Google will groß ins Geschäft mit Handy-Zahlungen einsteigen
Google will ein Zahlungsgeschäft mit Hilfe der sogenannten NFC-Chips aufbauen, um Werbung und E-Commerce direkt miteinander zu verknüpfen.
Google will ein Zahlungsgeschäft mit Hilfe der sogenannten NFC-Chips aufbauen, um Werbung und E-Commerce direkt miteinander zu verknüpfen.
Bill Gates wirbt unermüdlich für die Anliegen seiner Stiftung. Eben noch in Afrika, dann in Davos, jetzt in New York. Nun hat er seinen neuen Jahresbrief geschrieben. Darin macht er Rechnungen für einen guten Zweck auf.
Der Handyhersteller Nokia steckt in der Klemme: In der Oberklasse kaufen die Menschen lieber Smartphones mit Systemen von Apple oder Google. Und im Billigsegment graben die Asiaten den Finnen das Wasser ab. Eine neue Strategie soll es jetzt richten.
Der Google-CEO Eric Schmidt tritt zum 4. April als CEO des Unternehmens zurück und übernimmt die Position eines "Exekutive Chairman", um sich künftig auf besondere Geschäfte, Partnerschaften, Geschäftsbeziehungen, Regierungsbeziehungen und Technologieentwicklung zu konzentrieren. Larry Page, einer der beiden Google-Gründer, übernimmt die CEO-Position. Die Meldung verbreitete Eric Schmidt per Twitter: "Day-to-day adult supervision no longer needed!" lautete sein Tweet kurz nach Börsenschluss in New York.
Das soziale Netzwerk Facebook führt auch 2010 alle Wachstumsranglisten im Internet an. Daneben gehören Medien- und Spieleseiten zu den Gewinnern des Jahres im Web. Doch Google wird als erstes Unternehmen die Marke von einer Milliarde Nutzern in aller Welt überspringen.
Mit SAP allein gibt Oracle sich längst nicht mehr ab. Angesichts der glänzenden Zahlen, die der amerikanische Anbieter von Software und Hardware vorgelegt hat, wird der Datenklau-Prozess gegen die Deutschen zu einem Nebenkriegsschauplatz. Oracle hat nach Zukäufen im Volumen von 42 Milliarden Dollar in den vergangenen sechs Jahren eine andere Liga im Blick.
Nichts Schöneres kann es im medialen Blätterwald geben, als Daten einer internen Mitarbeiterbefragung zu veröffentlichen – allerdings nur, wenn sie einen wichtigen Arbeitgeber betreffen und als schlechte Nachricht darstellbar sind. Genau dieses „und“ scheint laut manager magazin bei SAP gegeben zu sein. Nur: Wie passt das zusammen? Was ist letztlich richtig? Und was hat das mit den 1,3 Milliarden Dollar zu tun, die SAP in dieser Woche als Schadensersatz „wegen Datenklau“ an Oracle zahlen muss? Also: Fragen über Fragen!
Der amerikanische Softwareanbieter Salesforce.com aus San Francisco erlebt eine immer größere Akzeptanz für seine Angebote, Programme zur Steuerung eines Unternehmens lediglich über ein Internet-Zugangsprogramm (Browser) zugänglich zu machen. Die Computer, auf denen die entsprechende Software installiert ist, finden sich in dezentralen Rechenzentren von Salesforce; eine eigene Rechnerinfrastruktur beim Kunden ist hierfür nicht mehr nötig. Diese Form von Software war schon die Gründungsidee von Salesforce. Inzwischen werden derartige Angebote unter dem Modebegriff „Cloud" zusammengefasst. Joachim Schreiner, als Area Vice President für das Geschäft in Zentraleuropa verantwortlich, erkennt unterdessen auch in seiner Region eine immer größere Akzeptanz für Cloud-Angebote. „Vor 18 Monaten hieß es von vielen Kunden in Deutschland noch, eine Cloud könne man sich nicht vorstellen. Inzwischen wird aktiv danach gefragt, stehen die Verantwortlichen doch unter einem größeren Druck, innovative Lösungen zu finden", sagte Schreiner im Gespräch.
Die beiden Chefs des zweitgrößten deutschen Softwarekonzerns Software AG, Karl-Heinz Streibich und Arnd Zinnhardt, im Gespräch über die Konsolidierung der Branche, Dividenden und die Frage, wie Deutschland Weltmeister werden kann.
Der frühere SAP-Chef Léo Apotheker wird Vorstandsvorsitzender des größten Computerherstellers der Welt. Der Aktienkurs sinkt - Apotheker will jetzt stärker auf Software setzen.
