch wenn man sich besser von tradierten Sparschwein-Vorstellungen verabschiedet.
Was führt zu niedrigen Zinsen? Die Meinungen dazu gehen auseinander. Das Research Institut von Flossbach von Storch hat den Schuldigen bereits gefunden.
Nur brav das Schweinchen zur Sparkasse bringen – das war früher. In diesem Jahr wurde am Weltspartag gegen die unterschiedlichsten Dinge protestiert. Ein paar Beispiele.
Mäusekonten, Baby-Sparbücher oder Biene-Maja-Schutzbriefe: Gerade am Weltspartag sollen Eltern zum Sparen für ihre Kinder verführt werden. Doch der Ertrag ist nicht der Rede wert – es gibt bessere Möglichkeiten.
Das Geldinstitut erwäge diesen Schritt über alle Geschäftsbereiche hinweg, sagt der Finanzvorstand. Hohe Kosten durch den Verkauf alter Geschäfte ziehen die Bank zudem im dritten Quartal tief ins Minus – die Aktie gibt deutlich nach.
Die Zinsen für die Finanzierung von Häusern oder Wohnungen waren lange auf einem Sinkflug, doch nun steigen sie leicht. Was steckt dahinter?
Die Nullgrenze wurde nicht unterschritten, der niedrigste Zinssatz betrug 0,02 Prozent. Jetzt erhöhen viele Banken die Sätze wieder – steckt dahinter eine Ausweitung der Marge?
Amerikas Notenbank wird nach Ansicht von Ökonomen in diesem Jahr wohl noch bis zu zwei Mal die Zinsen senken. Das soll die negativen Folgen des Handelsstreits mit China dämpfen.
Unter Mario Draghis Führung war und ist die Inflationsrate sehr niedrig. Und in der Euro-Krise agierte er mutig. Dennoch blieb die Amtsführung des EZB-Chefs bis zuletzt umstritten. Seiner Nachfolgerin hinterlässt er ein schweres Erbe.
Mario Draghi erklärt der Öffentlichkeit noch ein letztes Mal die Entscheidung der EZB-Führung. Mit derselben Ruhe, mit der er das all die Jahre getan hat.
Die EZB hat ihre Leitzinsen nicht verändert. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken bleibt bei 0,0 Prozent. wo er schon seit März 2016 liegt. Auch der Einlagensatz bleibt unverändert und ist damit weiter negativ.
Wird EZB-Präsident Mario Draghi in die Geschichte eingehen als der Mann, der die Zinsen abgeschafft hat? Verbraucherschützer Niels Nauhauser über die wahren Ursachen der Niedrigzinsen, die Herausforderungen für die Sparer - und die Tricks der Banken.
Zinsen von 7,5 Prozent gibt es nicht ohne Risiko. Anleger, die den Unternehmen Coa und Kofler Kredit gegeben haben, werden ihr Geld womöglich nicht wiedersehen.
Die Inflation bleibt weiterhin ungewöhnlich niedrig – und eine Diskussion über die künftige Strategie der Notenbank ist ausgebrochen. Manche sprechen sich beim Inflationsziel bereits für mehr Spielraum für die EZB aus.
Der UBS-Verwaltungsratsvorsitzende Axel Weber hielt schon früher Entscheidungen der EZB für falsch. Diesmal ist das nicht anders. Im Interview spricht er über den Wunsch nach Konsolidierung, Fusionsgerüchte – und die Frage, was Lagarde besser machen muss als Draghi.
Die anhaltenden Magerzinsen schmerzen Banken, denn sie schmälern die Erträge. Die Folge: Viele Kreditinstitute verlangen höhere Gebühren. Und manche lassen sich undurchsichtige Kontomodelle einfallen.
Mieten deckeln, Mieten bremsen oder gar die Vermieter enteignen: Was auch immer in Berlin passiert, lässt die Immobilienaktien nicht kalt. Können Anleger auf diese politisierten Papiere noch setzen?
Wenn die Welt in einen Abschwung taumelt, werden viele Kredite nicht zurückgezahlt. Der Internationale Währungsfonds warnt: Das Risiko ist größer als in der Finanzkrise. Er sieht jetzt die Bundesregierung in der Pflicht.
Das Ende von Mario Draghis Amtszeit ist eine Möglichkeit, endlich das unselige Lagerdenken in der europäischen Geldpolitik zu beenden. Mehr denn je ist eine sachorientierte Diskussion vonnöten.
Christian Ulbrich von Jones Lang LaSalle spricht im Interview über den deutschen Immobilienmarkt, die Brexit-Folgen und die Chancen niedriger Zinsen.
Der Risikoaufschlag für italienische Staatstitel ist deutlich gesunken. Die Stimmung an den Märkten hat sich in kurzer Zeit gedreht. Was ist da los?
Die beste Vorsorge für finanzielle Freiheit sind weder Bausparvertrag noch Aktiensparpläne oder Riester-Renten. Entscheidend dürften dagegen die Flucht vor Vermittlern und die Wahl des richtigen Lebenspartners sein.
Auf Ersparnisse gibt es längst nicht überall nur Nullzinsen: Wer mit dem Konto ein Plus einstreichen möchte, muss auch ins Ausland gucken. Diese Mühe kann sich lohnen.
Der Kredit an die angeschlagene Fluglinie Condor könnte für den Staat zum guten Geschäft werden. Bereits die Bearbeitungsgebühr beläuft sich laut einem Bericht auf fast vier Millionen Euro.
Eigentlich berät Volker Looman wohlhabende Menschen im Umgang mit ihrem Vermögen. Häufig genug sei er aber auch Paarberater und Seelsorger, sagt er auf dem F.A.Z.-Kongress.
Die Französin wird im November Präsidentin der Europäischen Zentralbank. Sie kommt in einer turbulenten Zeit – weil der Kurs ihres Vorgängers Mario Draghi immer mehr Fragen aufwirft.
Hohe Zinsen zu finden ist derzeit schwer. Aber es geht. der Immobilienentwickler Eyemaxx bietet 5,5 Prozent. Natürlich gibt es auch höhere Risiken.
In Zeiten niedriger Zinsen können Anleger mit Bankguthaben und Festgeldern kaum mehr Rendite erzielen. Sie investieren daher auch in Aktien, nicht immer erfolgreich. Wie setzt man etwaige Verluste steuerlich ab?
Frankfurts zweitgrößtes Geldhaus wollte mit einem dichten Filialnetz gegen den Strom schwimmen. Nun ändert der Konzern diesen Kurs. Es könnte zu spät dafür sein.
In der deutschen Kreditwirtschaft dürfte das Tabu negativer Zinsen für Sparer fallen, sollte das Zinsumfeld noch tiefer in den Minusbereich sinken.
Die deutschen Banken und Sparkassen wollen negative Zinsen auch an Privatkunden weitergeben. Ein gesetzliches Verbot negativer Zinsen hindert sie nicht.
Negative Zinsen scheinen der Alltagserfahrung zu widersprechen und keinen Sinn zu haben. Doch so einfach ist es nicht.
Die Zinsen sind niedrig wie nie – nur nicht für klamme Bankkunden, die ihr Konto überziehen. Sparkassen verlangen im Schnitt 10,35 Prozent, doch gibt es deutliche regionale Unterschiede.
Das neue Lockerungspaket der Europäischen Zentralbank tritt in Kraft – und sorgt für recht ungewöhnliche Diskussionen.
Erstmals seit der Finanzkrise wird Amerikas Banken das Geld so knapp, dass die Notenbank Federal Reserve mit Liquiditätsspritzen helfen muss. Was steckt dahinter?