Weitere Cum-ex-Anklagen in diesem Jahr
Die Zahl der Beschuldigten ist groß, die Datenmengen sind riesig. Nun drohen mehrere Cum-Ex-Fälle zu verjähren. Für den NRW-Justizminister Benjamin Limbach sind das keine guten Nachrichten.
Hessen nimmt die Profite von Leerverkäufern der illegalen Aktiengeschäfte ins Visier. Justizminister Heinz sieht dort für das Land Potential für 50 Millionen Euro zusätzlich – und wagt den Vorstoß im Bundesrat.
Die Zahl der Beschuldigten ist groß, die Datenmengen sind riesig. Nun drohen mehrere Cum-Ex-Fälle zu verjähren. Für den NRW-Justizminister Benjamin Limbach sind das keine guten Nachrichten.
Russlands Zentralbank gibt sich optimistisch und sieht den Inflationshöhepunkt überwunden. Doch Fachleute schätzen die Lage deutlich problematischer ein.
Das Landgericht Bonn verurteilte einen früheren Varengold-Banker zu acht Monaten auf Bewährung. Zudem muss er 1,6 Millionen Euro aus den illegalen Aktiengeschäften abgeben.
Nvidia und die US-amerikanischen Arbeitsmarktzahlen waren die wichtigsten Themen an der Börse in dieser Woche. Sie haben die Kurse in entgegengesetzte Richtungen getrieben.
In dem Mammutprozess bemängelt ein Londoner Richter die Beweise der dänischen Steuerbehörde Skat. Der Staat will das Geld aus dem Cum-ex-Steuerbetrug weiterhin zurückholen und hat Berufung angekündigt.
Die Marke von 24.000 Punkten ist psychologisch wichtig. Nachdem der Dax sie am Vortag überboten hatte, sackt er stark ab. Die Weltlage drückt die Erwartungen für den September.
Jenseits der großen Auswahlindizes gibt es an den deutschen Börsen auch kleinere Unternehmen zu entdecken. Ihre Entwicklungen und ihre Pläne sind oft genauso spannend wie die der Großen. Wir stellen einige davon vor.
Zeitenwende für Anleger und Aktienhändler: Beeinflusste bisher der Konjunkturzyklus, welche Sektoren an den Börsen am besten laufen, ist es nun die Geopolitik, wie der Deloitte-Chefvolkswirt erklärt.
Seit Jahren versucht das in den Cum-Ex-Skandal verstrickte Institut, 155 Millionen Euro von der Steuerverwaltung zurückzubekommen. Jetzt gibt es dazu eine höchstrichterliche Entscheidung.
JP Morgan übertrifft die Erwartungen im Investmentbanking. Auch die Citigroup profitiert von stärkerem Handel und einem anziehenden Markt für Börsengänge. Kann sich die Deutsche Bank eine Scheibe abschneiden?
Im Cum-Ex-Prozess kommt Kai-Uwe Steck mit einer milden Strafe davon. Wann er die Beute zurückzahlt, bleibt weiter offen.
Im Cum-ex-Prozess gegen die Schlüsselfigur Kai-Uwe Steck fällt das Gericht diese Woche sein Urteil. Jenseits des Strafmaßes stellt sich auch die Frage zum Umgang der Strafjustiz mit langjährigen Kronzeugen.
Der bisher prominenteste Angeklagte im Cum-ex-Skandal am Landgericht Hamburg, der britische Börsenhändler Sanjay Shah, wird sich nicht mehr vor Gericht wegen des Verdachts der Geldwäsche verantworten müssen.
Im Cum-Ex-Skandal sitzt der Kronzeuge Kai-Uwe Steck selbst auf der Anklagebank. Er wirft der Staatsanwaltschaft Wortbruch vor und hat sich auch mit seinem einstigen Anwalt überworfen. Aus früheren Vertrauten sind Gegenspieler geworden.
Schon Mitte März hat die Staatsanwaltschaft Köln Anklage gegen einen weiteren Investmentbanker erhoben. Sein Fall zeigt: Selbst bei langjähriger Kooperation kennen die Ermittler bei Cum-ex-Vorwürfen keine Gnade.
Das Bundeszentralamt für Steuern kommt mit der Bearbeitung von Anträgen auf Quellensteuererstattung durch Ausländer nicht mehr nach. Nicht zuletzt ist dafür der Cum-Ex-Skandal verantwortlich.
