Der japanische Yen ist so wenig wert wie zuletzt 1990
In seinem seit Monaten andauernden Abwertungslauf hat der Yen zeitweise die Marke von 150 Yen je Dollar durchbrochen - und damit Spekulationen über eine Devisenmarktintervention verstärkt.
In seinem seit Monaten andauernden Abwertungslauf hat der Yen zeitweise die Marke von 150 Yen je Dollar durchbrochen - und damit Spekulationen über eine Devisenmarktintervention verstärkt.
Vor allem arme Länder leiden. Doch noch behaupten sie sich. Es fragt sich, wie lange noch?
Der schwache Yen wirkt auf Japans Unternehmen nicht mehr so stark wie früher. Ausländische Touristen aber werden angelockt.
Die unerwartet hohe Inflation in Amerika lässt den Yen weiter abrupt abwerten. Jetzt beginnen neue Spekulationen über eine Devisenmarktintervention.
Der treue Begleiter im Geldbeutel für unterwegs versagt vor dem heimischen Bildschirm – wegen eines Hawaiihemdes. Und die Bank meldet sich erst zwei Tage später.
Der Yen-Dollar-Kurs durchbricht eine Schmerzgrenze. Jetzt beginnt die Spekulation über neue japanische Interventionen zur Schwächung des Yen.
IWF-Chefökonom Pierre-Olivier Gourinchas warnt die Notenbanken davor, die Zinsen zu langsam zu erhöhen. Und macht auch für Deutschland eine Vorhersage.
Japans einsame Intervention gegen die Yen-Schwäche signalisiert, dass die Zeit der internationalen Absprachen über Wechselkurse vorbei ist. Zum Glück.
Der japanische Technologieinvestor Softbank entlässt mindestens 150 Mitarbeiter oder 30 Prozent des Personals in seinem Vorzeigeprodukt Softbank Vision Fonds.
Nach der amerikanischen Fed haben auch die Schweiz und die Bank of England die Zinsen erhöht. In Japan sieht man dazu keinen Anlass.
Die harte Hand der amerikanischen Notenbank in der Geldpolitik stärkt den Dollar. Euro, Yen und Pfund erreichen Rekordtiefs. Auch der Aktienmarkt leidet.
BIZ fordert entschlossene Zinserhöhungen. Vor der Fed-Sitzung steigt US-Rendite auf höchstes Niveau seit mehr als elf Jahren.
Der Dax steckt im Vergleich der internationalen Aktienindizes in einer relativen Schwäche fest. Das sollte auch bis ins Schlussquartal so bleiben. In den nächsten Wochen liegt aber der Eintritt in einen Trading-Markt vor.
Die Nervosität der japanischen Regierung über die Abwertung des Yen steigt. Der Finanzminister schließt nichts mehr aus.
Nach den Inflationszahlen aus den USA herrscht Nervosität an den Börsen. Der Gabelstaplerhersteller Kion warnt vor weniger Gewinn wegen schwacher Lieferketten. In Asien gibt es Gerüchte um Fosun und Yen. Doch der Dax schlägt sich wacker.
Japans Regierung verlängert ihr Notprogramm gegen die hohen Preise. Geringverdiener bekommen 350 Euro. Benzin wird subventioniert und der Weizenpreis gedeckelt.
Die Zinsdifferenz zwischen Amerika und Japan wird größer und der Yen wertet drastisch ab. Tokio droht mit Interventionen.
Mit Milliarden für Batteriefabriken zeigen Japans Autohersteller, dass auch sie das Thema Elektroautos zunehmend ernst nehmen.
Spieleunternehmen aus der zweiten Reihe bestimmten dieses Jahr das Geschehen auf der Messe in Köln. Die Rezeption der Messe am Aktienmarkt ist durchwachsen.
Von einem schwachen Euro sollten eigentlich die Exporte profitieren, da das Ausland mehr für sein wertvolleres Geld bekommt. Doch derzeit importiert Deutschland vor allem Inflation.
Nach der Pandemie wirbt Japans Steuerbehörde mit „Sake Viva!“ um junge Alkoholtrinker. Neben der demographischen Entwicklung haben die Corona-Maßnahmen in der Gastronomie dem Alkoholkonsum in Japan zusätzlich geschadet.
Neuseelands Währungshüter drehen weiter an der Zinsschraube. Das eröffnet Zins- und Devisenspekulanten eine alte Anlagestrategie.
Der japanische Technologieinvestor Softbank drückt seinen Anteil am chinesischen Handelskonzern Alibaba. Das soll die finanzielle Lage verbessern.
Softbank-Gründer Masayoshi Son schämt sich: Seine Beteiligungsgesellschaft macht 23 Milliarden Euro Verlust. Son will nun drastisch sparen.
Der Lockdown in Shanghai und Überschwemmungen in Südafrika haben die Produktion ausgebremst. Der operative Gewinn fiel um 41 Prozent auf 578,6 Milliarden Yen.
Nintendo verkauft weniger Switch, weil die Mikrochips fehlen.
Sony kürzt den Gewinnausblick, weil die Verbraucher nach der Pandemie weniger Zeit mit Computerspielen verbringen.
Der Gouverneur der Bank von Japan, Haruhiko Kuroda, hat gegen die Händler an den Anleihemärkten gewonnen. Für wie lange?
Der Inflationsdruck in Japan steigt. Doch anders als die Europäische Zentralbank gibt die Bank von Japan ihre lockere Geldpolitik nicht auf.
Nach Ansicht eines japanischen Gerichts haben Manager des Atomkraftwerks Fukushima vor der Havarie nicht genug gegen das Tsunami-Risiko getan. Daher sollen sie Schadenersatz im Milliardenhöhe an das Unternehmen leisten.
Japan und die Vereinigten Staaten schreiben Russland die Schuld an den großen Schwankungen der Wechselkurse zu, wollen aber nicht intervenieren.
Moskau enteignet auf Sachalin und droht mit dem Stopp von Gas- und Öllieferungen. Die Regierung in Tokio steht vor den Scherben ihrer Energiepolitik.
Der Chef des japanischen Chipherstellers Renesas, Hidetoshi Shibata, spricht über den internationalen Subventionswettlauf und die Chancen für Deutschland und Japan. Gerade ein breite räumliche Aufstellung wird immer wichtiger.
Seit der globalen Finanzkrise galt Japan vielen als Vorbild. Das ändert sich jetzt. Angesichts der fortlaufenden Abwertung des Yen könnten es schließlich bald zu Unruhen an den Finanzmärkten kommen.
700 Euro Inflationsbeihilfe und eine Senkung der Konsumsteuer. Japans Regierung will von solchen Vorschlägen gegen den Preisdruck nichts wissen.
Der Aktienindex Euro Stock 50 zeigt seit längerem relative Schwäche. Die defensive Grundhaltung gegenüber dem Index jetzt schon aufzugeben, wäre aber falsch. Denn es droht sogar noch eine Ausweitung der Baisse.