Anleger sorgen sich um Spekulationsgeschäfte in Japan
In der vergangenen Woche wurden die Märkte durcheinandergewirbelt. Im Zentrum stand eine starke Aufwertung des Yen und das spektakuläre Auf und Ab der Aktienkurse.
In der vergangenen Woche wurden die Märkte durcheinandergewirbelt. Im Zentrum stand eine starke Aufwertung des Yen und das spektakuläre Auf und Ab der Aktienkurse.
Das Börsenbeben hat an den Finanzmärkten Nervosität zurückgelassen. Vor allem weiß niemand, wie viel Spekulationsgeschäfte im Yen noch offen sind.
Kursturbulenzen haben die Welt aufgeschreckt. War das nur die übliche Hysterie der Finanzmärkte – oder mehr?
Mit hohen Kursverlusten in Japan hat die jüngste Handelswoche begonnen. Doch ein Flächenbrand ist ausgeblieben. Zudem gibt es Zeichen von Hoffnung.
Die Turbulenzen an den Aktienmärkten lenken den Blick auf vier Risiken für die Weltwirtschaft in diesem Jahr: Amerika, Europa, China und Japan. Gemein ist ihnen, dass sie an den Spätfolgen einer Politik des billigen Geldes herumlaborieren.
Die jüngsten Verwerfungen am Aktienmarkt gehen zu einem guten Teil auf Trubel um den Yen und die japanische Geldpolitik zurück. Die Bank of Japan rudert nun etwas zurück.
Die Sahm-Regel befeuert die Angst, dass die Vereinigten Staaten in eine Rezession rutschen. Oder Ist die Wirtschaftskrise schon da? Vermutlich nicht. Aber die Angelegenheit ist kompliziert.
In Japan erreichten Kursverluste und -gewinne sogar Rekordwerte. Die Bank of Japan versucht, die Märkte zu beruhigen.
Die starken Kursverluste am Aktienmarkt am vergangenen Freitag und Montag haben Schlagzeilen gemacht. Historisch herausragend waren sie eher nicht.
Man konnte am Montag den Eindruck gewinnen, an den Börsen sei gerade Weltuntergang. Es ist nicht alles gut, aber ein Katastrophenszenario fehlt. Japan ist ein spezieller Fall.
Nach den starken Kursverlusten von Freitag und Montag stehen die Zeichen an den Börsen am Dienstag auf Erholung. Zu Mittag zeigen sie allerdings Schwäche.
Nachdem am Freitag und Montag an vielen Börsen enorme Kursverluste zu beobachten waren, entspannt sich die Lage. Auch der Dax konnte sich wieder aufraffen.
Nach dem deutlichen Kurssturz an den Aktienmärkten am vergangenen Freitag haben sich die Kursverluste am Montag fortgesetzt.
Nach einem drastischen Einbruch des japanischen Aktienmarkts und deutlich niedrigeren Kursen in Deutschland ist nun die Wall Street wieder an der Reihe. Vor allem die Technologiewerte leiden.
Nach einem guten Vorjahr mit großen Titeln hat Nintendo in diesem Jahr zu wenig zu bieten. Kunden erwarten zudem sehnlichst die Ankündigung eines Nachfolgers der Switch-Konsole im laufenden Geschäftsjahr.
Die Bank von Japan hat früher als erwartet den Leitzins abermals erhöht. Mit 0,25 Prozent liegt der kurzfristige Leitzins nun so hoch wie zuletzt im Jahr 2008.
Die japanische Notenbank signalsisiert weitere Zinserhöhungen und will ihre Anleihenkäufe zurückfahren. Der Yen kann seine anfänglichen Gewinne nicht halten.
Eine veraltete Modellpalette und der harte Wettbewerb in China haben dem japanischen Autokonzern fast einen Verlust beschert. Anleger an der Börse reagieren schockiert.
Die Kursverluste an der amerikanischen Wall Street vor allem der Technologiewerte haben am Donnerstag die Stimmung auch hierzulande belastet. Zudem fielen Wirtschaftsdaten schlechter als erwartet aus.
Eine veraltete Modellpalette und der harte Wettbewerb in China haben dem japanischen Autokonzern fast einen Verlust beschert. Anleger an der Börse reagieren schockiert.
Mit einem Börsenwert von knapp 328 Milliarden Euro ist LVMH aber immer noch nach Novo Nordisk (umgerechnet 545 Milliarden Euro) und ASML (342 Milliarden) das drittwertvollste Unternehmen Europas.
Japanische Konzerne gehören hauptsächlich Japanern. Das ändert sich nun langsam. Gut für die Anleger.
Die Gedankensprünge des Präsidentschaftskandidaten führen wieder zu Kurssprüngen. Das dürfte sich bis zum Wahltag kaum ändern. Die Muster sind dieselben wie vor acht Jahren. Verlierer inklusive.
Medienberichte über mögliche Stützungskäufe: Ein kräftiger Kursanstieg des Yens hat Spekulationen über abermalige Stützungskäufe der japanischen Notenbank aufkommen lassen.
Nach einer kurzen Schwächephase verzeichnet Tokios Börse wieder Rekorde. Dieses Mal führen lange eher angestaubte Technologiewerte das Feld an.
Einst war der japanische Elektronikkonzern ein Vorreiter in der LCD-Technik. Doch seit Jahren kämpft er mit zu hohen Kosten. Der Eigentümer Foxconn versucht nun eine neue Strategie.
Einst war Fujifilm ein Fotografieriese. Dann verschwand das Geschäft urplötzlich. Heute hat sich der Traditionskonzern gehörig transformiert. Und sogar Deutschland könnte davon profitieren.
Der größte Finanzierer der japanischen Landwirte verliert Milliarden mit amerikanischen und europäischen Anleihen.
Selbst wenn sich Aktienindizes in einer Hausse befinden, kann es zeitweilig zu Kursverlusten kommen. Das zeigen der Nikkei 225 und der Euro Stoxx 50. Ihre aktuellen Konsolidierungsphasen könnten dauern.
Die leichte Erholung am deutschen Aktienmarkt dürfte am Dienstag weiteren Schwung erhalten. Unterstützung kommt einmal mehr aus den USA, wo die Rekordlaune für Technologieaktien andauert.
Der Abschied von den Negativzinsen im Frühjahr hatte viele Investoren auf eine weitere Straffung der Geldpolitik in Tokio hoffen lassen. Doch die Bank of Japan bleibt vorsichtig.
Die Ausrufung von Parlamentsneuwahlen sorgt für Unsicherheit an den Finanzmärkten. Folgen für die Gesetzgebung hat sie schon jetzt.
Mit Milliardeninvestitionen und ungewohnten Allianzen wollen japanische Autokonzerne sich für die Zukunft fit machen. Der Staat unterstützt.
Toyota, Nissan und Honda wollen bei der Entwicklung neuer Technologien enger zusammenarbeiten, um gegen die vielen neuen Wettbewerber zu bestehen. Der Staat unterstützt sie dabei.
Softbank, der größte Techinvestor der Welt, profitiert vom Aufschwung seines Chipdesigners Arm. Sofbank-Chef und Investorenlegende Masayoshi Son will daraus einen Gegenspieler zur KI-Großmacht Nvidia machen.
Die japanische Bahn ist alles, was die deutsche nicht ist: pünktlich und unkompliziert. Wie machen die das?