Softwareentwickler übernehmen auch in der Werbung das Ruder. Echtzeit-Werbesysteme analysieren in Millisekunden, welcher Nutzer welche Werbung eingeblendet bekommt. Diese dynamischen Systeme könnten die Online-Werbung revolutionieren.
Der Chef der deutschen Tochtergesellschaft des IT-Konzerns Hewlett-Packard erwartet keinen neuen konjunkturellen Rückschlag. Die IT wachse schneller als andere Branchen, sagt Volker Smid. Aber man müsse stets mit Überraschungen rechnen.
In Brasilien wird man wissen, warum es sinnvoll ist, das Erbgut einer Kulturpflanze zu entschlüsseln. Das Land war der in den achtziger Jahren der zweitgrößte Kakaoproduzent der Welt. Dann befiel die Kakaobäume eine Krankheit, und von einem Ernteertrag von zuvor mehr als 400 000 Tonnen im Jahr blieben 100 000 Tonnen übrig.
Google wächst stürmisch, Nokia stürzt weiter ab, RIM verliert, Apple stagniert und Microsoft verschwindet in der Bedeutungslosigkeit: Die Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner für das mobile Internet enthält viel Zündstoff.
In der Informationstechnologie lässt sich beobachten, was passiert, wenn Unternehmen zu viel liquide Mittel haben. Denn wird zugekauft, ohne dass sich der Sinn der teuren Transaktionen erschließt. Den Aktionären das Geld zurückgeben will man aber auch nicht. Begründen lässt sich alles mit Marktentwicklungen wie der Speicherung großer Datenmengen in Rechenzentren (Cloud) oder Fragen zur Computersicherheit, wie bei Intel und dem Kauf von McAfee. Der Siegeszug der Cloud steht hinter dem Bieterrennen, dass sich Hewlett-Packard (HP) und Dell um den Speicherrechner-Hersteller 3Par liefern.
Die Spielebranche wird von Innovationen angetrieben. Die Branche setzt auf Online-Spiele, 3D und Bewegungssteuerung. Vor allem das Internet sorgt für Phantasie. Disney, Electronic Arts und sogar Google haben sich mit viel Geld in den Markt eingekauft.
Jahrelang galten die „Mainframe" genannten Großrechner als Auslaufmodelle. Nur ganz kurz nach der Premiere dieser Computer prüft die Europäische Kommission nun Wettbewerbsverstöße auf dem Markt. Das mag Zufall sein. Doch was immer die Prüfung ergibt, sie kommt zur rechten Zeit: Denn IBM hat eine Art Monopol auf einem Markt, der plötzlich attraktiver wird. Da schadet Kontrolle nie.
Der Umsatz des amerikanischen IT-Konzerns Oracle ist zweifellos höher ausgefallen, als es Branchenkenner für die vergangenen drei Monate erwartet hatten. Zudem sind erste Anzeichen dafür erkennbar, dass es Oracle mit der Integration von Sun abermals gelingen könnte, einen großen Zukauf überraschend problemlos zu verdauen. Nach diesen Feststellungen ist es gleichwohl angebracht, kurz innezuhalten.
Das mobile Internet wächst rasant. Immer mehr Unternehmen drängen in den Markt; der Wettbewerbsdruck steigt. Aktueller Shootingstar ist Google mit seinem mobilen Betriebssystem Android. Noch liegen Nokia und Apple vorn. Wohl nicht mehr lange.
An der Spitze der Arbeitsgruppen der Nationalen Plattform Elektromobilität wird nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) aus Verhandlungskreisen Henning Kagermann stehen, der ehemalige Vorstandsvorsitzende des deutschen Softwarekonzerns SAP. Kagermann genießt nicht zuletzt die Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die zuvor schon dafür gesorgt hatte, dass der Physiker an der Spitze der Arbeitsgruppe stehen wird, die sich um Materialien und Recycling kümmern soll.
Europa hat in der alten analogen Medienwelt einen Anteil von 28 Prozent, an der neuen digitalen Medienwelt aber nur von 1,8 Prozent. Stefan Glänzer erklärt in einem Standpunkt, der am 2. März auch in der F.A.Z. erschienen ist, wie es soweit kommen konnte, dass Europa den Anschluss verpasst hat. Der erfahrene Unternehmensgründer und Investor, der zuletzt den Musikdienst Last.fm mit aufgebaut hat, prangert vor allem den fehlenden Mut an, Unternehmen zu gründen, eigene Ideen zu verfolgen und groß zu machen.
Der globale Handymarkt stagniert, worunter Nokia, Motorola und Sony-Ericsson besonders stark gelitten haben. Die Gewinner tummeln sich allesamt im Smartphone-Markt und heißen Apple, Google und RIM. Der Verlierer in diesem Segment ist Microsoft.
