Privates Geldvermögen der Deutschen auf Rekordhoch
Die Deutschen sparen trotz niedriger Zinsen weiterhin fleißig. Auch deshalb ist das Vermögen im vergangenen Jahr stark gestiegen. Doch Fachleute sehen das Sparverhalten mit Sorge.
Die Deutschen sparen trotz niedriger Zinsen weiterhin fleißig. Auch deshalb ist das Vermögen im vergangenen Jahr stark gestiegen. Doch Fachleute sehen das Sparverhalten mit Sorge.
Bleiben die Zinsen auf Dauer so niedrig? Die Antwort auf diese Frage ist hochbrisant.
Die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland steigen weiter kräftig – in den 7 größten Städten zahlten Wohnungskäufer sogar 9 Prozent mehr.
Mehr als 500 Banken haben in diesem Jahr die Kontogebühren erhöht. Vor allem bei Online-Konten langen sie kräftig zu.
Die Notenbank begründet die Leitzinserhöhung mit den Risiken zu günstiger Finanzierungsbedingungen. Die gestiegenen Immobilienpreise bereiten Sorgen.
Steigende Zinsen würden laut der europäischen Versicherungsbehörde einen großen Teil des für Betriebsrenten angelegten Vermögens gefährden. Lücken klaffen jedoch auch schon ohne zusätzlichen Marktstress.
Die Hauspreise steigen, doch Baukredite sind günstig wie nie. Eine gute Planung der Finanzierung kann Tausende Euro sparen. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Immobilienfinanzierung.
Robert Holzmann, der neue Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, über die Folgen einer ultralockeren Geldpolitik für die Gesellschaft – und die neue Gesprächskultur unter EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Viele Makroökonomen – zuletzt Alexander Ludwig in der F.A.Z. – meinen, die Geldpolitik habe langfristig keinen Einfluss auf den natürlichen Zins. Doch die Niedrigzinsen sind zu einem erheblichen Teil monetär bedingt. Ein Gastbeitrag.
In Zeiten abgeschaffter Zinsen werden neue Anlagemöglichkeiten gesucht und gefunden: die Dividende. Ein guter Tausch? Dividendentitel können ein attraktiver Bestandteil der eigenen Aktienanlagestrategie sein, den Zins aber ersetzen sie nicht.
Die Preise für erstklassige Wohnimmobilien sind zum Teil schon deutlich gestiegen. Doch die Favoriten ändern sich. In welchen Städten derzeit noch hohe Renditen für Spitzenimmobilien erwartet werden.
Sorgen die Notenbanken für die geringen Zinsen? Verantwortlich sind vor allem zwei andere Gründe. Ein Gastbeitrag.
Mit Spannung war der erste EZB-Zinsentscheid von Christine Lagarde erwartet worden. Nun ist klar: Die ultralockere Geldpolitik wird beibehalten. Zudem soll der Kampf gegen den Klimawandel eine größere Rolle spielen.
Die Debatte um die unerwünschten Nebenfolgen der ultralockeren Geldpolitik nimmt Fahrt auf – schließlich ist Wohnen in Deutschland ziemlich teuer geworden. Nun ist auch die Bundesbank involviert.
EZB-Chefin Christine Lagarde will im Namen des Klimaschutzes Geldpolitik betreiben. So viel Eigenmächtigkeit kann zum Problem werden.
Ergo-Chef Markus Rieß über das Sparen in Nullzinszeiten, Roboter im Büro – und seine sieben Lebensversicherungen.
Eine Untersuchung zeigt, dass private Krankenversicherer in den vergangenen zehn Jahren geringere Beitragssteigerungen als gesetzliche Kassen hatten. Doch in Zeiten niedriger Zinsen sollte sich die Privaten darauf nicht ausruhen.
Was erwartet der Commerzbank-Chef von Christine Lagarde? Im F.A.Z.-Interview spricht Martin Zielke über die Aufbruchstimmung der neuen EZB-Chefin, den Kampf um Rendite – und die Frage, ob eine Fusion mit der Deutschen Bank ein Selbstzweck sein könnte.
Die negativen Zinsen schlagen durch. Anbieter von Altersvorsorge stellen sich auf dauerhaft schlechte Bedingungen ein.
Warum die Zinsen derzeit so niedrig sind, ist ebenso spannend wie umstritten. Philip Lane ist seit Juni Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank. Er sieht vor allem drei Ursachen.
Den Negativzinsen zu entkommen ist gar nicht so schwer: Ein paar Prozent Rendite sind noch immer drin.
John Greenwood wirft der EU Protektionismus vor. Der Invesco-Chefvolkswirt sieht in der EZB-Geldpolitik eine Bedrohung des Finanzsystems. Für die Vereinigten Staaten hat er hingegen eine positive Prognose.
Die Zinsen sind niedrig. Aus strategischer Sicht gibt es nur einen Grund, heute Anleihen zu kaufen.
Heikles Unterfangen: Die Frankfurter Volksbank plant Negativzinsen für ihre Neukunden. Dadurch könnte sie zwar opportunistische Anleger abwehren, aber viele langjährige Kunden verlieren.
Donald Trump greift Fed-Chef Powell immer wieder an. Nun haben sich die beiden getroffen, doch an der Gemengelage hat das offenbar wenig geändert.
Laut neuesten Daten erheben mittlerweile 23 Prozent der Geldinstitute im Durchschnitt negative Zinsen auf Sichteinlagen privater Haushalte. Das trifft etwa ein Viertel der gesamten Guthaben von Sparern bei deutschen Banken.
Klagen über negative Zinsen für Sparer sind in Deutschland besonders laut. Gibt es solche Konditionen in anderen Eurostaaten eigentlich nicht?
Der Invesco-Chefvolkswirt John Greenwood hält expansive Fiskalpolitik für falsch.
Die Staatsbank will erstmals Kredite mit Negativzinsen vergeben. Profitieren sollen Privatleute, Mittelstand und Kommunen. Bis die Negativzinsen beim Endkunden ankommen, könnte es allerdings noch dauern.
Starinvestor Mohamed El-Erian ist besorgt: Die Zentralbanken stiften mehr Schaden als Nutzen und die Anleger spielen verrückt. Im Interview erklärt er, wie er in solchen Zeiten investiert.
Immer mehr Sparkassen möchten gut verzinste Altverträge loswerden. Kunden sollten eine Kündigung jedoch nicht ungeprüft hinnehmen, sagen Verbraucherschützer. Womöglich wurde über die Jahre auch zu wenig Geld gut geschrieben.
Da niedrigere Zinsen nach Ansicht von Jens Wilhelm nichts mehr bringen, sieht der Experte der Fondsgesellschaft Union Investment die Stunde staatlicher Investitionen für gekommen.
Notenbank-Chef Thomas Jordan hat angekündigt, den Leitzins unter Umständen weiter zu senken. Damit verfolgt er ein ganz bestimmtes Ziel. Jordan äußerte sich auch zum sogenannten Helikoptergeld.
Christine Lagarde sollte die Arbeit der Europäischen Zentralbank auf ihren Kern beschränken. Die Geldpolitik ist kein Allheilmittel. Doch die Zinsen werden auch aus anderen Gründen noch länger niedrig bleiben.
Im Zeitalter der Nullzinsen ist der risikolose Zins Geschichte, klagen Vermögensverwalter. Zinsen gibt es noch, aber eben nur für ordentliches Risiko.
Nicht nur die Fed hat über ihre Leitzinsen entschieden. Die brasilianische Notenbank senkte ihren Leitzins auf ein Rekordtief, die japanische wartet noch ab, will aber bald nachziehen.