Nach knapp fünf Jahren hat die Finanzmarktaufsicht in Großbritannien ihre Untersuchung von Aktienhändler abgeschlossen, die am größten Steuerhinterziehungsskandal Europas beteiligt waren.
Die Kölner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen einen weiteren prominenten Kopf im Steuerskandal. Bis Sanjay Shah nach Deutschland kommt, dürfte aber einige Zeit vergehen – er sitzt in Dänemark im Gefängnis.
Laut dem neuen Cum-ex-Chefermittler sind einzelne Taten schon verjährt. Nun kündigt Oberstaatsanwalt Tim Engel weitere Anklagen an – im Fokus könnten dann auch die frühere West LB und die Deutsche Bank stehen.
Ein Finanzmanager aus London erhebt schwere Vorwürfe gegen die Cum-ex-Strafverfolger. Henry Gabay stellt auch die Glaubwürdigkeit von Anne Brorhilker und ihres Kronzeugen Kai-Uwe Steck infrage.
In den Ermittlungen gegen den Kronzeugen Kai-Uwe Steck gab es Auffälligkeiten, bestätigt ein Beamter des LKA vor dem Bonner Landgericht. Die Verhandlung wird noch einige Zeit dauern. Die Anklage will prominente Zeugen befragen.
Kai-Uwe Steck ist eine der zentralen Figuren im Cum-ex-Skandal. Doch ohne seine Aussagen wäre die Strafjustiz in ihrer Aufklärung Jahre zurückgeworfen. Jetzt wird dem Hinweisgeber am Landgericht Bonn selbst der Prozess gemacht.
Lange musste man in München auf einen ersten Cum-ex-Prozess warten. Nun hat das Landgericht München I die Anklage gegen zwei ehemalige Geschäftsführer des Vermögensverwalters Avana zugelassen. Es geht um einen Steuerschaden von 343 Millionen Euro.
Mit „Cum-cum“-Deals verdienten viele Banken gutes Geld. Die Arbeit von Ermittlern könnte nun ausgerechnet der Bund aushebeln.
Das Verfahren gegen Christian Olearius wurde eingestellt. Die Maßnahme ist noch nicht rechtskräftig, doch sehen sich jene bestätigt, die der Justiz vorwerfen, die Großen laufen zu lassen.
Kommt ein Aktienhändler seiner Mitwirkungspflicht nicht nach, sind die Steuerbehörden berechtigt, schon ergangene Bescheide abzuändern und zu viel erstattete Beträge zurückzufordern. Das hat das Hessische Finanzgericht in Kassel entschieden.
Ein drittes Mal soll der Kanzler vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss erscheinen. Dieses Mal geht es um die Rolle der HSH Nordbank.
Am frühen Nachmittag kletterte der Dax auf 18.615,35 Punkte. Am Abend schloss er bei 18.686,60 Punkten. Für Rückenwind sorgen die wirtschaftlichen Zahlen aus China.
Der deutsche Aktienmarkt hat dem amerikanischen nicht viel entgegenzusetzen. Dennoch bietet er Chancen – gerade im Value-Bereich, glaubt Fondsmanager Jan Ehrhardt.
Wenn jemand absteigt, kann er damit rechnen, dass private Dinge öffentlich werden. Das trifft auch auf die Signa-Insolvenz zu. Nun äußert die Schwiegermutter von René Benko ihren Unmut.
Die Bürgerbewegung Finanzwende moniert mangelndes Engagement einiger Strafverfolger bei der Aufklärung von Finanzkriminalität. Da ist Hamburg nicht alleine.
Dänemarks Zoll- und Steuerbehörde will rund 1,7 Milliarden Euro von den Profiteuren des Betrugs zurück. Von Montag an wird in London gestritten. Doch ein Protagonist wird nicht vor Gericht erscheinen.
Am Montag startet Northvolt den Bau seiner Gigafactory in Schleswig-Holstein. Hinter dem Pionier aus Schweden stehen zwei weithin unbekannte Investoren, die noch ganz andere Sachen vorhaben.
Der lang erwartete Prozess gegen den Strippenzieher in den Aktiengeschäften beginnt.
Das Bundesverfassungsgericht nimmt die Beschwerde des einst einflussreichen Rechtsberaters nicht an.
Es war vermutlich die letzte Hoffnung des ehemals prominenten Rechtsberaters. Nach seiner Niederlage in Karlsuhe muss sich Hanno Berger mit einer langen Haftstrafe wegen seiner Cum-ex-Beratung abfinden.