Google-Chef Eric Schmidt hat auf der Mobilfunkmesse in Barcelona das Ende der Ära des Personalcomputers verkündet und das Zeitalter des mobilen Computings eingeläutet. Entscheidend für den Erfolg sei die Verbindung aus Rechenleistung, Konnektivität und Cloud-Computings. Googles Job sei es nun, für die Magie im mobilen Internet zu sorgen.
Interview with Facebook COO Sheryl Sandberg about the business in Germany, growth rates, the limitation of banner ads, the (not existing) plan to build an advertising network and the (not existing plan) for going public.
Es gibt nicht viele Unternehmen in Deutschland, in denen ein überraschender Führungswechsel mit so viel Interesse verfolgt wird wie beim Softwarekonzern SAP. Denn die Produkte von SAP, die jetzt nicht mehr vom überraschend ausgeschiedenen Vorstandssprecher Léo Apotheker an den Mann gebracht werden, sind nach der Schätzung von Fachleuten in 98 Prozent der 100 größten deutschen Unternehmen im Einsatz.
Der deutsche Softwarekonzern SAP trennt sich nach weniger als einem Jahr Amtszeit überraschend von seinem Vorstandssprecher Leo Apotheker. Wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt, hat sich der Aufsichtsrat mit Apotheker darauf verständigt, dessen Vertrag als Vorstandsmitglied nicht zu verlängern. Daraufhin hat Apotheker sein Vorstandsmandat am Sonntagabend mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Auch seine Nachfolge steht schon fest: Die beiden Vorstandsmitglieder Bill McDermott, verantwortlich für Vertrieb, und Jim Hagemann Snabe, zuständig für die Produktentwicklung, wurden zu gleichberechtigten Vorstandssprechern ernannt. Auf den freigewordenen Vorstandsposten hat der Aufsichtsrat Vishal Sikka berufen, der die Funktion des Chief Technology Officer innehat.
Facebook, Twitter, Youtube oder ein Unternehmensblog – immer mehr Unternehmen engagieren sich im Web 2.0. Oft fehlen aber eine klare Strategie und das Wissen über die Folgen für die Kommunikation wie Kontrollverlust und kurze Reaktionszeiten.
Der Medienkonzern News Corp. von Rupert Murdoch und Microsoft verhandeln offenbar über einen Pakt im Suchmaschinengeschäft. Danach könnte Microsoft Murdoch dafür bezahlen, seine Inhalte nur Bing zur Verfügung zu stellen und Google auszusperren.
Das Blog Techcrunch berichtet von einem Geheimtreffen großer Verlage mit Microsoft. Künftig könnten die Inhalte der Verlage bevorzugt in Microsofts Suchmaschine Bing zu finden sein, die dafür bezahlt.
Die Suchmaschinen bewegen sich in großen Schritten auf das sozialen Medien zu. Microsoft und Google haben angekündigt, die Kurznachrichten von Twitter in ihren Suchmaschinen anzuzeigen. Auch öffentliche Statusmeldungen von Facebook tauchen bald in den Suchergebnissen auf.
Paul Otellini führt den Chiphersteller Intel auch durch die schärfste Krise mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks.
Yahoo hat sich - mal wieder - eine neue Strategie gegeben: Die Website wird offen; die NUtzer können Anwendungen fremder Anbieter (Google, Microsoft, Ebay...) einbinden. Yahoo will auf diese Weise Startpunkt und Web-Zentrale gleichzeitig werden. Startpunkt des Wandels ist eine 100 Millionen Dollar teure Werbekampagne.
Eine schlechte Politik der Regierung und die schwache Konjunktur haben Deutschland im "E-Ready-Index" auf Platz 17 zurückfallen lassen. Gute Noten gab es für die Infrastruktur und die Innovationskraft.
Carol Bartz war pragmatisch genug, um den Gesprächsfaden mit Microsoft und Steve Ballmer unbelastet wiederaufzunehmen, so wie es maßgebliche Yahoo-Aktionäre immer gefordert hatten. Das hat zum Ziel geführt, auch wenn sich Ballmer zur Verkündung des Abschlusses der Partnerschaft in der Internet-Suche und -Anzeigenvermarktung anhören musste, dass das miteinander Flirten und sich verabreden das eine, die feste Partnerschaft das andere sei. Hier müssen sich Unternehmenskulturen aneinander gewöhnen.
Microsoft tritt mit der Suchmaschine Bing abermals gegen Google an. Das Urteil steht schon fest: Gegen die Marke und die Technik des Branchenprimus ist nur schwer anzukommen.
Google hat Microsoft mal wieder die Schau gestohlen und mit Wave ein neues Kommunikationsinstrument vorgestellt, das nichts weniger kann als die gute alte E-Mail zu revolutionieren.